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Testbericht

TEST: Workstation-Grafikkarte Nvidia FX580

PC Magazin


Michael Holzhey

23. September 2009

Inhaltsverzeichnis 1/2

  • Teil 1 TEST: Workstation-Grafikkarte Nvidia FX580
  • Teil 2

Die Einsteiger-Workstation-Grafikkarte FX580 bietet hohe Leistung zu einem niedrigen Preis. Hardware und Treiber sind perfekt aufeinander abgestimmt.

Architekten, Ingenieure, Grafikanimateure und sogar Hobby-Modeler sind bei ihrer Arbeit auf leistungsfähige Grafik-Systeme angewiesen. Arbeitszeit ist teuer und komplexe Grafiken und 3D- Zeichnungen müssen schnellstmöglich angezeigt werden, um einen Eindruck vom Arbeitsobjekt zu erhalten.

Gewöhnliche Grafikkarten sind für diesen Zweck einfach zu langsam. Das liegt nur zum Teil an der extrem anspruchsvollen Geometrie von Konstruktionszeichnungen.


In CAD-Programmen zum Beispiel beschreiben nicht Polygon-Modelle die Form, sondern Funktionen. Dadurch bleiben Zylinder und Kegel in jeder Sichtweite perfekt kreisrund. So viel Genauigkeit kostet aber Rechenleistung, die nur Workstation-Grafikkarten in dieser Fülle bieten können. Nvidias neue Entry-Profi-Grafikkarte, die FX580, bildet hier keine Ausnahme. Sie kommt mit allen von uns gestellten Aufgaben zurecht.

Produkt FX380 FX580 FX1800 FX3800 FX4800 FX5800
Preis 119 Euro 189 Euro 499 Euro 869 Euro 1690 Euro 3200 Euro
Streaming Shader 16 32 64 192 192 240
Speichergröße 256 MByte 512 MByte 768 MByte 1024 MByte 1536 MByte 4096 MByte
Speicheranbindung 128 Bit 128 Bit 192 Bit 256 Bit 384 Bit 512 Bit
Speicherdurchsatz 22,4 GByte/s 25,6 GByte/s 38,4 GByte/s 51,2 GByte/s 77 GByte/s 102 GByte/s
Präzision FP32 FP32 FP32 FP64/ IEEE 754 FP64/ IEEE 754 FP64/ IEEE 754
Display-Anschlüsse Dual-Link DVI x2 Dual-Link DVI + Display Port x2 Dual-Link DVI + Display Port x2 Dual-Link DVI + Display Port x2 Dual-Link DVI + Display Port x2 Dual-Link DVI + Display Port x2
TDP (Stromverbrauch) 34 Watt 40 Watt 59 Watt 107 Watt 150 Watt 189 Watt
Gsync/SDI –/– –/– –/– –/ja ja/ja ja/ja

Egal ob es sich um MAYA, 3D Studio Max oder Solid Works handelt, die FX580 rendert die Objekte flüssig. Normale High-End-Grafikkarten bekommen so etwas höchstens im unübersichtlichen Wireframe- Modus hin. Erst beim 16fachen Full Scene Antialiasing kommt die FX580 ins stottern. Des Weiteren unterstützt die FX580 beliebig lange Vertexprogramme mit einer dynamischen Ablaufsteuerung – Entwickler haben damit freie Hand bei der Programmierung komplexer, strukturierter Shader- Programme.

Über die zwei Display-Port-Anschlüsse lassen sich Bildschirme mit hohen Auflösungen (bis zu 2560x1600) ansteuern. Das Beste: Die schlanke FX580 ist für unter 200 Euro zu haben.






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