Testbericht

Vergleichstest Gaming PCs

Trotz Xbox360, PS3 oder Wii: Die wichtigste Plattform für Computerspiele ist immer noch der PC. Denn in der Leistung und auch der Vielfalt der Spiele ist er nicht zu schlagen. Wir testen sechs Gaming-PCs - von Geräten für 1300, bis hin zum High-End-Boliden für 5000 Euro.

Gaming PCs

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Gaming PCs

Leistungsstarke PCs für Spieler

Trotz Xbox360, PS3 oder Wii: Die wichtigste Plattform für Computerspiele ist immer noch der PC. Denn in der Leistung und auch der Vielfalt der Spiele ist er nicht zu schlagen. Wir testen sechs Gaming-PCs aus drei verschiedenen Klassen: von bezahlbaren Geräten für 1300, bis hin zum absoluten High-End-Boliden für 5000 Euro.

Dem PC als Spieleplattform wird schon seit Jahren in schöner Regelmäßigkeit ein baldiges Ende vorhergesagt. Konsolen seien günstiger, schneller und stabiler heißt es immer wieder. Tatsächlich ist und bleibt der PC als Gaming-Plattform die erste Wahl. Denn nur hier steht die gesamte Vielfalt der Spieletypen zur Verfügung: vom klassischen First-Person-Shooter über Online-Rollenspiele wie World of Warcraft, Strategie- und Rennspiele bis hin zu komplexen Simulatoren wie dem Flightsimulator X von Microsoft.

Zudem macht gerade jetzt eine ganze Reihe neuer Spiele Lust auf einen leistungsstarken Spielerechner: Crysis und Hellgate London sind schon erschienen, Unreral Tournament3 und Farcry 2, der offizielle Nachfolger von Cryteks Erstlingswerk, stehen in den Startblöcken.

Schwächliche Hardware sollte aber für diese Spiele nicht im Gehäuse stecken, damit etwa das Dschungelabenteuer in Crysis nicht zur Diaschau verkommt. Daher warten mit dem Commodore GS und dem Dell XPS 420 schon die beiden Rechner der 1300-Euro-Kategorie in diesem Test mit Quad-Core-CPUs und GeForce-Karten der 8800er-Serie auf. Für die beiden übertakteten und mit Wasserkühlung arbeitenden PCs im zweiten Duell muss schon die doppelte Summe an Bargeld den Besitzer wechseln. Dafür sind die Rechner von XMX und Grey Computer auch mit jeweils zwei Grafikkarten im SLI-Modus ausgerüstet. Die Königsklasse bilden zwei Rechner mit der momentan stärksten Desktop-CPU, dem Core 2 Extreme QX6850: der komplett mit Wasser gekühlte MassiveMachine 6400 von Rombus und der 5000-Euro-Thorshammer von Wielander.

AMD outside

Der Trend zu Quadcore-Prozessoren bei den Herstellern der Gaming-PCs hat sicher mit dazu geführt, dass alle sechs Rechner mit Intel-Prozessoren ausgerüstet waren. Denn die Quad-Core-Prozessoren der Phenom-9000-Serie waren zum Zeitpunkt des Tests noch nicht verfügbar. Die neuen CPUs bilden auch nur einen Teil von AMDs Spider-Plattform, die anderen sind der Chipsatz AMD 790X und der neue HD3850-Grafikchip, den wir in dieser Ausgabe bereits unter die Lupe genommen haben.

Mit den High-End-Prozessoren von Intel und den Top-Grafikchips von nVidia wird aber auch Spider nicht sofort konkurrieren können. Denn der stärkste Phenom 9700 mit 2,4 GHz kommt wegen eines Level-3-Cache-Bugs erst mit Verspätung auf den Markt. Und auch der neue ATI-Grafikchip kann nicht mit einer 8800 GTX oder Ultra mithalten, wie unser Test auf Seite 24 belegt. Die konkurrenzfähigeren Radeon-HD3870-X2-Karten mit zwei Chips werden noch bis Februar auf sich warten lassen.

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