Testbericht

USB-Sticks im Test

Flash-Speicher sind so billig geworden, dass selbst größere USB-Sticks irgendwo zwischen Werbegeschenk und Mitnahmeartikel rangieren. Dennoch sollte man sich überlegen, zu welchem Stick man greift, denn die Unterschiede sind mitunter deutlich - nicht nur was den Preis angeht.

  1. USB-Sticks im Test
  2. Teil 2: USB-Sticks im Test
IT Professional Test USB-Sticks: USB-Sticks mit 16 und 32 GByte

© Archiv

IT Professional Test USB-Sticks: USB-Sticks mit 16 und 32 GByte

Flash-Speicher sind so billig geworden, dass selbst größere USB-Sticks irgendwo zwischen Werbegeschenk und Mitnahmeartikel rangieren. Dennoch sollte man sich überlegen, zu welchem Stick man greift, denn die Unterschiede sind mitunter deutlich - nicht nur was den Preis angeht.

Spätestens seit USB-sticks mit 16 und mehr Gigabyte Kapazität zu akzeptablen Preisen auf dem Markt sind, haben sich die handlichen Speicher vom Diskettennachfolger zur DVD-Konkurrenz entwickelt. Zwar sind sie teurer als die Silberscheiben, dafür aber schneller und flexibler. Zur Not lassen sich sogar Betriebssysteme davon hochfahren.

IT Professional Test USB-Sticks: USB-Sticks mit 16 und 32 GByte

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Das geht mit einer DVD zwar auch, allerdings ist es dann mit dem Speichern von Daten so eine Sache. Und zu guter Letzt bieten spezielle USB-Sticks den Vorteil, Anwendungen immer mit sich führen und auf jedem X-beliebigen Rechner laufen lassen zu können.

Verbatim Store'n'Go USB Executive

www.verbatim.de
54 Euro

USB-Stick

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91 Prozent

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Testurteil
sehr gut

Je nachdem welche Ansprüche man an einen USB-Stick stellt, variieren die Preise beträchtlich. Dass nicht zwangsläufig die Kapazität der Hauptgrund für einen höheren Preis ist, zeigte der Test. Obwohl doppelt so groß wie alle anderen Sticks, liegt der 32-GByte-Stick von Corsair mit 84 Euro preislich nur an vierter Stelle. Auch mit der Geschwindigkeit hat der Preis nicht zwangsläufig zu tun.

Sandisk Cruzer Contour Premium U3

SandiskCruzer Contour Premium U3
www.sandisk.de
49 Euro

USB-Stick

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87 Prozent

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Testurteil
sehr gut

Zwar liegen die preiswertesten Sticks in diesem Test - auch was die Leistung angeht - auf den hinteren Plätzen, allerdings sind die beiden schnellsten USB-Flash-Speicher nicht viel teurer als die übrigen Modelle gleicher Kapazität. Dass der Preis also nicht rein von der Leistung abhängt, hat den Vorteil, dass man auch günstig an gute Sticks kommen kann.

Verbatim Store'n'Go USB Business Secure

www.verbatim.de
235 Euro

USB-Stick

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87 Prozent

Tipp
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Testurteil
sehr gut

Der Nachteil ist allerdings, dass man im Laden so gut wie keine Möglichkeit hat, festzustellen, welcher Stick sein Geld Wert ist, wenn man ihn nicht vor Ort ausprobieren kann. Wer die Katze nicht im Sack kaufen möchte, kann sich nach den Geschwindigkeitsangaben richten, die manche Hersteller auf die Sticks bzw. Packungen drucken. Fehlt eine solche Angabe, sollte man dem USB-Drive mit einem gewissen Misstrauen begegnen und lieber zu einem anderen Produkt greifen.

Kingston DataTraveler 400

KingstonDataTraveler 400
www.kingston.de
96 Euro

USB-Stick

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85 Prozent

Tipp
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Testurteil
gut

Eine hundertprozentige Absicherung ist auch die Herstellerangabe nicht. Während die Angaben von Verbatim, SanDisk und Kingston im Test noch leicht übertroffen wurden, kam der Stick von Buffalo nicht einmal annähernd an die versprochenen 32 MByte/s Lese- und 27 MByte/s Schreibgeschwindigkeit heran.

Takems Mem-Drive Colorline

TakemsMem-Drive Colorline
www.takems.de
35 Euro

USB-Stick

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80 Prozent

Tipp
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Testurteil
gut

Sticks unter Vista

Gerne beworben wird auch die Fähigkeit der Sticks, das mit Windows Vista eingeführte "Ready Boost" zu unterstützen. Unsere Sticks wurden, egal ob mit oder ohne Logo, allesamt von Vista als Ready Boost-tauglich anerkannt. Ob man den kostbaren Speicherplatz wirklich für ein derart zweifelhaftes Feature einsetzen möchte, muss jeder für sich entscheiden. Viel merken wird man vom Beschleuniger- Stick nicht.

unbenannt

BuffaloSuper High Speed USB Flash Type R
Link
203 Euro

USB-Stick

Weitere Details

79 Prozent

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Testurteil
gut

Sinnvoll könnte sein, den Stick auf das mit Vistas Service Pack 1 eingeführte exFAT- Dateisystem umzuformatieren. Damit können auch Dateien gespeichert werden, die mehr als 4 GByte groß sind - etwa Filmdateien. Allerdings sollte man sicher sein, dass der Stick nicht auf anderen Rechnern ohne SP1 oder gar mit Windows XP zum Einsatz kommen soll - die können mit solchen Sticks nämlich nichts anfangen. In diesem Fall muss man auf NTFS zurückgreifen. Tipp: Falls NTFS als Formatierungsoption unter XP nicht zur Verfügung steht, muss der Stick im Gerätemanager auf "Für Leistung optimieren" konfiguriert werden.

Takems Mem-Drive Mini Rubber

TakemsMem-Drive Mini Rubber
www.takems.de
35 Euro

USB-Stick

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78 Prozent

Tipp
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Testurteil
gut

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