Testbericht

Virtuelles Musikstudio: Eine kalte Brise

Arturia Storm ist ein virtuelles Musikstudio für den PC. Aus einem Pool von zwölf virtuellen Instrumenten und acht Effekten wählt man bis zu vier Module und drei Effekte aus. Die maximal zu erzielende Soundvielfalt wird nicht etwa (wie bei den meisten Software- Musikstudios) durch die Leistungsfähigkeit des Rechners bestimmt, sondern durch die programminterne Limitierung auf diese relative geringe Anzahl gleichzeitig verfügbarere Soundquellen. Mitbewerber wie FruityLoops oder Sonic Syndicate Orion bieten für weniger Geld mehr Flexibilität.

Virtuelles Musikstudio: Eine kalte Brise

© Testlabor Printredaktionen

Virtuelles Musikstudio: Eine kalte Brise

Auch wenn Arturia mit Unterstützung der VST-Schnittstelle wirbt, wurde diese nur halbherzig umgesetzt. Storm öffnet sich nämlich in diesem Modus fast wie eine eigenständige Anwendung: Das Gesamtsignal wird auf einen Stereo-Kanal geleitet, und Melodien lassen sich nur über den Storm-internen Sequenzer programmieren, nicht über Cu-base oder Logic - lediglich einige Parameter- Werte können über Controller-Befehle verändert werden. Darüber hin-aus traten im Test sowohl in Cubase als auch in Logic Knackser und Soundaussetzer auf.

Die Oberflächen der einzelnen Module wirken grafisch überfrachtet, so dass sich die Programmierung mühselig gestaltet. Zudem lässt sich die Ansicht nicht vergrößern.

http://www.m3c-berlin.de

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