Testbericht

Toshiba Satellite L850D-10V im Test

Im Toshiba Satellite L850D-10V ist ein neuer Fusion-Prozessor der Trinity-Baureihe von AMD verbaut. Kann AMD damit die Vorherrschat von Intel im Notebook-Sektor brechen? Antworten gibt es im Test.

Toshiba Satellite L850D-10V

© Toshiba

Im Toshiba Satellite L850D-10V ist ein neuer Fusion-Prozessor der Trinity-Baureihe von AMD verbaut. Kann AMD damit die Vorherrschat von Intel im Notebook-Sektor brechen? Antworten gibt es im Test.

Pro

  • Akkulaufzeit
  • Ausstattung

Contra

  • Systemleistung

Fazit

Bei Akkulaufzeit und Ausstattung kann das Satellite L850D-10V durchaus überzeugen. In der Systemleistunng kann das AMD-Gerät aber immer noch nicht mithalten.

Der AMD A6-4400M im Toshiba Satellite L850D-10V ist das Trinity-Einstiegsmodell mit zwei Kernen und 2,7 GHz Taktfrequenz. Trotz der vergleichsweise hohen Taktrate des Prozessors kommt das Toshiba mit 3.941 Punkten im PCMark Vantage nur auf einen ausreichenden Wert.

Deutlich abgespeckt hat der neue AMD-Prozessor dagegen bei der Leistungsaufnahme: Mit einer Laufzeit von 339 Minuten ist das A6-Notebook von Toshiba nun zumindest auf dem Niveau von Sandy-Bridge-Notebooks.

Das Satellite L850D-10V verfügt nur über die integrierte Grafikeinheit im AMD-Prozessor. Im A6-4400M steckt hier die mit 192 Recheneinheiten kleinste integrierte Radeon unter den Trinity-Prozessoren. Daher erreicht das Gerät nur eine 3D-Leistung von 618 Punkten im 3DMark11. Das reicht nur für ältere und weniger anspruchsvolle Spiele aus.

Test: Notebooks bis 550 Euro

Die Ausstattung des Toshiba mit einer 640-GByte-Festplatte kann sich für ein 550-Euro-Gerät sehen lassen. Allerdings beherrscht der LAN-Adapter nur Fast-Ethernet. Das Glare-Display ist etwas flau, aber noch befriedigend.

 

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