Full HD jetzt in XL

27-Zoll-Monitore ab 230 Euro

Immer mehr Anwender gönnen sich ein XL-Upgrade und kaufen sich einen großen 27-Zoll-Flachbildschirm. Wir haben die aktuellen Monitor-Riesen der bekannten Hersteller getestet und konnten dabei deutliche Unterschiede feststellen. Welche das sind und worauf man achten muss, lesen Sie hier.

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© Hersteller/Archiv

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27-Full-HD-Monitore sind nicht mehr teuer: Selbst preiswerte Bildschirme sollen eine bessere Bildqualität bieten als bisher, so das Versprechen der neuesten Modelle. Bislang hatten günstige Geräte oft Probleme mit Blickwinkeln. Wich man nur geringfügig von der optimalen Sitzposition ab, dunkelte das Bild ab und die Farben wurden verfälscht.

Grund dafür sind meist die verwendeten Panels vom Typ "TN" (Englisch "Twisted Nematic"). Diese kosten wenig in der Herstellung und zeichnen sich durch geringe Reaktionszeiten aus. Die Folge ist, dass bewegte Bildinhalte auf einem TN-Panel recht flüssig und ohne störende Schlieren erscheinen.

Trend zu mehr Bildqualität

Doch neben TN gibt es weitere Verfahren zum Anordnen der Flüssigkristalle in einem Display. Zu nennen sind hier VA ("Vertical-Alignment") und IPS ("In-Plane-Switching"), die sich durch eine bessere Farbdarstellung und höhere Kontraste gegenüber TN auszeichnen. Ein hochauflösendes IPS-Panel verwendet Apple unter dem Namen "Retina Display" übrigens in seinem iPad, da es gerade bei einem Tablet auf gute Blickwinkel ankommt.

Von VA und IPS gibt es eine stattliche Anzahl an Varianten wie AH-IPS, MVA oder PLS. Waren diese bislang nur teuren Profimonitoren vorbehalten, konnten die Panel-Hersteller inzwischen die Herstellungskosten deutlich reduzieren. Das zeigt sich auch in unserem Test preiswerter Bildschirme: Erstmals finden sich hier mehr Geräte mit IPS und VA als mit TN.

Neben dem Trend zu mehr Bildqualität spielt Größe eine entscheidende Rolle: Gerade in Deutschland erfreuen sind 24- und 27-Zöller einer steigenden Beliebtheit. Das ist keine Überraschung, denn die Preise für solche Bildschirme sind gering. 24-Zöller bekommt man schon ab 140 Euro, 27-Zöller ab 200 Euro. Die von uns getesteten 27-Zoll-Flachbildschirme haben durchgehend Full HD, besitzen also 1920 x 1080 Bildpunkte.

Diese Auflösung ist typisch für fast alle Monitorgrößen, angefangen beim kleinen 22-Zöller (Bilddiagonale 56 Zentimeter), über den 24-Zöller (61 Zentimeter) bis hin zum 27-Zöller (69 Zentimeter). Allerdings bedeutet das auch, dass auf dem 27-Zöller mit Full HD die Darstellung lediglich größer ist - mehr Pixel sieht man nicht.

Eine höhere Pixeldichte bieten dagegen 27-Zoll-Monitore mit der WQHD-Auflösung von 2560 * 1440 Bildpunkten und einer Pixeldichte von 109 ppi. Diese Geräte sind deutlich schärfer und richten sich eher an den grafikorientierten Anwender, etwa zur Bildbearbeitung. Diese Käufer sind gerne bereit 500 Euro und mehr für ein hochauflösendes Gerät zu zahlen.

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27-Zoll-Monitore ab 230 Euro

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Experten-Meinung

Für einen Betrag, den man unlängst noch für einen 24-Zoll-Monitor bezahlte, bekommt man heute einen deutlich größeren 27-Zoll-Bildschirm. Der Zugewinn an Bildfläche bringt bei den getesteten Full-HD-Geräten zwar nicht mehr Pixel auf den Schirm, die Geräte bieten aber Vorteile im Multimedia-Einsatz und auch die Schriftdarstellung ist größer.

Im Test überzeugte vor allem das Acer-Gerät dank seiner hohen Ergonomie und Bildqualität - Letztere wurde nur noch vom BenQ-Monitor übertroffen. Wer weniger Geld ausgeben will, ist mit dem Samsung-Gerät gut beraten. Der LG-Monitor mit seinem dünnen Rahmen ist ein Hingucker auf dem Schreibtisch, und er hat eine gut Bildqualität.

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