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Auvisio DTR-400, Kathrein UFT 930SW & Xoro HRT8730

Auvisio DTR-400.fhd​

Auvisio DTR-400

© Auvisio

Auvisio DTR-400

Pro

  • schnelle Umschalt und Einschaltzeiten
  • USB-Medienwiedergabe
  • USB-Aufnahme (10 Euro Update)

Contra

  • Bild übersteuert
  • Softwarefehler

Fazit

video Magazin Testurteil: gut, Preis/Leistung: gut

Beim Versandhaus Pearl findet man den Auvisio DTR-400.fhd (Best-Nr: PX-1980-901), der mit 40 Euro in unserer Bestenliste den mit Abstand preiswertesten Umstieg auf DVB-T2 darstellt. Er konzentriert sich auf den Empfang der freien öffentlich-rechtlichen Stationen, von denen es ab Mai 2017 in den Ballungsgebieten etwa zwanzig geben soll. Auf die Dekodierung der Privatsender (Freenet-TV) verzichtet er genauso wie auf die smarten Zusatzdienste von HbbTV (Mediatheken, interaktiver Videotext) oder Streaming-Angebote. Dafür spielt er über seine USB-Buchse erstaunlich viele Filmdateien ab (bis Full HD in H.265). Fotos und MP3-Songs sind natürlich genauso möglich. Unter der Bestell-Nummer PX-1985-901 haben wir uns für zehn Euro direkt eine Update-CD mitbestellt, deren Daten auf einen Stick kopiert die USB-Aufnahme- und Time-shiftfunktion freischaltet.​

Auvisio DTR-400 Anschlüsse

© Auvisio

Per Scartbuchse lassen sich auch ganz alte TV-Geräte mit DVB-T2 HD aufrüsten, herunterskaliert auf die best mögliche RGB-Qualität.

Aufnahme-Bonus

 Zu unserer Verblüffung stellte sich heraus, dass die Aufnahme gut funktionierte, sich bei schneller Festplatte auch alte Aufnahmen während des Recordings anschauen lassen, ja sogar auf Livesender umgeschaltet werden konnte, die sich auf demselben Transponder befanden. Aufnahmen können auf USB-Geräten gemacht werden, die mit FAT32 oder NTFS formatiert wurden. Die Sendungen lassen sich dann am PC anschauen, archivieren oder verarbeiten. Bei unseren ersten Versuchen gab es jedoch Probleme mit der Dateistruktur und es wurden nur kryptische Buchstaben angezeigt. Nach Ausprobieren von mehreren USB-Sticks und Formatieren klappte alles jedoch wie vom Hersteller geplant. 

Andere Bugs sollten unbedingt noch behoben werden. So kam aus unserem Referenz-TV Samsung 65KS9590 bei ARD-HD kein Ton heraus, egal, wie man die digitale Ton-übertragung einstellte. Hier wird im Gegensatz zum ZDF AAC-Ton verwendet. Und aktivierte man eine der Favoritenlisten, wurden im EPG noch die falschen Sender angezeigt, und die automatische Zeitzone stimmte nicht. Die Sendersuche unterstützt die automatische Sortierung LCN, legt jedoch die privaten HD-Sender nach vorn, die nicht empfangen werden können. Das Bild ist etwas zu kräftig abgestimmt.

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