iPad Air Klon

Xiaomi Mi Pad 2 im Test: Günstiges Windows-10-Tablet

Das Xiaomi Mi Pad 2 zeigt im Test, dass ein gutes Windows-10-Tablet nicht teuer sein muss. Der iPad-Air-Klon aus China ist ein echtes Schnäppchen.

Xiaomi Mi Pad 2 im Test

© Xiaomi

Xiaomi Mi Pad 2 im Test: Das Tablet bietet Windows 10 - neben der chinesischen gibt es auch eine englische Version. Eine deutsche Lizenz müssten sie selbst nachrüsten.

Pro

  • Makellose Verarbeitung
  • Tolles Display
  • USB-C-Anschluss
  • Riesiger Akku und Top-Akkulaufzeit

Contra

  • Mäßige Kameras
  • Unter Vollast etwas zu warm

Fazit

Wer wenig investieren, dafür aber viel bekommen will, der greift zum Xiaomi Mi Pad 2.
Gut

Das Xiaomi Mi Pad 2 gibt es einmal als Android- und einmal als Windows-10-Version. Wir haben uns letztere im Test einmal genauer angesehen. Das Tablet mit 7,9-Zoll-Display und weiteren spannenden Specs gibt es für knapp über 200 Euro unter anderem beim chinesischen Online-Shop Gearbest inklusive Versand. Portokosten fallen übrigens nicht an, wenn Sie am Ende der Bestellung „Priority Line“ wählen. In dem Fall kann die Wartezeit für den Import aber bis zu 15 Tage dauern. Zollgebühren gibt es nicht. 

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  • Den Nachfolger - das Xiaomi Mi Pad 3​ - gibt es mit dem Coupon-Code MiPad3​ übrigens für 237,33 statt für fast 300 Euro. Diesem werden wir uns in einem späteren Test widmen.

Die Bestellung des China-Tablets lohnt sich. Warum? Das können Sie dem folgenden Testbericht entnehmen!

Xiaomi Mi Pad 2 im Test: Die Ausstattung

Das Full-Metal-Body-Tablet ist 7,9 Zoll groß, kommt mit einem Intel Atom X5-Z8500 Quad-Core-Prozessor daher, bietet 2 GB RAM und 64 GB ROM. Bluetooth? WiFi? Natürlich an Bord. Das IPS-Display löst mit satten 2048 x 1536 Pixel auf und kommt auf ordentliche 326 PPI. Ganz modern: Ein USB-C-Anschluss ist an der Unterseite verbaut. Da können so manche Hochpreis-Tablets gar nicht mithalten. Die Maße? 200,4 x 132,6 x 6,95 mm. Dazu kommt ein prima Gewicht von nur 322g. Im Vergleich zum Vorgänger wiegt das Xiaomi Mi Pad 2 38g weniger und ist 18% dünner. Keine schlechte Ausgangslage also. Übrigens: der Akku 6190 mAh genügend Power für viele Stunden Tablet-Spaß. Die verbauten Kameras – 8 Megapixel und 5 Megapixel nominell stark – reichen indes maximal für Skype.

Xiaomi Mi Pad 2 im Test

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Die Specs und vor allem der Akku klingen stark. Bei den Kameras müssen Sie jedoch Abstriche machen.​

Xiaomi Mi Pad 2 im Test: Ans Eingemachte

Fangen wir mal außen an. Die Verarbeitung ist wirklich exzellent. Hier spielt das Xiaomi Mi Pad 2 in der ersten Liga mit. Der Metall-Body fühlt sich toll an, das Tablet liegt super in der Hand. Hier kann man sich schon fast in Sphären von Samsung und Apple wähnen. Die Verarbeitung ist – das mag man kaum glauben – wirklich grandios. Großes Lob an, Xiaomi!

Etwas enttäuschend im Vergleich zum Vorgänger ist der fehlende microSD-Slot. Doch damit ist das Xiaomi Mi Pad 2 nicht allein auf weiter Flur. Denn schon die Smartphones hat Xiaomi um einen microSD-Reader erleichtert. Schade eigentlich, aber an sich kein Grund, dem Xiaomi Mi Pad 2 nicht doch eine Chance zu geben.

Kommen wir mal zum Screen. Die Auflösung ist top und noch besser ist der PPI-Wert (Pixel pro Zoll). Zum Vergleich: Während das Xiaomi Mi Pad 2 326 PPI schafft, liegt beispielsweise das Surface Pro 4 bei nur 264 PPI. Der Bildschirm wirkt enorm scharf. Und das ist er auch. Zwar ist er nicht ganz so hell wie die Konkurrenten aus den teureren Häusern, aber irgendwo müssen ja Abstriche gemacht werden.

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Der Haken beim Xiaomi Mi Pad 2 sind die 2 GB RAM. Unter Windows 10 kommt das Tablet im Multitasking recht schnell ins Schwitzen. Viele gleichzeitige Aufgaben sollten Sie also vermeiden. Schon mit ein paar geöffneten Tabs in Google Chrome liegt die Prozessorauslastung bei gut 70%. 4 GB RAM wären hier sicher die bessere Wahl gewesen. Dazu muss man aber wissen, dass Google Chrome nicht unbedingt toll für Atom-Prozessoren optimiert ist. Wer nicht unbedingt auf Chrome setzen muss, der sollte tatsächlich zu Edge greifen. Hier ist die Erfahrung deutlich besser. Auch kommt das Tablet dann mit mehr offenen Tabs zurecht. Generell muss man also sagen: Wer für Atom-Prozessoren optimierte Software nutzt, bekommt hier ein richtig ordentliches Tablet.

Xiaomi Mi Pad 2 im Test

© Xiaomi

Windows 10 läuft sehr gut auf dem Mi Pad 2. Sie sollten es in Sachen Multitasking jedoch nicht übertreiben. Neben Performance-Einbußen sorgt dann auch der geforderte Prozessor für ein Problem: unschöne, aber unbedenkliche Wärmeentwicklung!

Vom Start bis zum Shutdown funktioniert Windows 10 auf dem Mi Pad 2 wirklich hervorragend. Wie schon gesagt: Photoshop, Adobe Premiere, Edge und Co. sollte man nicht gleichzeitig geöffnet haben – aber dann gehen auch viele andere Tablets in die Knie. Für die meisten Standardanwendungen – Office, Surfen, ein wenig zocken – reicht die Power des Xiaomi Mi Pad 2 vollkommen aus. League of Legends oder Counter Strike: Global Offensive laufen zum Beispiel mit angepassten Grafikeinstellungen hervorragend.

Einer der wichtigsten Punkte für ein Tablet ist natürlich die Akkulaufzeit. Und die kann sich echt sehen lassen. Rund zehn Stunden hält das Xiaomi Mi Pad 2 durch, wenn man beispielsweise nur surft. Wer das WiFi ausschaltet und ein paar Videos guckt, der sollte sogar noch weiter kommen. Das liegt auch daran, dass Xiaomi eben keinen – wie in der 7,9 oder 8 Zoll Tablet-Region meist üblich – schwachen 3.000- oder 4.000-mAh-Akku verbaut, sondern mehr als 6.100 mAh.

Xiaomi Mi Pad 2 im Test: Das Fazit

Das Xiaomi Mi Pad 2 ist für knapp 200 Euro ein wirkliches Schnäppchen. Die Verarbeitungsqualität lässt keine Wünsche übrig, der Atom-Prozessor ist für die meisten Tablet-Nutzer völlig ausreichend und das Display eine echte Wucht. Etwas enttäuschend ist, dass das Gerät unter enormer Last durchaus heiß werden kann. Wie gesagt: nur unter enormer Last. Der Otto-Normal-Nutzer wird derlei Hitze wohl niemals spüren. Ganz ehrlich? Wer auf der Couch ein wenig surfen will, hin und wieder E-Mails schreibt oder ein wenig zockt, der ist mit dem Xiaomi Mi Pad 2 völlig ausreichend bedient und muss nicht mehr Geld ausgeben, nur damit hinten eben nicht Xiaomi, sondern Apple oder Samsung drauf steht.


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Quelle: PC Magazin
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