WLAN-Router

TP-Link Archer VR2800V im Test

TP-Links Archer VR2800V liefert sehr gute Übertragungsraten und eine vielfältige Ausstattung. Ist der Router eine Alternative zur Fritzbox 7580? Der Test.

TP-Link Archer VR2800V

© TP-Link

Der Archer VR2800V bietet 802.11ac-MU-MIMO, 5 GHz bis 2.167 MBit/s (4x4), 2,4 GHz bis 600 MBit/s (3x3). Dazu Anschlüsse für 3x GBit-LAN, 1 x GBit-LAN/WAN, VDSL2-Modem, 2x USB3.0, 2x RJ11 u. 2x TAE.

EUR 225,00

Pro

  • WLAN-Übertragungsraten
  • Router-App Tether

Contra

Fazit

PC Magazin Testurteil: gut; Preis/Leistung: befriedigend
83,0%

Mit dem Archer VR2800v präsentiert TP-Link ein neues All-in-one-Routermodell, das sich in direkter Konkurrenz zur aktuellen MU-MIMO-Fritzbox 7580 positioniert. Der integrierte Access Point bietet gute bis sehr gute Übertragungsraten. Ordentlich sind auch die Datenraten eines am Router angeschlossenen USB-3.0-Speichers. Auf unserem Testgerät lief eine Beta-Firmware, mit der uns zwar der Anschluss an einen DS-Lite-Zugang von Mnet gelang, doch konnten wir darüber keinen IP-Telefonanschluss einrichten. 

Erst als wir den Betriebsmodus auf WLAN-Router geschaltet und den Archer per LAN4/ WAN-Port an ein bestehendes Heimnetz angeschlossen haben, klappte die Einrichtung eines IP-Telefonanschlusses über den im Routermenü hinterlegten Anbieter Sipgate auf Anhieb. Telefone werden per Kabel (TAE und RJ11) oder über die DECT-Basisstation angeschlossen. Per WLAN-Verbindung zum Router kann der IP-Telefonanschluss auch über die tpPhone-App genutzt werden. Ebenfalls sehr gefallen hat uns TP-Links Router-App Tether, mit der sich einige wichtige Einstellungen im Router vornehmen lassen, ohne dazu den Browser im Notebook öffnen zu müssen. Die Steuerung des Routers per Tether-App funktioniert aktuell nur im lokalen Netzwerk, doch schon bald soll die App auch den Zugriff von außerhalb ermöglichen. 

TP-Link Archer VR2800V USB 3

© TP-Link

Die linke Seite des Routers bietet zwei USB-3.0-Anschlüsse, rechts sind zwei TAE-Ports

Warten auf das ultimative Update 

Weiterhin soll der Archer VR2800v einen echten Content-Filter von Trendmicro erhalten, der den bisherigen Schlagwort-Filter ersetzt. Auch die bereits im Webmenü des Routers angelegte Schaltfläche zur automatischen Firmware-Suche und die Verknüpfung des Routers mit der TP-Link-Cloud waren zum Testzeitpunkt noch nicht funktionsfähig. Laut TP-Link steht das Update für diese Funktionen jedoch unmittelbar bevor.​

Fazit

Sobald TP-Link die angekündigten Funktionen wie Cloud-Zugriff oder Content-Filter integriert hat, stellt der Archer VR2800v eine durchaus attraktive Alternative zur Fritzbox 7580 dar.​

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Quelle: PC Magazin
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