Digitale Fotografie - Test & Praxis
Testbericht

Vanguard Oregon 58

Der schlicht schwarze Oregon 58 hat im geräumigen Universalfach genug Platz für alles, was man etwa für einen Sightseeing-Bummel braucht.
An der Front stehen eine mit weichem Stoff ausgekleidete Handy- und eine Zubehörtasche zur Verfügung. Die Spiegelreflex wird mit dem aufgesetzten Standardobjektiv voraus in das mittlere Fach des relativ kleinen Fotoeinsatzes geschoben. Dieses ist allerdings beinahe so breit wie der Rucksack tief, wodurch die Kamera zu viel Spiel hat. Anders die vier Wechselobjektive rechts und links der SLR: Wenn sie nicht länger als 10 cm und etwa 9 cm in der Breite messen, passen sie geradezu perfekt in die quadratischen Kammern.

  1. Vanguard Oregon 58
  2. Datenblatt
image.jpg

© Archiv

Der schlicht schwarze Oregon 58 hat im geräumigen Universalfach genug Platz für alles, was man etwa für einen Sightseeing-Bummel braucht.

An der Front stehen eine mit weichem Stoff ausgekleidete Handy- und eine Zubehörtasche zur Verfügung. Die Spiegelreflex wird mit dem aufgesetzten Standardobjektiv voraus in das mittlere Fach des relativ kleinen Fotoeinsatzes geschoben. Dieses ist allerdings beinahe so breit wie der Rucksack tief, wodurch die Kamera zu viel Spiel hat. Anders die vier Wechselobjektive rechts und links der SLR: Wenn sie nicht länger als 10 cm und etwa 9 cm in der Breite messen, passen sie geradezu perfekt in die quadratischen Kammern.

Die ordentlich gepolsterten und versteiften Trennelemente lassen sich fast beliebig positionieren, weil Vanguard die gesamten seitlichen Innenwän-de mit haftbarem Material auskleidet. Am Boden fehlt jedoch eine Befestigungsmöglichkeit, wodurch die Objektive unter Umständen unten aneinander reiben. Eine aufgesetzte Fronttasche mit integrierter Regenhülle sorgt neben dem festen Polster für Schutz vor Stößen. Der Boden ist wasserfest beschichtet und steht dank der beiden knapp 2 cm hohen, länglichen Standfüße deutlich über der Erde.

In den Standfüßen verstecken sich zwei Riemen, die das Stativ so fixieren, dass es gleichmäßig auf beiden Schultern lastet. Allerdings kann man den Oregon 58 dann nicht mehr vernünftig abstellen, sonst landet das Stativ womöglich im Dreck. Vanguard führt mehrere optionale Zubehörtaschen, die man an den dafür vorgesehenen Schlaufen der Schultergurte befestigt.

image.jpg

© Archiv

Das Tragesystem geht in Ordnung: Die Schulterriemen sind bequem und nach innen vernäht. Auch das angenehme, belüftete Rückenpolster bringt dem Vanguard einige Punkte ein. Als Hüftgurt muss jedoch ein einfacher, harter Riemen herhalten. Die verdeckten Reißverschlüsse laufen leicht. Auch die Nähte machen einen guten Eindruck.

Fazit: Ein klassischer Fotorucksack mit großem Universalfach und passablem Tragesystem für 130 Euro. Wegen des fehlenden Schnellzugriffs vergeben wir keinen Kauftipp.

Vanguard Oregon 59

HerstellerVanguard
Preis130.00 €
Wertung52.5 Punkte
Testverfahren1.5

Mehr zum Thema

Nikon D7500
Spiegelreflexkamera

Die Nikon D7500 bietet die technischen Eigenschaften der D500, in einem 350 Euro günstigeren Gehäuse - soweit das Versprechen. Wir machen den Test.
Leica TL2 Schwarz Silber
Spiegellose Systemkamera

Die Leica TL2 bietet einen 24-Megapixel-Sensor im APS-C-Format und 4K-Video. Dagegen stehen 2000 Euro als Gehäusepreis. Wir haben die Kamera im Test.
Canon EOS 6D Mark II
Einsteiger-Kamera

Den günstigsten Einstieg in die Vollformatfotografie ermöglicht bei Canon traditionell die EOS 6D – ab sofort runderneuert als Mark II für 2100 Euro.…
Asus Zenfone Zoom S
Smartphone-Fotografie

Mit 12-Megapixel-Weitwinkelkamera und 13-Megapixel-Porträtkamera setzt das Asus Zenfone Zoom S auf eine ähnliche Lösung wie das iPhones 8 Plus. Der…
Fujifilm X-E3
Systemkamer

Für 900 Euro bekommen Sie die Fujifilm X-E3. Wir haben die neue Kamera der X-Serie mit Touchscreen und Bluetooth-Konnektivität im Test.