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Acer Predator G3600

Acer Predator G3600

Acer Predator G3600

© PC Magazin

Acer Predator G3600

Der auf der letzten CeBIT vorgestellte G3600 gehört zur kleinsten Predator-Serie von Acer. Mit seinen orangeroten Seitenstreifen am schwarzen Gehäuse folgt er zwar der gewohnten Predator-Farbgebung, tritt aber viel dezenter auf als etwa der große Predator G7, der aussieht, als sei er einem Science-Fiction-Streifen entsprungen.

Mit einer Höhe von 42 Zentimetern ist das Gehäuse des Predator G3900 kompakt ausgefallen. Daher findet auch nur eine Micro-ATX-Hauptplatine Platz. Das für Acer gefertigte OEM-Mainboard basiert auf dem H67-Chipsatz von Intel, die im Core i7-2600 integrierte Grafikeinheit wird bei einem Rechner dieser Leistungsklasse aber nicht genutzt.

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Mit dem Einschub in der Front des Acer Predator wird eine SATA-HDD einfach zur Wechselfestplatte.

Für die Grafikdarstellung sorgt stattdessen eine Karte mit Geforce GTX460 und einem GByte Grafikspeicher. Der mit 675 MHz getaktete Nvidia-Chip gehört noch zur vorigen Fermi-Generation und wartet mit 336 Shadern auf. Topaktuell ist dagegen die CPU: Der Intel Core i7-2600 gehört zu Intels Sandy-Bridge-Generation, mit einer Taktfrequenz von 3,4 GHz ist er bei den Topmodellen.

Im Turbo-Boost-Modus kann sich die CPU bis zu 3,8 GHz aufschwingen. Im Gegensatz zu den Core-i5-CPUs in den Rechnern von Dell und NBB unterstützt der i7 Hyperthreading und verfügt über acht statt sechs MByte Cache. Unterstützt wird die CPU durch acht GByte DDR3-1333-Speicher.

Acer Predator G3600

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Im Prozessorbenchmark Cinebench R10 läuft der Predator daher zur Hochform auf. Er markiert mit 22 983 Punkten beim Rendering mit allen Kernen die Spitze des Testfelds. Nur der ebenfalls mit dem Intel Core i7-2600 ausgestattete Packard Bell kann hier mithalten. Bei der Systemleistung macht sich die Grafikkarte bemerkbar.

Zwar sind 15 530 Punkte im PCMark Vantage immer noch ein guter Wert, aber andere Rechner im Testfeld bringen hier noch mal deutlich mehr Leistung. In den Grafikbenchmarks fällt der Predator ebenfalls zurück, auch wenn die 3D-Performance mit 15 530 Zählern im 3DMark Vantage immer noch für fast alle Spiele gut ausreicht.

Testurteil

NBB Spielmacher II AMD Phenom II X6 1055T

959 Euro; www.notebooksbilliger.de

Gesamtwertung: gut 79 %

Preis/Leistung: gut

Befremdlich bei einem brandneuen Rechner ist die fehlende USB-3.0-Unterstützung beim Predator G3600. Praktisch ist dagegen der Festplatteneinschub, der sich hinter einer Klappe in der Gehäusefront verbirgt: Er nimmt eine 3,5-Zoll-SATA-Festplatte auf, die so zur Wechselplatte für Daten oder Backups wird.

Glänzen kann der Acer bei der Festplatte: Die ein Terabyte große Western Digital WD1001FAES gehört zur Caviar-Black-Familie und liefert eine Transferrate von 100 MByte/s. bei einer Zugriffszeit von nur 12,9 ms. Dagegen ist als optisches Laufwerk nur ein DVD-Brenner eingebaut.

Bei Maus und Keyboard gibt sich der Predator G3600 wieder ganz als Spielerechner: Sie stammen vom Gaming-Spezialisten Roccat.

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