Testbericht

Uninstaller: Die Saubermänner

PowerCleaner ist ein Rundum-Paket mit Tools für Deinstallation, Aufräumen und Internet-Funktionen. Ein Konfliktmanager verhindert, dass gemeinsam genutzte Dateien bei der Installation einfach überschrieben werden. Da das Überschreiben beim Löschen zu Konflikten führt, schreibt das Programm die Dateien in einen eigenen Ordner. Die Software hat sogar während der protokollierten Installation einen fehlerhaften Registry-Eintrag eines Shareware-Programms korrigiert.

Uninstaller: Die Saubermänner

© Testlabor Printredaktionen

Uninstaller: Die Saubermänner

Mit Dateien, Registry und Windows-Einträgen kommt das Programm gut zurecht. Lediglich die gelöschten Dateien eines Freeware-Programms aus dem Windows-Ordner hat der Uninstaller nicht wieder ersetzt.

Das Modul Net-Watcher arbeitet ständig im Hintergrund und wird aktiv, sobald eine Internet-Sitzung beginnt. Zudem klinkt sich das Tool in den Internet Explorer ein. Bei jedem Programmstart prüft es die Verknüpfung und integriert sich so auf Wunsch auch in Neuinstallationen des Browsers. Bei Internet Explorer und Netscape 4 wird der Watcher von selbst aktiv und fragt, ob er die Sitzung aufzeichnen soll.

Bei Netscape lässt sich die Überwachung von Hand starten. Opera lässt PowerCleaner allerdings völlig außen vor. Die Überwachung erfasst Dateien im Cache, Cookies, heruntergeladene Dateien sowie ActiveX-Controls und Plug-ins. Nach Ende des Surfausflugs vergibt der Anwender einen Namen für die Aufzeichnung.

Eine Sitzung löschen Sie über die Taskleiste und das Hauptmenü von PowerCleaner. Eine Liste zeigt alle aufgezeichneten Sitzungen, die sich komplett oder einzeln entfernen lassen. Bei vielen Internet-Sitzungen dürfte die Liste rasch unübersichtlich werden. Dafür zeigt das Tool zu jeder Sitzung Cache-Dateien, Cookies, Plug-ins, URL-Liste, Verlauf, ActiveX- Controls und heruntergeladene Dateien detailliert an. Der Anwender entscheidet, was gelöscht wird und was nicht.

Im Test verhinderte die Funktion Zugriffe überwachen, dass der Browser (oder ActiveX-Controls und Plugins) auf Dateien der Festplatte zugreift. Diese Funktion lässt sich abschalten oder für bestimmte Verzeichnisse und Dateien freigeben. Das muss ein unbedarfter Anwender aber erst einmal realisieren. Im Test scheiterte an dieser Funktion zunächst der Versuch, ein ActiveX-Control zu aktivieren.

Die Internet-Funktionen des Power-Cleaner gehören zu den besten im Test. Die Aufzeichnung einzelner Sitzungen hilft, den Überblick zu bewahren. Es fehlt nur eine Option, um die Löschaktionen automatisch durchführen zu lassen.

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