Testbericht

Teufels DVD-System Impaq 500 im Test

Mit dem Impaq 500 bietet die Berliner Firma Teufel nicht nur ein schickes DVD-System, sondern auch eine Toplösung, Flat-TVs große Klänge beizubringen.

Test Stereo & Surround: DVD-System

© Archiv

Ein groß dimensionierter Magnet bringt den Tieftöner in Schwung.

Teufel hat die Zeichen der Zeit längst erkannt und sich in den vergangenen Jahren vom reinen Lautsprecherhersteller zum Anbieter pfiffiger Systemlösungen weiterentwickelt. Neuester Familienspross ist das Impaq 500, ein kompaktes DVD-Musiksystem, bestehend aus einem Steuergerät, zwei schlanken Lautsprechersäulen und einem Subwoofer. Ideal, um mit einem Flachbild-Fernseher liiert zu werden.

HDMI Inklusive

Damit das denkbar einfach gelingt, bietet das Steuergerät neben Scart-, S-Video- und Kompositanschlüssen einen HDMI-Ausgang. Über den integrierten Upscaler werden Bilder auf 1080i hochskaliert. Das Bildschirmmenü ist eher einfach gehalten, was jedoch in der Praxis kein Fehler ist; auch funktioniert es via HDMI. Die Fernbedienung ist reichlich mit Tasten bestückt, deren Bedeutung sich nicht immer sofort erschließt. Dennoch bleibt das Teufel-System alles in allem gut beherrschbar.Die Steuereinheit macht eine elegante Figur und punktet mit einem passgenau gefertigten Gehäuse. An der Front lassen sich die Grundfuntkionen des CD/DVD-Players steuern und auch ein beispielsweise mit Musik beladener USB-Stick andocken. An der Rückseite prangen drei Paare Schraubklemmen für die Lautsprecherkabel. Die nehmen problemlos auch kräftigere Boxenstrippen auf als die mitgelieferten Versionen.

Test Stereo & Surround: DVD-System

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Digitaltechnik macht's möglich: In den linken Teil des Steuergerätes passt die gesamte Verstärker- Elektronik plus Netzteil. Im rechten Part werden Ton- und Bilddaten verarbeitet.

Zum Subwoofer führt ebenfalls ein klassisches Boxenkabel, denn der arbeitet wie die beiden Schallsäulen passiv. Moderne Technik aus Schaltnetzteil und Digitalendstufen für alle drei Kanäle macht das möglich. So fällt die Leistungselektronik äußerst kompakt aus und passt bequem in die linke Sektion des Steuergeräts. Im Woofer aber mögen es die Berliner Entwickler üppig. Ein stattlicher 25-Zentimeter-Treiber mit steifer Pappmembran und kräftigem Antrieb führt dort das Regiment. Ein zweiter Magnetring linearisiert das magnetische Feld. So darf der Woofer auch in der Nähe eines konventionellen Röhrenfernsehers aufspielen, ohne dass das Bild des TVs beeinflusst wird. Unterstützt wird der Tieftöner zudem durch ein Gehäuse in Reflexabstimmung. Damit bei fordernden Basssalven keine Pump-oder Strömungsgeräusche den Hörgenuss trüben, spendierte man dem Sub eine beidseitig verrundete Reflexröhre.

Test Stereo & Surround: DVD-System

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Ein groß dimensionierter Magnet bringt den Tieftöner in Schwung.

Die beiden Satellitenboxen kommen im feinen Metallkleid und Lackgewand daher - so schmiegen sie sich optisch nahezu an jeden modernen Flat-TV perfekt an. Zwei Achtzentimeter-Töner pro Säule geben Grundton und Mitten wieder, eine Titankalotte zeichnet für die hohen Frequenzen verantwortlich. Das Zusammenspiel von Sub und Satelliten gelingt aus dem Stand bruchlos und harmonisch, idealerweise sollte der Woofer dazu auf der Ebene der beiden Säulen positioniert werden.

Im reinem Stereobetrieb klingt das Ensemble sanftmütig, gewährt Interpreten wie beispielsweise der Combo Marx, Rothschild und Tillermann ("Nightingales & Butterflies"/ZYX) ein recht breites Spektrum an Klangfarben und ansprechender Elastizität im Stimmunfang. Details kommen sauber, auch wenn gerade Schellen ein wenig mehr leuchten könnten. In Virtual Surround gewinnt der Sound an Frische, an Leben. Leichtfüßig gibt das Teufel die Beethovenschen Diabelli-Variationen wieder (Piotr Anderszwski/ Virgin) und belegt dank der praktischen Umschaltung zwischen Dolby-Digital und dts auf Knopfdruck sogar den klanglichen Benefit von dts (bei dieser Einspielung). Actiongeladenen Filmsequenzen folgt das Boxentrio ebenso flink, baut dabei auf ein solides Bassfundament und wahrt auch in komplexen Passagen Sinn für Details.

Testprofil

TeufelImpaq
www.teufel.de
1.000 Euro

DVD-Musiksystem

Weitere Details

80 Prozent

Konzept
DVD-Musiksystem mit Virtual-Surround und Virtual Dolby Headphone

Testurteil
sehr gut
Preisurteil
gut

Fazit

Mit dem Impaq 500 präsentiert Teufel ein cleveres DVD-System mit kraftvollem Sound zu fairem Preis. Ideal als kompakte Musikanlage und geradezu perfekt, um modernen Flat-TVs zu klanglichen Höhenflügen, ob in Stereo oder Virtual Surround, zu verhelfen.

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