All-in-One-PCs zum Anfassen

Ausstattung

Ausstattungsmerkmale

Die getesteten All-in-Ones von Acer, Asus, Dell, HP und MSI sind alle mit Core-i3-, i5- oder i7-Prozessoren der ersten Generation bestückt, und bei allen sorgen separate GPUs für die Grafikdarstellung. Bedingt durch die beengten Raumverhältnisse in den All-in-One-Gehäusen stecken in allen Testkandidaten entweder kleine Desktop-Chips oder leistungsfähigere Mobile-Grafikchips. Asus nutzt beim Eee Top ET2400XVT eine GeForce GTX460M in Verbindung mit der 3DVision-Brille von Nvidia.

Im MSI WindTop AE2420 3D kommt eine ATI-Grafikkarte zum Einsatz, daher dient hier eine Shutterbrille von iZ3D für die Erzeugung der 3D-Bilder. Die drei All-in-Ones ohne 3D-Funktion im Test sind der Acer Aspire AZ3751, der Dell Inspiron One 2310 Desktop und der TouchSmart 600-1220de vom All-in-One-Pionier HP. Der günstigste unter den Testkandidaten ist der Acer für 799 Euro, für den teuersten PC im Test, den Asus Eee Top ET2400XVT, wandern knapp 1800 Euro über den Ladentisch.

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Der schnelle Allin-One-PC von Asus ist mit einem 3D-Display ausgestattet.Asus Eee Top ET2400XVInternet: www.asus.de; Preis: 1799,- €+ 3D-Display+…

All-in-Ones mit 3D-Display

Der Testsieger Asus Eee Top ET2400XVT ist das Rennpferd unter den All-in-Ones im Test. Der Core i7-740QM mit 1,73 GHz, der im Turbo-Mode auf 2,93 GHz geht, und die GeForce-GTX460M-Grafik von Nvidia sorgen für eine sehr gute 3D-Performance mit 8222 Punkten im 3DMark Vantage und 84 fps bei Spielebenchmark Devil May Cry 4. Selbst mit 3D-Brille bleiben aktuelle Spiele flüssig spielbar, wenn man sich mit der 1440er Auflösung begnügt.

Die Systemleistung ist durch die niedrige Taktrate der Mobile-CPU etwas eingeschränkt, dafür macht der ASUS mit seinem Quad-Core-Prozessor bei Multicore-Anwendungen, wie etwa dem Umrechnen von Filmen, wieder Boden gut. Der ET2400XVT kann auch mit der schnellsten Festplatte im Test aufwarten: Die Seagate ST1000528AS mit einem Terabyte Kapazität schwang sich im Festplattenbenchmark HD-Tach zu 103 MByte/s auf.

Die Ausstattung des 1099-Euro-All-in-Ones ist mit sechs GByte RAM, einem Blu-ray-Combo und TV-Tuner nebst Fernbedienung üppig ausgefallen. Als Monitoreingang steht eine HDMI-Buchse bereit. Allerdings fordert die Leistung bei der Leistungsaufnahme ihren Tribut: Der Asus zieht maximal 155 Watt aus der Steckdose.

Der zweitplatzierte MSI WindTop AE2420 3D ist der zweite All-in-One im Test, der mit einem 3D-Display aufwarten kann. Allerdings ist der MSI mit knapp 1500 Euro günstiger als sein Gegenstück von ASUS. Auch hier arbeitet das 24 Zoll große FullHD-Panel mit 120 Hz, um den Einsatz einer Shutterbrille möglich zu machen.

Die kommt hier aber nicht von Nvidia, sondern von iZ3D. Im Vergleich zur Nvidia-Brille ist sie allerdings recht klobig und daher weniger komfortabel. Für die Grafik sorgt im MSI mit der Mobility Radeon HD 5730 eine ATIKarte. An die 3D-Leistung der GTX460M kommt die ATI-Karte nicht heran. Daher ist die 3D-Brille beim MSI eher etwas für 3D-Blu-rays; bei anspruchsvolleren Spielen schaltet man den 3D-Modus besser ab, ansonsten hat man nur eine Diashow in 3D.

Der Core i5-650 im MSI verfügt zwar nur über zwei Kerne, macht das aber durch die mit 3,2 GHz hohe Taktfrequenz wett. Mit 8024 Punkten ist der MSI damit der Spitzenreiter bei der Systemperformance. Zudem gefällt das Lautsprechersystem mit einem integrierten Subwoofer.

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