Testbericht

Teufel Kombo 42

Der Berliner Direktversender Teufel ist zunächst einmal Lautsprecher- Hersteller. Sein Knowhow um die optimale Box steckt er in jedes Produkt - auch in die Einsteigerklasse.

Teufel Kombo 42

© Hersteller/Archiv

Teufel Kombo 42

Pro

  • natürlichen Klang
  • überzeugender Bass

Contra

  • Disc-Lade nicht stabil

Trotzdem überrascht die Kombo 42 für 350 Euro: Die Minianlage enthält einen Verstärker, einen CD-Player und zwei Regallautsprecher. Der Nachfolger der Impaq 40 will keine großen Räume wie ein weitläufiges Wohnzimmer beschallen, sondern eine hochwertige Zweitanlage für kleinere Zimmer sein.

Und das ist die Kombo 42. Der Verstärker versorgt die beiden Zwei-Wege-Regalboxen mit je 50 Watt und sie quittieren es mit einem natürlichen Klang, der keine starken Verfärbungen zulässt, wenn sich eine CD im Laufwerk dreht. Vor allem der Bass überzeugt, bedenkt man das geringe Volumen von gut 15 Litern.

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Gleichzeitig klingen die Boxen luftig, was Musik die gewünschte Weite verleiht. Klar, Lautsprecher für mehr Geld positionieren einzelne Schallquellen noch etwas präziser im Raum.

Alternativ kommt der Ton vom eingebauten Radio-Tuner oder vom USB-Stick, der an der Gehäusefront seinen Platz findet. Oder er stammt vom Fernseher, wenn man dessen Ausgang mit einem der vier Analog-Eingänge verbindet, um den TV-Sound aufzumöbeln.

Gespart hat Teufel nur etwas an der Verarbeitung: Die Disc-Lade wirkt nicht wirklich stabil und Beschriftungen an der Gehäusefront hätten etwas mehr Stilbewusstsein vertragen können. Wer genau hinhört, wird außerdem ein leises Knacken vernehmen können, wenn man von einem Song zum nächsten springt.

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