Testbericht

TFT-Displays: Schnelle Schalter

Lange Zeit waren TFT-Monitore bei Spielern wegen der im Vergleich zum Röhrenmonitor trägen Bildwiedergabe wenig beliebt. Schlieren bei schnellen Action-Spielen und der gefürchtete Input-Lag verdarben vielen Spiele-Fans die Lust an Flachbildmonitoren. Die schnellen TFT-Displays im Test sollen diesen Problemen ein Ende machen.

TFT-Displays: Hyundai W240D

© Testlabor Printredaktionen

Hyundai W240D

Unter den getesteten Monitoren gibt es Modelle, die auch passionierte Spieler endgültig CRT-abstinentmachen können. Denn hier stimmen Reaktionszeit, Bildqualität und die korrekte Darstellung der 4:3-Anzeigemodi. Wirklich schlecht hat bei den Probespielen keiner der Testkandidaten ausgesehen. Und einen Vorteil haben die Flachmänner auf jeden Fall: Um einen 22-Zoll-Röhrenmonitor auf eine LAN-Party zu transportieren, benötigtman fast schon einen Gabelstapler.

Hyundai W240D

Der 24-Zöller W240D von Hyundai wartet mit einem sehr leuchtstarken TN-Panel auf, das zudem die beste Bildqualität im Testfeld bietet. Besonders bei den für TN-Panels schwierigen größeren Blickwinkeln kann der Hyundai punkten.

Bei der Ausleuchtung fällt es leicht zum linken Rand hin ab. Auch bei der Reaktionszeit macht der W240D mit 15,5 ms selbst ohne Overdrive eine gute Figur. Auch die Ausstattung kann sich sehen lassen: Neben Höhenverstellung, Drehfuß und Pivotfunktion bekommt der Käufer für den Preis von 569 Euro auch noch zusätzliche HDMI- und Componenten-Eingänge geboten.

TFT-Displays: Hyundai W240D

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Hyundai W240D

Nicht überzeugen kann dagegen die Bedienung. Die Beschriftung der sechs Sensortasten ist auf dem Rahmen in schwarzer Klavierlack-Optik praktisch nicht zu erkennen so dass das Einstellen des eigentlich logisch aufgebauten OSD zum Ratespiel wird.

Fazit

Der Testsieger W240D überzeugt durch das beste Display im Test und eine umfangreiche Ausstattung. Allerdings ist der Energieverbrauch mit bis zu 100 Watt sehr hoch und bei der Bedienung hat das Design über die Funktionalität gesiegt.

Preis: 569,- Euro Punkte: 75 Gesamtwertung: gut Preis/Leistung: gut

Asus PG221

Asus hat den 22-Zoll-Monitor PG221 konsequent als Gaming-Display ausgelegt. Er bietet eine sehr schnelle Reaktionszeit auch ohne in den Messwerten sichtbarem Overdrive, eine üppige Ausstattung mit Subwoofer, virtuellem Surroud-Sound, USB-Hub, vielfältigen Anschlussoptionen.

Selbst eine Webcam hat Asus noch im oberen Displayrand des Monitors untergebracht. Daneben bekommt der Spieler diverse Anzeige- sowie Soundmodi und ein beleuchtetes Sensorfeld geboten, das sich auch noch im Halbdunkel gut bedienen lässt. Hier stört auch dasSpiegeln des ansonsten guten Glare-Panels nicht. Allerdings lässt sich Asus den Luxus mit knapp 600 Euro auch üppig bezahlen und wirklich LAN-Party-tauglich ist der PP221 mit seinem massiven Standfuß und einem Gewicht von 10,7 kg auch nicht.

TFT-Displays: Asus PG221

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Asus PG221

Fazit

Der Asus PG221 bietet eine sehr gute Leistung und ist toll ausgestattet, aber für einen 22-Zöller schlicht zu teuer. Auf unserer Wunschliste steht daher ein PG221 ohne den für die meisten Spieler sowieso überflüssigen Subwoofer und dafür einem um 150 Euro niedrigeren Preis.

Preis: 599,- Euro Punkte: 72 Gesamtwertung: gut Preis/Leistung: ausreichend

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