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Amazon Fire TV-Stick im Test

Amazon Fire TV-Stick

© Amazon

Amazon Fire TV-Stick

Pro

  • kompakt und preiswert
  • einfache Bedienung
  • gute Sprachsuche

Contra

  • kein LAN- oder USB-Anschluss
  • Menü reagiert manchmal verzögert

Fazit

video Magazin Testurteil: sehr gut, Preis/Leistung: sehr gut

Den Streaming-Stick aus der Fernsehwerbung mit Matthias Schweighöfer gibt es in zwei Varianten: mit und ohne Sprachsuche. Die zusätzliche Technik steckt in der Fernbedienung und kostet zehn Euro Aufpreis – macht einen Fünfziger für das voll ausgestattete Modell. Eine Ausgabe, die sich lohnt, denn mit Sprachfernbedienung bietet der Stick fast denselben Bedienkomfort wie sein großer Bruder Fire TV​.

Unterschiede gibt es trotzdem. Das manchmal etwas zögerliche Menü deutet auf die geringere Rechenleistung und den nur halb so großen Arbeitsspeicher hin. Beim Streamen von Videos kann sich ein schwaches WLAN als Nadelöhr erweisen: Als einziger Player im Test hat der Amazon-Stick keinen LAN-Anschluss. Außerdem unterstützt er noch nicht den schnellen Funkstandard 802.11ac.​

Dafür macht er sich im Wohnzimmer praktisch unsichtbar. Der HDMI-Stummel verschwindet an den meisten Fernsehern hinter dem Gehäuse. Strom bekommt er von einer benachbarten USB-Buchse. Sie sollte genügend Power haben, um USB-Platten am Laufen zu halten. Dann klappt’s auch mit dem Fire-TV-Stick. Ansonsten kommt das mitgelieferte Steckernetzteil zum Einsatz​.

Amazon FireTV-Stick Netzteil

© Amazon

Das Netzteil versorgt den Stick mit Energie, wenn es am TV keine geeignete USB-Buchse gibt.

Echtes Plug & Play 

Nach dem Anschließen startet von selbst die Installation. Wie alle anderen Player im Test nutzt der Stick den Fernsehschirm, um Schritt für Schritt durch die WLAN-Einrichtung zu leiten. Wer noch kein Amazon-Konto hat, legt bei dieser Gelegenheit eines an. Es ist Voraussetzung für den Betrieb aller Fire-TV-Geräte.​

Bestehende Kunden bekommen mit der Anmeldung Zugriff auf ihr Medienangebot. Schon früher am PC gekaufte Filme oder TV-Serien erscheinen automatisch in Video-Bibliothek. Ins Amazon Drive hochgeladene Bilder sind über den Menüpunkt Fotos​ abrufbar. Und mit einem Prime-Abo lässt sich der Fire-TV-Stick natürlich auch zum Musikhören verwenden.​

Die Auswahl an Apps und Videodiensten ist gleich wie auf dem Fire TV. Mit einer Ausnahme: Weil der Stick maximal Full-HD-Signale ausgibt (1920 x 1080 Pixel), fehlen Ultra-HD-Videos im Angebot. Die Apps von Amazon, Netflix und YouTube erkennen das Abspielgerät und bieten automatisch passende Programme an.​

Auf beiden Playern hat Amazon den Netflix-Katalog inzwischen in die Suche integriert. Das heißt: Eigene Titel und Netflix-Inhalte erscheinen nebeneinander in den Ergebnissen. Ist ein Titel hier wie dort gelistet, kann der Nutzer vor dem Start wählen, welcher Dienst das Video streamen soll.​

Fazit 

Wer auf Ultra HD verzichten kann – und zu Hause ein stabiles WLAN hat – kommt preiswert in den Genuss eines großen Videoangebots.​

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