Soundbar

Yamaha YSP-2500 im Test

Der Yamaha YSP-2500 kommt edel und schlicht daher und verspricht simulierten 7-Kanal-Sound. Im Test prüfen wir den Soundbar auf seine Wohnzimmertauglichkeit.

Yamaha YSP-2500 im Test

© Yamaha

Yamaha YSP-2500 im Test

Yamaha feiert Geburtstag, allerdings nicht seinen eigenen: Vor zehn Jahren hat der japanische Hersteller den ersten Digital Sound Projector (DSP) vorgestellt und die Technologie dahinter seither weiterentwickelt. Der neue Yamaha YSP-2500 ist eines der neusten Produkte aus diesem Prozess und setzt auf insgesamt 16 Beam-Lautsprecher in einem Gehäuse. Über gezielte Reflexionen im Raum gelangt der Ton zum Zuschauer und simuliert ein 7-Kanal-Hörerlebnis.

Optisch ist der neue Soundprojektor Yamaha YSP-2500 edel und schlicht gehalten. Seine Stellfüße lassen sich in ihrer Höhe manuell verändern, um das TV-Bild nicht zu überlagern. Für eine einfachere Bedienung hat Yamaha an ein kleines Display gedacht. Dieses ist links am Gerät angebracht und gut lesbar.

Yamaha YSP-2500 im Test

© Yamaha/ Josef Bleier

Schlank und edel ist der neue Soundprojektor von Yamaha. Er ist sowohl in Schwarz als auch in Silber erhältlich.

Der kabellose Subwoofer des Yamaha YSP-2500 arbeitet mit zwei 10-cm-Tieftönern und kann wahlweise sogar liegend oder stehend im Raum positioniert werden. Damit am Ende auch das beste Klangergebnis erreicht wird, liefert der Hersteller ein Messmikrofon zum YSP-2500.

Yamaha YSP-2500 im Test

© Yamaha/ Josef Bleier

Yamaha YSP-2500 im Test

Mithilfe von IntelliBeam-Technologie wird der Soundbar optimal eingestellt. Als weitere Besonderheit hat Yamaha drei HDMI-Anschlüsse an Bord. Diese ermöglichen sogar 4K Ultra HD Passthrough mit 50 bzw. 60 Bildern pro Sekunde.

Testergebnisse

© Weka/ Archiv

Mit einer unteren Grenzfreuqenz von 494 Hz (bei -3 dB) überzeugte der YSP-2500 von Yamaha im Testlabor nur bedingt.

Im Hörtest überzeugte vor allem die Dynamik des Soundprojektors das Testteam. Yamahas Experten haben in den letzten zehn Jahren offensichtlich einiges verbessert. Im Tieftonbereich gab es dagegen Anlass zur Kritik: Der Subwoofer war im Test zu aufdringlich und überlagerte das Gesamtbild des Soundprojektors (Subwoofer-Level: 0). Die Sprache wurde ebenfalls nicht einwandfrei wiedergegeben: Sowohl Dialoge als auch Gesangseinlagen wirkten insgesamt etwas kraftlos und distanziert.

Fazit

Die Einstellmöglichkeiten des Yamaha YSP-2500 sind grenzenlos und nur mit Handbuch und etwas Geduld zu bewältigen. Das System wirkt zu kleinteilig und bietet selbst für Unterkategorien wie Talkshows eigene Voreinstellungen. UniVolume sorgt für gleichbleibende Lautstärke aus allen Quellen.

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