Subwoofer

Velodyne SPL 1000 im Test

Velodyne kommt zur Raumkorrektur ganz ohne PC-Software aus. Wie die Korrekturfunktionen im Subwoofer SPL 1000 arbeiten, haben wir getestet.

Velodyne SPL 1000, subwoofer, lautsprecher

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

EUR 900,00

Pro

  • für die Größe guter Tiefgang und pegelfest

Contra

  • Korrektureingriffe nicht überprüfbar
76,2%

Velodyne gehört zu den Pionieren in Sachen selbst einmessende Bassisten. Daher können die Amerikaner auf eine lang erprobte Einmess-Routine beim SPL 1000 Ultra zurückgreifen. Die mitgelieferte Fernbedienung weist neben vier verschiedenen Bass-Vorentzerrungen auch die Taste EQ auf. Ein Knopfdruck und das mitgelieferte Mikrofon nimmt am Hörplatz die Signalantworten der Lautsprecher/ Raum-Kombination auf, woraus per 7-Band-Equalizer gleich die Korrekturkurve gespeichert wird.

Velodyne SPL 1000, subwoofer, lautsprecher

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Am Subwoofer kann man Pegel und Übergangsfrequenz einstellen. Anschlussseitig gibt es einen Stereo-Cinchund Hochpegel-Eingang sowie einen Cinch-Ausgang.

Bei Bedarf befeuern 1.200 Watt Verstärkerleistung das 25 Zentimeter große, in einem geschlossenen Gehäuse untergebrachte Bass-Chassis. Damit erreicht der Subwoofer einen weitestgehend unverzerrten Spitzenpegel von 104 Dezibel und spielt bis 24 Hertz hinab. Das sollte reichen.

Velodyne SPL 1000: Hörtest

Velodyne SPL 1000, subwoofer, lautsprecher

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Der Velodyne SPL 1000 konzentriert sich bei der Korrekturfunktion ebenfalls nur auf die Überhöhung bei 28 Hz.

In Sachen Klangqualität hinterließ der SPL 1000 einen exzellenten Eindruck im Test. Eingemessen und sauber eingestellt in Phase und Pegel bot Christian Willisohns Album Heart Broken Man ein sattes Fundament und auch Steely Dans Jack Of Speed zeigte im E-Bass beste Durchzeichnung. Die Live-Einspielung von Patricia Barbers Use Me zeichnet sich durch einen kräftigen akustischen Bass aus, der bei ungünstiger Akustik dröhnig klingen kann - nicht so mit dem SPL 1000. Jede angezupfte Bassnote wurde differenziert wiedergegeben.

Velodyne SPL 1000, subwoofer, lautsprecher

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Nach der Einmessung klingt der Subwoofer hörbar straffer. Bei Tiefpassfilterung (80 Hz, oben) spielt der Sub am ausgewogensten.

Im Surround-Modus sind noch höhere Anforderungen in puncto Maximalpegel und Tiefstbass gefordert, wie etwa beim Science-Fiction-Klassiker Titan A.E. Wenn hier die Raumschiffe durch den Hörraum fliegen, darf es kräftig wabern, und wenn die Eiskristalle zerbersten, muss es richtig krachen und pochen. Kein Problem für den Ami-Sub. Ein klasse Bass für HiFi und Heimkino!

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