"Den Wald vor lauter Bäumen...."

400er- und 500er-Serie

  1. Grafikkarten in der Übersicht
  2. 400er- und 500er-Serie
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Die Low-End-Karte Sapphire HD5670 ist passiv gekühlt und benötigt nur einen Slot.

Die GTX460 ersetzt die GTX465. Im oberen Midrange liegt die GTX470. Sie basiert wie die GTX480, mit der das High-End beginnt, auf dem älteren GF100 Chip. Jüngster Spross der Kalifornier ist die GTX580, die derzeit als die schnellste Karte der Welt gilt.

Karten der 400er und 500er Serie beherrschen DX11 und sind bis auf die GT430 mit GGDR5 ausgestattet. Das Besondere an den Nvidia-Karten ist die Unterstützung von Physikberechnungen, auch PhysX genannt.

Sofern die Spieleschmiede dieses Feature einbauen, bekommt man auf einer Nvidia-Karte realistische Physik-Effekte und eine schönere Partikeldarstellung. Bei Bedarf kann man sogar eine weitere Nvidia-Karte einbauen und diese nur für PhysX-Berechnungen verwenden, was die Hauptkarte entlastet.

Welche Erkenntnisse hat nun unser Test gebracht? Die GT430 von Nvidia hinterlässt mittlerweile einen schlechten Eindruck. Sie kostet mit 77 Euro nur 17 Euro weniger als die AMD HD5670, bietet aber eine um 45% Prozent schlechtere Leistung. Im Niedrigpreissegment ist die AMD HD5670 daher vorzuziehen.

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Mit AMDs Eyefinity kann man bis zu sechs Monitore zusammenschalten und als ein großes Display verwenden.

Anders sieht es im Vergleich Radeon HD5830 gegen GeForce GTX460 aus. Beide Probanden gehen für rund 160 Euro über die Ladentheke, wobei die Nvidia-Karte etwa 5 Prozent schneller ist. Einzig die Lautstärke unter Last könnte gegen die GTX460 sprechen. Im gleichen Segment kämpft AMDs 6850, der Nachfolger der HD5830.

Obwohl die beiden AMDs im 3D Mark Vantage gleichauf liegen, punktet die 6850 besonders bei DX11-Spielen. Bei Call of Duty holt sie fast 20 fps mehr heraus und ist somit die Empfehlung im Midrange-Segment.

Im Duell Radeon HD 5850 gegen GeForce GTX470 gibt es einen eindeutigen Sieger. Die Radeon HD 5850 kostet mit 209 Euro etwa 40 Euro weniger als die GTX470, ist aber um etwa sieben Prozent in 1920 x 1080 mit 4xAA/16xAF langsamer. Die HD6870 dagegen bietet zu einem ähnlichen Preis eine etwas höhere Leistung als die GTX470. Sie verbraucht außerdem nur etwa die Hälfte (60 Watt) der GTX470 und siegt damit im Midrange-Segment.

Im unteren High-End muss sich Nvidias GTX480 mit AMDs HD5870 und der kürzlich vorgestellten HD6970 messen. Hier hat Nvidia in Sachen Leistung die Nase vorn, allerdings auch im Preis und im Stromverbrauch. Die um zirka 5 bis 10% schlechteren AMD Karten kosten fast 100 Euro weniger und verbrauchen zirka 70 Watt weniger im Durchschnitt bei Volllast.

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Die Zotac GTX 480 kombiniert Leistung und einen leisen Betrieb.

Was allerdings gegen AMD spricht, sind die schlechteren Treiber. Immer noch kommt es vor, dass Spiele bei Erscheinen nicht funktionieren oder fehlerhaft dargestellt werden.

Die GeForce GTX580 kämpft für 520 Euro alleine an der High-End-Front der Single-GPU-Karten, ist dabei aber nur etwa 15 bis 25 Prozent schneller als die GeForce GTX480 und AMDs 6970. Der hohe Preis mach die GTX 580 unattraktiv, zudem die Vorteile des größeren Speichers nur selten zum Zuge kommen. Wem CUDA egal ist, der bekommt eine ähnliche Leistung mit zwei GTX460 im SLI-Verbund.

AMDs Dual-GPU-Karte Radeon HD 5970, die stolze 579 Euro kostet, ist von der Leistung her in etwa gleichwertig. Allerdings skalieren die Kerne nicht optimal. So bekommt man etwa bei Call of Duty Modern Warfare 2 weniger Leistung als mit einer HD5870.

Download: Tabelle

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