OTA-Update auf Android 7 und LTE-Band 20

Umi Z im Test: Starkes China-Smartphone mit Premium-Features

Deca-Core, USB-C, Fingerabdrucksensor und mehr: Das Umi Z ist ein günstiges China-Smartphone mit Premium-Features. Wir schauen es uns im Test an.

UMI Z im Test

© Gearbest / UMI

Das UMI Z gibt es in Grau ...

Pro

  • Prima Leistung und Performance
  • Scharfes Display
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Konfigurierbare Softkeys
  • Wahlweise SD-Karten oder Dual-SIM-Slot

Contra

  • Akkulaufzeit
  • Display könnte etwas leuchtstärker sein

Fazit

Das Umi Z ist für rund 200 Euro ein Preis-Leistungs-Kracher mit super Verarbeitung und Performance.
Gut

Das Umi Z verfügt als erstes Smartphone über den neuen Deca-Core-Prozessor Helio X27 von Mediatek. Deca-Core bedeutet zehn Rechenkerne, die bei Mediatek wiederum in drei Cluster aufgeteilt werden und mit 2,6 Ghz, 2,0 Ghz und 1,6 Ghz getaktet sind. Das ist durchaus sinnvoll, denn für Musikhören oder Internetsurfen wird kaum die gesamte Leistung benötigt. Dass der X27 durchaus Power aufweist, zeigt der Antutu Benchmark, der knapp 110.000 Punkte vorweist. Hinzu kommen im Umi Z 4 GB Arbeitsspeicher und der Mali-T880-Grafikchip. Damit ist das Umi Z hervorragend ausgestattet. Selbst anspruchsvolle Games packt das Umi Z problemlos auf sein 5,5-Zoll-Display. An Geräte mit Snapdragon 821 oder den A10 in Apples iPhone 7 kommt der X27 zwar nicht heran, dafür kostet das Umi Z mit rund 200 Euro auch nur einen Bruchteil.

  • Das UMI Z 4G Phablet wurde uns für den Test von Gearbest zur Verfügung gestellt. Über den Import-Shop können Sie das Smartphone aus China bestellen. Wählen Sie bei einer Bestellung am besten die Versandoption "Standard Shipping" - so kann sich Gearbest um Zollangelegenheiten kümmern. Das Smartphone findet sich auch bei Amazon, hier liegt der Preis jedoch höher.

Umi Z im Test: Hochwertige Verarbeitung

Der Akku ist mit knapp 3800 mAh zwar gut ausgestattet, allerdings muss man über den Tag schon ein wenig haushalten. Im Work 2.0 Battery Life Test kommt das Umi Z auf fünfeinhalb Stunden bei ungefähr mittlerer Displayhelligkeit. Vor allem bei Games sieht man die Werte quasi ins Bodenlose fallen. Ein bisschen Navigation, rund eine Stunde Gaming, Surfen und Mails checken und am Abend sind vielleicht noch 20 Prozent Akku übrig. Dennoch: Im Vergleich kann sich manch anderes China- und hiesiges "Budget"-Smartphone eine dicke Scheibe von UMI abschneiden.

UMI Z im Test

© Gearbest / UMI

... und in Gold.

Von außen wirkt das Umi Z hochwertig. Es versteckt sich in einem Metall-Unibody und fasst sich ganz hervorragend an. Störende Kanten? Keine. Auf der rechten Seite des Smartphones befinden sich die Lautstärke-Wippe und der Ein-Aus-Schalter. Die Druckpunkte sind hervorragend. Fehleingaben gibt es nahezu nie. Auf der linken Seite befindet sich der SIM- und SD-Karten-Einschub. Hier lassen sich entweder eine SIM- und eine SD-Karte einlegen oder aber zwei SIM-Karten für den Dual-SIM-Betrieb. Übrigens: Der interne Speicher bietet 32 GB Platz. Auf der Vorderseite findet natürlich das 5,5 Zoll große Display mit IGZO-Technologie von Sharp, das mit 1920 x 1080p auflöst. Die Pixeldichte liegt bei guten 401 ppi.

Umi Z im Test: Ausstattung

Dennoch können Inhalte bei voller Sonneneinstrahlung schwer erkennbar werden, dafür wird das Display nicht hell genug. Es wird auch nicht mit Gorilla Glas sondern mit Dragontrail Glass geschützt. Das ist zwar nicht ganz so kratzfest wie das von Gorilla, aber absolut ausreichend. Richtig gut hat uns indes die Blickwinkelstabilität gefallen. Aus nahezu allen Richtungen lässt sich das Display super ablesen. Ebenfalls prima: Es gibt sowohl OnScreen-Tasten als auch Softkeys, die sich neben dem Fingerabdrucksensor befinden. Diese kommen ohne aufgedruckte Symbole aus und können entsprechend unterschiedlich belegt werden. Manch einer hat den Zurück-Button eben gerne auf der rechten, manch einer auf der linken Seite.

Die Kameras – sowohl vorne als auch hinten – lösen zwar mit 13 Megapixel auf, taugen aber höchstens für Schnappschüsse. Vor allem die Farben werden oft etwas fehlerhaft dargestellt. Zwar verfügt das Umi Z auf der Rückseite über einen Laser-Autofokus und einen Autofokus mit Phasenerkennung, dennoch werden die Bilder meist nicht gut. Dafür ist die Software extrem vielseitig und lässt im Pro-Modus zahlreiche Einstellungen zu. Wer Videos aufnehmen möchte, für den steht sogar ein 4K-Modus zur Verfügung. Hier sinkt allerdings die FPS-Rate leicht.

UMI Z im Test

© Gearbest / UMI

Praktisch: Das UMI Z wird Android 7 als OTA-Update bekommen.

Hinsichtlich der Sensorik kann man sich nur geringfügig beschweren. Das GPS-Modul ist ausreichend für Auto-Navigation. Für Fahrradfahrten oder zu Fuß ist der integrierte Kompass leider zu ungenau. Lichtsensor, Hall-, Näherungssensor, Gravity- und Richtungssensor sind genauso verbaut wie ein Gyroskop. Der schon erwähnte Fingerabdrucksensor ist natürlich ebenfalls vorhanden und verrichtet seine Arbeit ordentlich. In 4 von 5  Fällen erkennt dieser den Fingerabdruck umgehend. Je öfter der Finger gescannt wird – bis zu drei Mal sind möglich – desto genauer arbeitet der Sensor.

Bei Telefonie und Konnektivität gibt es Licht und Schatten. Der verbaute Lautsprecher klingt höchst blechern. Für Surfer ist es aber ganz besonders prima, dass das Umi Z das Band 20 unterstützt, also funktioniert das Umi Z auch im deutschen LTE-Netz.

Umi Z im Test: Fazit

Das Umi Z ist ein ganz hervorragendes Smartphone für deutlich weniger Geld als das, was man für vergleichbare Smartphones bekannter Marken hinblättern muss. Besonders die Verarbeitung und die netten kleinen Features wie die belegbaren Softkeys gefallen - natürlich auch die Leistung des Helio X27, der wirklich eine wahre Wucht ist. Leider geht der Akku recht schnell in die Knie und das Display könnte heller sein. Die Schwächen lassen sich angesichts des Preises jedoch leicht verschmerzen.

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