Testbericht

Vergleichstest 32 Zoll-Fernseher

Seit es Flat-TVs gibt, gilt der 32-Zoll-Fernseher mit seinen 81 Zentimetern Bilddiagonale als das klassische Röhrenersatzgerät. Mit etwas Verzögerung ziehen endlich neueste Top-Technologien wie FullHD oder 100 Hertz in diese Größenklasse ein. Magnus hat drei Einsteigermodelle unter 1000 Euro getestet.

Vergleichstest 32 Zoll-Fernseher

© Archiv

Vergleichstest 32 Zoll-Fernseher

Seit es Flat-TVs gibt, gilt der 32-Zoll-Fernseher mit seinen 81 Zentimetern Bilddiagonale als das klassische Röhrenersatzgerät. Mit etwas Verzögerung ziehen endlich neueste Top-Technologien wie FullHD oder 100 Hertz in diese Größenklasse ein. Magnus hat drei Einsteigermodelle unter 1000 Euro getestet.

Jüngst war es ruhig geworden in der 32-Zoll-Klasse. Obwohl nach wie vor fast jeder zweite verkaufte Flachbildfernseher ein 32-Zöller ist, hielten modernste Technologien vermehrt zuerst in die prestige- und gewinnbringenden Flaggschiffe mit Bilddiagonalen jenseits der 40 Zoll Einzug. Ein Grund dafür war die schleppend anlaufende Verfügbarkeit von FullHD- und 100-Hertz-Panels mit 32 Zoll. Das hat sich in den letzter Zeit geändert - inzwischen verfügen auch Einsteigermodelle über Top-Technologien.So beispielsweise Sharps LC-32 RD 8 E, der bereits für 899 Euro mit einem 100-Hertz-Panel für flüssige Bewegungsabläufe sorgt. Wer 100 Euro drauflegt, bekommt mit Toshibas 32 XV 505 D einen der ersten FullHD-Fernseher mit 32 Zoll, der neben Videoapplikationen auch im Einsatz als Computermonitor glänzt. Oder Panasonics TX-32 LX 85 F, der mit ausgefeilter Integration des HDMI- Steuerprotokolls CEC und HD-Diashows zu locken weiß.

Vergleichstest 32 Zoll-Fernseher

© Archiv

PanasonicTX-32 LX 85 F

In ihrem Auftritt unterscheiden sich die drei Flachbildfernseher kaum. Schwarzer Glanzlack auf der Rahmenoberfläche liegt im Trend und diesem folgen die Hersteller brav. Panasonic setzt auf vergleichsweise breite Rahmenteile, was ihm die größten Abmessungen beschert. Sharp gelingt mit seinem LC-32 RD 8 E die eleganteste Komposition - ein silbermetallic glänzendes Zierband setzt den Lautsprecher dezent nach hinten ab.Leider besitzt keiner der "Kleinen" einen drehbaren Standfuß. Schade, denn nur der Panasonic gewährt dem Zuschauer mit seinem breiten Blickwinkel freie Platzwahl.Bei der Anschlussausstattung muss der Sharp-Käufer aufgrund des 100-Hertz-Panels Einschränkungen in Kauf nehmen. Zwei HDMI-Eingänge - statt drei wie die beiden Konkurrenten - müssen genügen. Dafür tragen sowohl der Sharp als auch der Toshiba einen DVB-T-Tuner an Bord. Panasonics TX-32 LX 85 F genügt ein Analogtuner. Er gleicht diesen Nachteil jedoch durch einen SD-Kartenleser aus. Dieser nimmt jene Speicherkärtchen direkt aus der Digitalkamera entgegen und verhilft so zu prächtigen Diashows in HD-Auflösung.

Vergleichstest 32 Zoll-Fernseher

© Archiv

Der SD-Kartenleser sitzt auf dem Geräterücken und ist damit unbequem zu erreichen.

Alle drei Geräte bieten einen VGA-Eingang für analoge Signale vom PC, wobei Käufer von Toshibas FullHD-Fernseher besser dessen HDMI-Eingang mit 1080p-Signalen beschicken. Panasonic und Sharp stellen Signale von der Grafikkarte mit 1360x768 Bildpunkten ebenfalls pixelgenau und damit in hervorragender Schärfe dar.Wer trendige HDMI-Features nutzen möchte, ist mit Sharps LC-32 RD 8 E schlecht beraten: Den Farbstandard xvYCC (den bisher ausschließlich HD-Camcorder verwenden) und das HDMI- Steuerungsprotokoll unterstützen im Testfeld nur der Toshiba und der Panasonic. Vor allem Letzterer trumpft mit der proprietären CEC-Erweiterung "VieraLink" auf: Ist ein Panasonic DVD-Rekorder mit dem Fernseher verbunden, pausiert ein Tastendruck das laufende TV-Programm oder zeichnet es direkt auf. Daneben unterstützen sowohl Panasonic als auch Toshiba die Basisfunktionen, darunter das gemeinsame Einschalten des Geräteparks und die Weitergabe des Audiosignals (Audiorouting) an den eventuell angeschlossenen AV-Receiver mit HDMI-Eingang.

Vergleichstest 32 Zoll-Fernseher

© Archiv

Panasonic TX-32 LX 85 F: Der Rotüberschuss in der Farbtemperatur und ein zu hoher Helligkeitspegel der Farbe Rot sorgen für einen leichten Rotstich. Das hohe Gamma verhilft dem Bild zu seiner schön anzusehenden und prägnanten Röhrencharakteristik

Als weitere Ausstattungsmerkmale bieten sowohl der Panasonic als auch der Sharp jeweils einen Raumlichtsensor, der das Hintergrundlicht an die Helligkeit im Raum anpasst.Panasonic aktiviert diesen ausschließlich im Bildmodus "Eco". Der Einfluss auf die Bildhelligkeit ist jedoch gering. Beherzter geht Sharps Kontraststeuerung "OPC" zu Werke, die sich etweder an die Raumhelligkeit oder über die Option "Ein( Display)" auch an die Grundhelligkeit des dargestellten Bildes anpasst. Ihr Arbeitsspektrum ist dem Tester zu groß, da das Bild im dunklen Testraum jegliche Strahlkraft verliert.

Vergleichstest 32 Zoll-Fernseher

Testprofil

\n PanasonicTX-32 LX 85 F
www.panasonic.de
999 Euro

32-Zoll-LCD-Fernseher

Weitere Details

69 Prozent

Fazit:Panasonics LX 85 F lässt hinsichtlich seiner Panel- und Bildqualität kaum Wünsche offen - die Ausstattung dürfte indes fülliger sein.

Testurteil
gut
Preis/Leistung
sehr gut

Bildergalerie

Vergleichstest 32 Zoll-Fernseher
Galerie

Mehr zum Thema

LG 55UF7709
UHD-Fernseher

Der LG 55UF7709 beeindruckt im Test mit gelungenem Design, guten Blickwinkeln und harmonischem Bild. Lesen Sie hier den vollen Testbericht zum…
Panasonic TX-55CXW704 im Test
UHD-Fernseher

Der Panasonic TX-55CXW704 ist ein Ultra-HDTV der oberen Mittelklasse. Im Test glänzt er mit brillantem Bild und Streaming-Qualitäten.
Samsung UE55JU6550
55 Zoll UHD-TV

Der Samsung UE55JU6550 bietet ein gebogenes 55-Zoll-UHD-Display und zahlreiche Smart-TV-Features. Im Test muss sich der Curved-TV im Labor beweisen.
Philips 55PUS7600
4K UHD LED-Fernseher

Doppeltuner, Ambilight und Android-TV - ist dieser UHD-Fernseher ein Gewinn auf ganzer Linie?
Philips 65PU
Testbericht

Philips beginnt ein neues Kapitel in der Erfolgsstory von Ambilight und gibt dem Topgerät einen neuen Namen. Wir haben den Philips Ambilux 65PUS8901…