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Testbericht

TEST: Vier preiswerte Notebooks ab 500 Euro im Vergleich

PC Magazin


Klaus Länger

16. September 2009

Inhaltsverzeichnis 1/6

Ein Mobilrechner für wenig Geld muss nicht unbedingt ein Netbook sein. Für knapp 500 Euro bekommt man auch ein ausgewachsenes Notebook mit Dual-Core-CPU. Ob sich die Sparmodelle lohnen, zeigt unser Test.

Netbooks sind klein, leicht, günstig und sparsam. Aber eines sind sie nicht: ausgewachsene Notebooks. Denn hier fehlt es nicht nur an der Rechnenleistung, auch Display und Tastatur sind eigentlich zu klein, um über lange Zeit mit den Geräten arbeiten zu können. Aber man muss nicht Krösus heißen, wenn man sich ein "richtiges" Notebook leisten will. Einige Hersteller bieten Modelle mit 15,4-Zoll-Display bereits für etwas mehr als 300 Euro an. Allerdings dann ohne Windows und mit AMD Sempron, Intel Celeron oder gar einem C7-Prozessor von VIA.

Hier spart man am falschen Ende, denn für 500 Euro bekommt man deutlich mehr: Intel Pentium Dual-Core oder AMD Athlon X2, Windows Vista vorinstalliert und einiges an zusätzlicher Software wie Microsoft Works, Brenn-Software und weitere Tools. Heimanwender können die häufig ebenfalls vorinstallierte 60-Tage-Testversion von Microsoft Office getrost löschen, Works reicht in aller Regel vollkommen aus.

Wir haben daher vier Notebooks dieser Preisklasse in unser Testlabor geholt. Eigentlich sollten sechs Geräte an den Start gehen, aber beim One Notebook B4390 stellte sich während des Tests leider heraus, dass die Festplatte nicht einwandfrei funktionierte – offensichtlich ein Transportschaden, der zwar selten passiert, aber vorkommen kann. Ein Ersatzgerät erreichte uns leider nicht bis zum Redaktionsschluss und auch das fest eingeplante emachines E725 traf für den Test zu spät ein. Emachines dürfte manchen Lesern kein Begriff sein: Die Marke gehört zu Acer und soll vor allem das untere Preissegment adressieren. Wir werden aber Ergebnisse für die beiden Geräte in der nächsten Ausgabe des PC Magazin in Form von Kurztests nachreichen.

Prozessorkarussell

Die aktuellen Intel Pentium Dual-Core haben mit einem Pentium D oder gar noch älterern Pentium-CPUs außer dem Namen wenig gemein. Sie sind im Prinzip Core-2-Duo-CPUs mit einem kleinerem, nur 1024 KByte großen Level-2-Cache und einem niedrigeren Bustakt als bei den größeren Core-2-Mobile- Prozessoren.

Auch beim Pentium auf Core-2-Basis gibt es die E-Varianten für Desktops und die T- Varianten für Notebooks, die sich bei Sockel und Leistungsaufnahme unterscheiden. Mit einem mobilen Pentium Dual-Core sind mit den Geräten von Lenovo, MSI und Toshiba drei der vier Notebooks im Testfeld bestückt.

Low-Budget-Notebooks
Bild vergrößern 937 661 http://img2.magnus.de/Low-Budget-Notebooks-r937x661-C-a56c0920-25081918.jpg

Im Mobilrechner von HP Compaq ist dagegen ein Athlon X2 Mobilprozessor von AMD für die Rechenarbeit zuständig. Er unterscheidet sich vom moderneren AMD Turion durch ein weniger ausgefeiltes Powermanagement. Beim Turion wird jeder der beiden Prozessorkerne unabhängig getaktet, zudem werden die beiden Cores, der Speichercontroller und der HyperTransport-Controller unabhängig mit Spannung versorgt. Der Athlon beherrscht diese Tricks nicht.

Mobil: Im Prinzip ja

Trotz des Einsatzes von Mobilprozessoren: Dauerläufer in Sachen Akkulaufzeit ist keines der getesteten Sub-500-Euro-Notebooks. Denn die CPUs sind nicht so radikal auf eine niedrige Leistungsaufnahme getrimmt, wie ein Atom oder die LV- und ULV-Varianten der Core-2-CPUs. Auch die relativ großen Displays und die teilweise eher klein dimensionierten Akkus fordern ihren Tribut: Trotzdem schwingt sich der Toshiba Satellite L300 immerhin zu einer im Mobile Mark 2007 gemessenen Akkulaufzeit von mehr als 3,5 Stunden auf.

Low-Budget-Notebooks
Bild vergrößern 937 466 http://img2.magnus.de/Low-Budget-Notebooks-r937x466-C-afd549c1-25081921.jpg Selbst bei günstigen Notebooks wie dem Lenovo 3000 N500 hält nun der digitale Video- und Ausdio- Ausgang HDMI Einzug. Auch der Compaq Presario verfügt über eine HDMI-Buchse.

Selbst bei günstigen Notebooks wie dem Lenovo 3000 N500 hält nun der digitale Video- und Ausdio- Ausgang HDMI Einzug. Auch der Compaq Presario verfügt über eine HDMI-Buchse.

Mit einem Gewicht zwischen 2,58 kg beim Toshiba und fast drei Kilogramm beim Compaq sind die getesteten Notebooks keine Leichtgewichte. Allerdings sind die Notebooks mit 15,4-oder 15,6-Zoll- Displays, bis zu 320 GByte großen Festplatten und DVD-Brenner als optischem Laufwerk auch komplett ausgestattet. Die Glare-Displays aller fünf Notebooks bieten zwar eine brillante Farbdarstellung, spiegeln dafür aber stark, besonders unter freiem Himmel.

Was der Compaq Presario CQ60-410EG leistet, steht auf Seite 2...






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