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Vier NAS-Systeme im Vergleichstest
Durch das ständig wachsende Datenaufkommen ist Speicherplatz oft ein rares Gut. Abhilfe schaffen Netzwerkspeicher. Wir haben Performance und Benutzerfreundlichkeit aktueller NAS-Systeme getestet.
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Auch Kombinationen gibt es, allerdings oft zu einem höheren Preis. Während man bisher meist nur vom PC aus auf die NAS- Inhalte zugreifen konnte, sind nun Modelle mit UPnP-AV(Audio Video), iTunes-Server, Bittorrent Client und Foto-Server-Funktionalität ausgestattet.
Die Ready NAS von Netgear etwa unterstützt verschiedene Media Server wie den Squeeze Server von Logitech. Von der NAS lassen sich Musikstücke, Fotos und Videofilme von einem UPnP AV-fähigen Gerät oder anderen Streaming Clients (zum Beispiel die Logitech Squeeze Box) ganz nach Bedarf abrufen und via Stereoanlage oder Fernseher bequem im Wohnzimmer wiedergeben.
Die meisten NAS-Lösungen bieten zudem USB-Anschlüsse. Daran angeschlossene Geräte können im Netzwerk freigegeben werden. Zum Beispiel USB-Drucker ohne Einsatz eines Printservers. Auch externe Festplatten können über die USB-Schnittstelle ins Netz gehängt werden. Für Anwender, denen USB zu langsam ist, bieten größere NAS-Systeme sogar einen eSATA- und Anschluss.
Was die Kapazität angeht, sind selbst bezahlbare NAS-Systeme wahre Giganten. Die in diesem Test vorgestellte Thecus 7700 Pro bringt es dank sieben eingebauter Platten auf bis zu 14 TByte. Mit 128 kBit/s codiert reicht das für 14 Millionen Minuten MP3-Musik. Das entspricht 26 Jahre kontinuierlicher 24-Stunden-Beschallung.
Die Fotosammlung, mit der man die Terabytes füllt, dürfte sogar für eine lebenslängliche Diaschau reichen. Überschaubar wird es, wenn es um Filme geht: Trotzdem passen immerhin 1500 DVDs oder 280 Blurays locker auf eine solche NAS. Und wenn es doch einmal eng wird, lässt sich eine externe Festplatte anschließen, um den Speicherplatz zu erhöhen.
NAS-Boxen werden mit einem integrierten Betriebssystem geliefert. Die Software ist komplett installiert und eingerichtet und so sind nur wenige Einstellungen nötig, um die NAS ins Netz zu integrieren. Die Konfiguration der nötigen Einstellungen lässt sich relativ einfach mit einem Web- Browser bewerkstelligen.
Bei denn meisten Geräten erlaubt eine übersichtliche Oberfläche die Benutzerverwaltung, Zuweisung von Festplattenquoten, Konfiguration der vorhandenen Speichervolumina und vieles mehr. Die einfache Bedienung ohne Handbuchstudium steht bei den meisten von uns getesteten NAS-Systemen im Vordergrund. Die kleine Boxen passen sich an die vorhandenen Netzwerkumgebungen an: DHCP oder feste IP-Adressen, Windows-, Linux-, Unix- und oder Apple-Clients – alles akzeptieren die Geräte auf Anhieb.
Energieverbrauch
Obwohl moderne NAS-Systeme durch den Verzicht auf hochgetaktete und energiehungrige Komponenten, je nach Typ und Ausstattung, bei nur etwa 20 bis 40 Prozent der Energiekosten eines ausgewachsenen Servers liegen, brauchen sie trotzdem noch zuviel Energie. Die meisten liegen bei rund 50 Watt, die unter Volllast sogar auf bis zu 70 W ansteigen können. Das wäre erträglich, wenn die Systeme nach einer Leerlaufphase automatisch in einen Stromsparmodus wechseln würden.
Von den getesteten Geräten tut das keine. Die Festplatten werden zwar abgeschaltet, jedoch bleibt alles andere an. Das reicht immer noch für einen unnötigen Verbrauch von 30 bis 40 Watt. Dass manche Modelle zu bestimmten Zeiten automatisch ein- und und ausgeschaltet werden können, ist kein Ersatz.
Was die einzelnen Raid-Begriffe bedeuten, erfahren Sie auf Seite 2...
Inhaltsverzeichnis
- Teil 1 Vier NAS-Systeme im Vergleichstest
- Teil 2 Raid im Detail
- Teil 3 QNAP TS-509 Pro
- Teil 4 Thecus N7700
- Teil 5 Netgear Ready NAS NV+
- Teil 6 Buffalo Link Station Quad LS-QL

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