Testbericht

Webradio Avox Indio mini im Test

Die Hamburger Avox Technology GmbH schickt mit dem Indio mini ein WLAN-Internet-Radio ins Rennen, das nicht nur durch sein elegantes Äußeres, sondern auch durch seine Menüführung besticht.

Avox Indio mini

© Archiv

Avox Indio mini

Die Hamburger Avox Technology GmbH schickt mit dem Indio mini ein WLAN-Internet-Radio ins Rennen, das nicht nur durch sein elegantes Äußeres, sondern auch durch seine Menüführung besticht.

Es verfügt über eingebaute Stereo-Lautsprecher, allerdings lässt sich über Stereo-Cinch-Anschlüsse das Signal auch an externe Lautsprecher weitergeben. Ein echter Schwachpunkt ist der Kopfhörerausgang, der nur hinten und dazu noch als Mini-Klinke hinausgeführt ist und stark rauscht, sodass keine größere Freude aufkommen will. Die eingebauten Lautsprecher dagegen wissen zu gefallen. Der Klang ist ausgewogen, bei Standardeinstellung jedoch etwas zurückhaltend, sodass man für originalgetreueren Klang sowohl Bass als auch Höhen auf Maximum stellt. Allerdings hat die Qualitätssicherung übersehen, dass linker und rechter Kanal vertauscht sind.

Avox Indio mini

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Avox Indio mini

Die Konfiguration ist einfach: Sobald das Gerät eingeschaltet wird, sucht es nach WLAN-Netzen in der Umgebung. Kurz darauf sind Internetradios, Podcasts und im LAN gespeicherte Musikstücke zur Wiedergabe bereit. Internetradios und Podcasts lassen sich nach Anmeldung des Gerätes unter www.reciva.com verwalten. Eine Sortierung von Radiosendern nach Bitrate am Gerät selbst ist leider nicht möglich, dafür gibt es eine Suchfunktion.

Der Punkt Mediaplayer erlaubt das Abspielen von Dateien unter anderem in den Formaten MP3, WMA, AAC und sogar FLAC von Windows-Freigaben und UPnP-Servern. Bei den Windows-Freigaben funktionierte bei unserem Test mit MP3s die Sortierung nach Album oder Interpret noch nicht und war damit unbrauchbar, während die UPnP-Anbindung an den Windows Media Player tadellos lief. Das Scrollen durch Listen ist mit der Fernbedienung etwas langsam, mit dem Scrollrad direkt am Gerät geht es jedoch angenehm flott. Eine Suchfunktion fehlt hier, auch schnelleres Springen über die Zahlentasten der Fernbedienung ist nicht möglich.

Jeder Titel wird einzeln einer Playlist hinzugefügt, anstatt die Wiedergabe des laufenden Titels abzubrechen. Auch ein Album lässt sich nur durch Hinzufügen aller Titel zur Abspielliste wiedergeben. Das nervt auch, wenn man ein anderes Album abspielen möchte - und daher viele Titel überspringen oder die Playlist vorher löschen muss. Zusammenhängende MP3s z.B. von Live-CDs werden trotz verwendeter Nogap-Option beim Encoding zwischen den Titeln unterbrochen.

Testergebnisse

Aviox Indio mini
Aviox
169,- Euro

www.avox-tech.de

Weitere Details

Fazit:Das Avox Indio mini ist stromsparend, gut navigierbar und bietet sauberen Klang. Die Playlist-Philosophie und der Freigaben-Fehler trüben aber etwas die Freude.

Wertung
gut

Es gibt fünf Alarmtimer, die entweder einen Summer starten oder ein Internet-Radio wiedergeben, auch ein Sleeptimer ist mit an Bord. Im Standby-Modus verbraucht das Gerät rund 3 Watt, ansonsten bei voller Lautstärke maximal 5 Watt.Zusatz-Software wird nicht mitgeliefert, auch gibt es keine 30- oder 60-Tage-Demos bekannter Musik-Radio-Dienste. Fazit: Das Avox Indio mini ist stromsparend, gut navigierbar und bietet sauberen Klang. Die Playlist-Philosophie und der Freigaben-Fehler trüben aber etwas die Freude.

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