Testbericht

Yamaha YSP-2200 im Test

Yamaha bietet mit dem YSP-2200 einen kompakten, aber technisch sehr komplexen Sound-Projektor an. Was der Soundbeamer kann, zeigt der Test.

Yamaha YSP-2200

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Yamaha YSP-2200

Pro

  • angenehm feinzeichnender Klangbalken mit bester Raumdarstellung

Contra

  • etwas geringe Pegelfestigkeit bei Action-Filmen

Mit nicht weniger als 16 Kalotten und 28 Millimeter Durchmesser sowie einer ausgeklügelten Ansteuerung der Chassis-Linie schafft Yamaha ein Schallfeld, das die Schallquellen eines 5.1-Systems simuliert.

Dazu liefert Yamaha ein Mikrofon im Set, das anhand von Mess-Impulsen die Raumdimensionen erfasst und passende Schallstrahlwinkel sowie Pegel und Frequenzgang ermittelt, um dem Zuhörer über Reflexionen alle Schallquellen bis auf den Center eines 5.1-Sets zu suggerieren.

Fünf Soundbars im Test

Dank seiner extrem flachen Bauform passt der Sound-Projektor unter oder vor jeden TV. Ein Subwoofer, der sowohl aufrecht neben als auch liegend im Sideboard untergebracht werden kann, wartet mit zwei 10-Zentimeter-Chassis auf. Der Yamaha verfügt über drei HDMI-Eingänge, einen HDMI-Ausgang sowie Analog- und Digitalton-Eingänge.

Kein anderer Klangbalken schaffte es, den Klang so weit in den Rückraum zu projizieren wie der YSP-2200. Die Vorstellung war verblüffend nahe am 5.1-Sound. Tonal spielte das Set ausgesprochen sauber, lediglich der Maximalpegel war etwas begrenzt. Unterm Strich muss man dem Japaner ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis attestieren.

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