Testbericht

Toshiba Qosmio X500-167

Der Qosmio X500-167 ist die jüngste Inkarnation des großen Desktop-Replacements von Toshiba.

Toshiba Qosmio X500-167

© PC Magazin

Toshiba Qosmio X500-167
Toshiba Qosmio X500-167

© PC Magazin

Der 4,95-kg-Bolide mit 18,4-Zoll-Full-HD-Display wird nun von einem Intel Core i7-2630QM mit vier Kernen und zwei GHz Taktfrequenz befeuert, als Grafikchip dient der GeForce GTX 460M von Nvidia.

Damit erzielt der neue X500 sehr gute Leistungswerte mit 8248 Punkten im PCMark Vantage und 8750 Punkten im 3DMark Vantage. Im Vergleich zum Ende 2010 getesteten Vorgänger X500-111 ist damit die Leistung um etwa 30 Prozent gestiegen. Ein ausgesprochenes Gaming-Notebook ist das X500-167 aber trotzdem nicht.

Die Akkulaufzeit des neuen Quosmio liegt trotz der gestiegenen Leistung mit maximal 188 Minuten auf dem Niveau des Vorgängers. Unter voller Last ist der Akku nach 66 Minuten erschöpft. Die Ausstattung ist mit 8 GByte RAM, einem Blu-ray-Brenner, zwei 500-GByte-Platten, WLAN-N und Bluetooth 3.0 sehr gut.

Toshiba Qosmio X500-167

© PC Magazin

Toshiba Qosmio: Umfangreiche Anschlüsse, aber noch kein USB 3.0.

Unter den Anschüssen fällt die Kombibuchse für USB 2.0 und eSATA auf, die auch noch eine Sleep-and-Charge-Funktion bietet. USB 3.0 unterstützt das X500-167 allerdings noch nicht. Als Systemplatte setzt Toshiba eine Seagate Momentus XT ein, die mit ihren zusätzlichen 4 GByte Flash als Cache auf 84 MByte/s. kommt, eine für 2,5-Zoll-HDDs sehr gute Performance.

Das Qosmio unterstützt die 3D-Ausgabe über HDMI auf entsprechende Fernsehgeräte sowie HDMI-CEC. Neben der hintergrundbeleuchteten Tastatur sitzt eine Reihe von Sensortasten für Multimedia-Funktionen, das Multitouch-Touchpad ist relativ klein ausgefallen.

Die Audioausgabe erfolgt über ein für Notebooks voluminöses Harmann/Kardon-Soundsystem.

Fazit:

Das 2000 Euro teure High-End-Multimedia-Notebook liefert eine sehr hohe Leistung und eine fast komplette Ausstattung, bei der nur USB 3.0 fehlt. Mit fast 5 kg Gewicht ist das Qosmio X500-167 aber eher transportabel als mobil. Die glänzende Oberfläche des Notebooks sieht spektakulär aus, macht es allerdings anfällig für Fingerspuren.

TESTURTEIL

Toshiba Qosmio X500-167

2000 Euro; www.toshiba.de

Prozessor: Intel Core i7-2630QM (2,0 GHz)

Chipsatz/RAM: Intel HM55/8 GByte

Laufwerke: 2 x HDD 500 GByte, BD-Brenner

Display: 18,4 Zoll (1920 x 1080)

Laufzeit (Volllast/MobileMark): 66/188 Min.

Gesamtwertung: gut 80 %

Mehr zum Thema

Leistungsfähige Notebooks als Ersatz für einen Desktop-Rechner
Fünferbande

Der Intel Core i5 ist der Nachfolger des Core 2 Duo und damit der Mainstream-Prozessor von Intel, mit dem das Gros der neuen Notebooks ausgestattet…
Toshiba Qosmio X500-14W
Testbericht

Mit seinem 18,4-Zoll-Display und einem Gewicht von 4,6 Kilogramm ist der Qosmio X500-14W ein klassisches Desktop-Replacement-Notebook. Als Prozessor…
Wir testen das Desktop-Replacement Envy dv7-7200sg von HP.
Testbericht

Mit einem 17,3-Zoll-Display und einem Gewicht von 3 kg gehört das 700-Euro-Notebook Envy dv7-7200sg von HP in die Klasse der Desktop-Replacements.…
Medion Akoya E7226 (MD 99420): Wir haben den aktuellen Aldi-Laptop im Check.
Aldi Laptop

Aldi Nord hat mit dem Medion Akoya E7226 (MD 99420) ab dem 28. August 2014 ein neues Notebook im Regal. Was denken Tester über den Aldi-Laptop?
Medion Akoya E7416 Test
Aldi-Notebook seit 25. Juni

Aldi hat das neue Notebook Medion Akoya E7416 (MD 99585) seit dem 25. Juni im Angebot. Unsere Tester sagen: ein gutes Upgrade für den Januar-Laptop.