Testbericht

Vergleichstest: HDTV-Receiver

HDTV hat zwar mit dem Rückzug einiger voreiliger Sender zu kämpfen, eins steht jedoch fest: Das hochauflösende Fernsehen wird sich auf breiter Front durchsetzen, und wer sich jetzt noch eine nicht HDTV-fähige Settop-Box kauft, muss in wenigen Jahren wieder zum Händler.

  1. Vergleichstest: HDTV-Receiver
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Vergleichstest: HDTV-Receiver

© Roland Seibt

Vergleichstest: HDTV-Receiver

HDTV hat zwar mit dem Rückzug einiger voreiliger Sender zu kämpfen, eins steht jedoch fest: Das hochauflösende Fernsehen wird sich auf breiter Front durchsetzen, und wer sich jetzt noch eine nicht HDTV-fähige Settop-Box kauft, muss in wenigen Jahren wieder zum Händler.

HDTV vor dem Aus? So betitelten wir die Aufmacherstory einer unserer letzten Print-Ausgaben. Grund war, dass die Abschaltung des HD-Angebotes von Pro7/Sat1 zu einer Verunsicherung der Zuschauer führte, was das hochauflösende Fernsehen betrifft. Und wie war das noch bei ARD und ZDF? Hier hat sich in den letzten Jahren auch nichts in Richtung hoher Auflösung bewegt. Kommt HDTV überhaupt oder ist es eine technologische Totgeburt?

Vergleichstest: HDTV-Receiver

© Roland Seibt

HDT SH-3000

Die Durchsetzung von HDTV erfolgt bei uns zwar extrem schleppend, doch die neue Technik ist nicht aufzuhalten. HDTV wird kommen, und die Verspätung bringt nicht nur Nachteile mit sich. Mittlerweile stehen Millionen von HDready-Flachbildschirmen in den Haushalten, die größten Investitionen in die private Technik sind also getätigt.Der Übertragungsweg - sei es über Satellit oder über Kabel - ist technisch ausgebaut und startbereit. Es könnte also losgehen mit HDTV, denn neben dem inhaltlichen Angebot fehlt zu Hause meist eine Settop-Box. Und der Preis dieser HDTV-Receiver hat sich in den letzten zwei Jahren glücklicherweise halbiert.

Vergleichstest: HDTV-Receiver

Testprofil

\n HDTSH-3000
www.hdte.de
300 Euro

HDTV-Receiver

Weitere Details

81 Prozent

Fazit:Der Hyundai besitzt als einziger HDTV-Receiver Goldbuchsen und einen VGA-Anschluss.

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
gut

So sind jetzt nur noch offizielle 200 Euro nötig, um in die Welt des hochauflösenden Fernsehgenusses über Satellit einzutauchen. Sind bei den neuen Preisbrechern Qualitätseinbußen zu erwarten oder werden teurere Geräte überbezahlt? Um das herauszufinden haben wir sechs Einstiegsboxen miteinander verglichen. Sie bieten alle durchweg gute Leistungen, vor allem bildtechnisch, doch die Unterschiede im Detail können große Auswirkungen haben.

Vergleichstest: HDTV-Receiver

© Roland Seibt

Kathrein UFS 902

So bieten allein Philips und Kathrein eine LipSync- Funktion und der DolbyDigitalton wird nur von Hyundai (HDT) und wiederum Kathrein über HDMI übertragen. Im Gegensatz zur ersten Gerätegeneration sind HDMI-Kontaktprobleme vergessen und bis auf den Strong bieten alle Hersteller die beiden richtigen Bildschirmformate für 4:3-Filme auf 16:9-TVs an: Pillarbox und 4:3-Zoom.HDT (Hyundai Digital Technology) bietet mit dem SH-3000 ein Gerät an, das Technikfreunde schon auf den ersten Blick begeistert. Die Anschlussbuchsen sind vergoldet und einen VGA-Ausgang sucht man an den meisten Geräten der Unterhaltungselektronik vergebens. Er ist auch nur eine Nebenlösung, denn das beste Bild kommt über HDMI.

Vergleichstest: HDTV-Receiver

Testprofil

\n KathreinUFS 902
www.kathrein.de
312 Euro

HDTV-Receiver

Weitere Details

82 Prozent

Fazit:Kathreins abgespeckte HDTV-Box ist ideal für Einsteiger

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
gut

Der SD-3000 bietet eine Empfangseinheit mit hervorragender Empfindlichkeit und kann zudem Rotorantennen steuern. Seine Basisausstattung weicht nicht erheblich von der anderer Geräte dieses Tests ab. Alle wichtigen Funktionen wie Favoritenlisten, gute automatische Sendersuche, Videotext und Programmführer sind vorhanden, sodass sich das HDTV-Leben einfach und dennoch komfortabel gestaltet. Luxus darf man im Einstiegssegment nicht erwarten, da ist ein alphanumerisches Display, das hier fast alle Teilnehmer anbieten, schon enorm lobenswert. In das Design der Bildschirmmenüs hätte Hyundai etwas mehr Sorgfalt investieren können. Es ist sehr gut lesbar, doch wie bei vielen Sat-Anbietern üblich, eher funktionell als schön.

Vergleichstest: HDTV-Receiver

© Roland Seibt

PhilipsDSR 5005

Kathrein hält mit dem UFS 910 eine hervorragende Qualitätsposition bei HDTV-Settop-Boxen inne, die vielen Features (inklusive PVR-Vorbereitung) ließen jedoch Rufe nach einer einfacheren Version laut werden. Die kommt jetzt mit dem UFS 902 auf den Markt und bietet fast alle tollen Qualitäten des Topgerätes. Bild und Ton werden hervorragend verarbeitet, man legt viel Wert auf eine optimale Einbindung in hochwertige Heimkinoanlagen.Die Tonversorgung über HDMI ist lückenlos und sehr gut gelöst, genauso wie LipSync und die Bildformatanpassung. Hinzu kommen die bekannten, durchdachten Menüs, die eine leichte Bedienung ermöglichen - mit einer Anpssung der Bedienkomplexität. Kathrein hat mit nur einer Scartbuchse und einem CI-Slot kräftig abgespeckt, doch man wird selten mehr benötigen. Insgesamt holt sich Kathrein mit der besten Gesamtleistung den Testsieg, verlangt aber auch erheblich mehr für das Gerät als andere Hersteller.

Vergleichstest: HDTV-Receiver

Testprofil

\n PhilipsDSR 5005
www.philips.de
230 Euro

HDTV-Receiver

Weitere Details

81 Prozent

Fazit:Der DSR 5005 ist das preiswerteste Premiere-HD-Gerät im Markt.

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
überragend

Philips hat seinen DSR 7005 zum 5005 abgespeckt, was dem Gerät jedoch eher gut tut. Die Software ist schneller und klarer im Aufbau geworden. Mit der hauseigenen Multifunkionsfernbedienung ist man bedientechnisch ganz vorn mit dabei. Philips ist preislich besonders interessant, denn das Gerät ist als einziges im Test Premiere-zertifiziert. Das bedeutet, dass Entschlüsselungs-Hardware an Bord ist, die ansonsten als CI-Modul allein fast 100 Euro kosten würde. Ein Endpreis von nur 230 Euro ist daher erstaunlich niedrig.

Vergleichstest: HDTV-Receiver

© Roland Seibt

Schwaiger DSR 6000 HDCI

Dafür hat der dezent aussehende Philips leider den schwächsten Tuner im Test und mit 15 Watt im normalen Standby sind die laufenden Kosten hoch. Im Deep-Standby wird nur ein halbes Watt verzehrt, jedoch dauert das Booten eine Minute. Der Philips bietet sich für Einsteiger mit Premiere-HD-Ambitionen an, die keine Rotorantenne besitzen, dafür aber einen DVD- Recorder direkt zur Aufnahme steuern lassen möchten. Dies können die wenigsten Geräte. Die Bedienung geht leicht von der Hand, etwas unübersichtlich wird es nur, wenn man die Pfade der vollautomatischen Sendersuche verlassen und einzelne Transponder gezielt auf neue Stationen testen möchte. Die Einsortierung in Favoritenlisten ist ebenfalls etwas zäh.

Vergleichstest: HDTV-Receiver

Testprofil

\n SchwaigerDSR 6000 HDCI
www.schwaiger.de
250 Euro

HDTV-Receiver

Weitere Details

78 Prozent

Fazit:Der kleine Mehrpreis bringt auch keine Detailverbesserung mit sich.

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
sehr gut

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