Story, Gameplay, Spielzeit & Co.

The Witcher 3 Wild Hunt im Test - Grandioser Abschluss der Trilogie

Wir haben The Witcher 3: Wild Hunt im Test. Mit dem Ende der Saga um den Hexer Geralt von Rivia will CD Projekt Red ein krönendes Finale schaffen. Ob das gelingt, zeigen wir im Test.

The Witcher 3: Wild Hunt Screenshot

© CD Projekt RED

The Witcher 3: Wild Hunt könnte bereits jetzt als Spiel des Jahres gelten.

Pro

  • Riesiger Umfang
  • Packende Story mit vielen Nebenquests
  • Hervorragende Grafik
  • Dynamische Kämpfe

Contra

  • Hakelige Maus-/Tastatur-Steuerung
  • Maues Charaktersystem

The Witcher 3: Wild Hunt im Test: Für Rollenspiel-Fans gibt es mit Skyrim und Dragon Age: Inquisition zwei Titel, die im Genre glänzen können. Ob The Witcher 3 ebenfalls ein RPG-Hit ist, zeigen wir Ihnen im Test.

The Witcher 3 Wild Hunt im Test: Story und Umfang

Mit The Witcher 3 kommt die Story um den Hexer Geralt von Rivia zum Abschluss, der wieder in der Jagd nach der Geliebten Yennefer und der Adoptivtochter Ciri mündet. Wem die drei Figuren nichts sagen, muss aber keine Angst haben - das Spiel stellt in einer Traumsequenz, die auch als Tutorial dient, alle wichtigen Charaktere und Hintergründe aus den vergangenen beiden Teilen vor und dient zeitgleich auch als Erklärung der Bedienung und Kampfsystems.

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Die packende Hauptstory ist bereits umfangreicher gestaltet als die meisten Shooter von Activision und EA zusammen, doch erst die Nebenquests lassen die virtuelle Welt so richtig aufblühen. Mit viel Liebe zum Detail führt The Witcher 3 durch die verschiedensten Nebenquests, die für eine Spielzeit jenseits der 100 Stunden sorgen können.

Auch die nahezu omnipräsente Gefahr durch die sogenannte "Wilde Jagd", die scheinbar ebenfalls auf der Suche nach der Zauberin Yennefer ist, wird im Spiel als spannender Gegner dargestellt und sorgt für einen würdigen Storyrahmen.

The Witcher 3 Wild Hunt im Test: Design

The Witcher 3 zeigt sich als das bislang schönste Spiel des Jahres. Prächtige und farbenfrohe Szenerien wechseln sich mit düsteren Wäldern und gigantischen Schlössern ab. CD Projekt RED geizt dabei nicht mit Detailreichtum und zeigt, wie viel grafisches Potenzial in Spielen schlummern kann.

Durch die vorgegebene Hauptfigur Geralt von Rivia ist anders als bei den großen Rivalen Skyrim und Dragon Age eine individuelle Charaktererstellung kaum möglich. Diese Art der Individualisierung hat Geralt allerdings auch nicht nötig, kann The Witcher 3 doch auf anderem Wege ein einzigartiges Spielgefühl schaffen.

The Witcher 3 Wild Hunt im Test: Gameplay

Auffällig sind in The Witcher 3 nämlich die Vielzahl an Entscheidungsmöglichkeiten in Haupt- und Nebenquests, die auch tatsächlich Auswirkungen auf die Spielwelt und vor allem das große Finale haben. Gleich drei verschiedene Enden wurden in Witcher 3 eingebaut, sodass auch ein gewisser Wiederspielwert gegeben ist.

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Auch das Gameplay selbst weiß zu überzeugen - jedoch nur, wenn man ein Gamepad besitzt. Zwar sind die Kämpfe sehr dynamisch und mit einem taktischen Anspruch gestaltet, doch zeigt sich hier schnell, dass die Steuerung mit Tastatur und Maus durchweg hakelt. Ohne einen zu empfehlenden Xbox-Controller oder ähnliche Peripherie verlieren sich ein wenig die Dynamik und der Spielfluss, was sich vor allem in Kämpfen gegen Standardmonster zeigt.

Neben den normalen Kämpfen, die in grandiosen Bossfights münden, gibt es auch die sogenannte "Hexersicht", die vor allem zum Finden von Hinweisen oder wichtigen Materialien genutzt wird. Das Spiel bekommt so auch einen etwas ruhigeren Aspekt, der in einem guten Kontrast zu den schnellen Kämpfen steht.

Schon der erste Bosskampf gegen einen Greifen gerät zu einer wahren Schlacht.

© CD Projekt Red

Schon der erste Bosskampf gegen einen Greifen gerät zu einer wahren Schlacht.

Sämtliche Quests und Fights bringen Erfahrungspunkte, die in fünf verschiedene Attributskategorien fließen. Diese Attribute schalten aktive und passive Fähigkeiten frei, die in je nach Level begrenzter Stückzahl ins Arsenal aufgenommen werden können. Generell fällt das Charaktersystem jedoch im Vergleich zum Spiel etwas mau aus.

The Witcher 3 Wild Hunt im Test: Fazit

Gut, besser, Wild Hunt: Mit The Witcher 3 schafft CD Projekt RED ein großartiges Spiel, das einen würdigen und vor allem krönenden Abschluss für eine ohnehin berauschende Trilogie bildet. Kaum ein Spiel der vergangenen Jahre schaffte es derart, den Spieler in den Bann zu ziehen und für unzählige Stunden nicht mehr loszulassen. Trotz zu vernachlässigender Makel wie der hakeligen Tastatur-Steuerung ist The Witcher 3 Wild Hunt ein sehr guter und vor allem heißer Anwärter auf den Titel "Spiel des Jahres".

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