Preisbrecher und Edelplatinen

Asus M4A89GTD Pro/USB3

Asus M4A89GTD Pro/USB3

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Das Asus M4A89GTD Pro/USB3

Das "große" Asus-Board bringt alles mit, was das Herz begehrt. Neben den üblichen USB-Schnittstellen bietet die Platine einen eSATA-Ausgang und einen Firewire-Anschluss (1394a). Hinzu kommen zwei USB-3.0-Schnittstellen, die von einem NEC-Controller zur Verfügung gestellt werden und an der ATX-Blende nach außen geführt sind.

Externe Festplatten erreichen an diese Ports angeschlossen ihre volle Geschwindigkeit, wie wir schon mehrfach gemessen haben - tatsächlich bietet USB 3.0 sogar für schnelle SSDs derzeit noch mehr als genug Spielraum. Bestenfalls externe RAID-Platten können die Geschwindigkeit von USB 3.0 derzeit ausnutzen. Bislang ist uns aber noch kein Modell untergekommen, das schnell genug gewesen wäre.

Die integrierte Chipsatz-Grafik (Radeon HD 4290) reicht für HD-Filmmaterial und Spiele ohne große Leistungsansprüche aus. Wer mehr benötigt, kann bis zu zwei Grafikkarten nachrüsten. In der Crossfire-Variante sind sie allerdings nur mit acht PCI-Express-Lanes verbunden. Im Gegensatz zu den anderen Platinen im Testfeld erkennt das Asus die Belegung nicht selbstständig.

Soll nur eine Grafikkarte in den PEG gesteckt werden, muss die zweite Schnittstelle mit der beiliegenden so genannten VGA Switch Card bestückt sein.Eine weitere Besonderheit sind die beiden mitgelieferten SATA-3-Kabel. Die SATA-IO als zuständiges Gremium gibt zwar an, dass auch normale SATA-Kabel für 6 GBit ausreichen, empfiehlt aber zur Verbesserung der Übertragungsqualität entsprechend spezifizierte Kabel einzusetzen.

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Das "große" Board von Asus bietet ebenfalls Chipsatzgrafik und die gleichen Schnittstellen. Sinnvoll ist der erhöhte 8-Pol-Stromanschluss.

Wir konnten zwar keine Unterschiede messen, aber es schadet mit Sicherheit nicht, hochwertigere Kabel zu verwenden.

Obwohl oder gerade weil Asus im Handbuch eine lange Liste mit kompatiblen Speichermodulen abdruckt, besitzt die Platine einen Knopf, der bei eventuellen Speicherproblemen greifen soll.

Fährt das System nicht hoch, weil der Speicher nicht richtig will, leitet ein Druck auf besagten Knopf laut Asus eine Prozedur ein, bei der das Mainboard versucht, passende Timings einzustellen. Ob das klappt und wie wirkungsvoll das ist, konnten wir allerdings nicht testen, da die Platine im Test mit allen Modulen problemlos klar kam.

Gestört hat uns ein bisschen, dass Asus ganz untypisch auf den Autoinstaller verzichtet hat. So muss man jeden Treiber einzeln zur Installation auswählen. Ansonsten hinterließ das Board einen guten Eindruck. Wie viel man mit den diversen Übertaktungsmöglichkeiten herausholt, hängt stark von der verwendeten CPU und den Programmen ab.

Gesamtwertung: gut 73 %; Preis/Leistung: befriedigend

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