Testbericht

ADSL-WLAN-Router im Vergleich

Zweit- und Dritt-PC, Note- und Netbooks, MP3-Player mit WLAN-Funktion, iPad und andere MiDs, Fernseher, Stereoanlagen und sogar Kühlschränke: Die Zahl der Geräte im Haushalt, die sich ins Internet einwählen wollen, stieg die letzen Jahre rasant an. Mit Kabeln ist das nicht mehr beherrschbar. Braucht man auch nicht, wie der Test WLAN-Router zeigt.

  1. ADSL-WLAN-Router im Vergleich
  2. Reichweite erhöhen
  3. WLAN-Router-Einstellungen
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© PC Magazin

Kein Kabelsalat, kein Strippenziehen, kaum Installation - WLAN öffnet allerorts den Zugang zum lokalen Netz und zum Internet. Die Rechner per 802.11x Wireless-LAN zu vernetzen ist heutzutage eine oft angewandte Lösung - die Firma AVM behauptet sogar, dass 90% ihrer Kunden, die eine FritzBox besitzen, sich per WLAN ins Internet begeben statt mit dem herkömmlichen Ethernet-Kabel.

Laut einer Bitkom-Studie sind 44% aller deutschen Haushalte drahtlos mit dem Internet verbunden. Grund genug, die neuesten ADSL-WLAN-Router einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Die AVM Fritzbox7390

Wie gewonnen, so zerronnen

WLAN ist trotz der gewonnenen Freiheit mit Gefahren, Risiken und Problemen verbunden. Das erste und wohl größte Manko von WLAN ist immer noch die Verschlüsselung. Die richtige Konfiguration ist im Hinblick auf Abhörsicherheit entscheidend. Bei unsicherer Konfiguration können Fremde leicht ins Netz eindringen. Im Gegensatz zu der Konkurrenz sind AVM-Router daher schon ab Werk verschlüsselt.

Da WPA, wie auch WEP, auf dem RC4-Algorithmus basiert, kann es mittlerweile geknackt werden. Wer ein sicheres WLAN haben will, sollte daher - wenn möglich - auf alle Fälle mit WPA2 verschlüsseln. WPA2 nutzt anstelle des geknackten RC4-Algorithmus den Advanced Encryption Standard (AES). AES wird auch für die VPN-Verschlüsselung (Virtual Private Network) verwendet und gilt zur Zeit als das sicherste Verschlüsselungsverfahren.

Des Weiteren wurde bei WPA2 zusätzlich zu TKIP noch das Verschlüsselungsprotokoll "Counter Mode with Cipher Block Chaining Message Authentication Code Protocol" (CCMP) hinzugefügt. CCMP basiert auf dem AES-Standard und nutzt einen 128-bit starken Schlüssel mit einem 48-bit starken Initialisator für die Antwort-Abfrage.

Die Funklösung hat jedoch einen weiteren Nachteil: Es kann nicht garantiert werden, dass die Funksignale vom Erdgeschoss bis in den zweiten Stock reichen. Die größtmögliche Entfernung von 802.11g/n beträgt im Freien etwa 200 Meter - in Wohnungen lassen sich kaum mehr als 40 Meter überbrücken.

Wände, Fußböden und Möbel behindern den Empfang. Entscheidend für den Empfang im Haus ist die Beschaffenheit von Wänden und Fußböden. So durchdringt der Funk einfache Wände problemlos; Stahlbetonwände oder Rigipswände (Feuchtigkeit blockt) können dagegen das Netz lahmlegen.

Meistens sind WLAN-Sender nur mit einfachen, leistungsschwachen Rundstrahlantennen ausgestattet, die nur wenige Meter überbrücken. Der Großteil der Energie wird kreisförmig in der horizontalen Ebene abgestrahlt. Wenn die Antennen senkrecht stehen, ist eine drahtlose Verbindung über ein Stockwerk Glückssache. Wenn Sie also vertikal senden möchten, richten Sie die Antennen so, dass sie in 90 Grad zur Wand stehen.

Ist die Signalstärke Ihrer WLAN-Karte zu niedrig, liegt dies häufig daran, dass die Sender ungünstig positioniert sind oder Störquellen die Funkversorgung verhindern. Damit eine optimale Abdeckung möglich ist, sollten Sie den WLAN-Router so hoch wie möglich aufstellen. Zudem sollte der Sender so weit wie möglich vom DECT-Telefon, Fernseher oder der Mikrowelle entfernt stehen. Bei der FritzBox lassen sich über das Webinterface sämtliche Störfaktoren anzeigen.

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