Testbericht

TEST: Vier LCD-Schnäppchen ab 46 Zoll - Was können die Billig-TVs?

Laut Liste kosten sie noch über 1.000 Euro, Preissuchmaschinen etikettieren die flachen Riesen aber bereits dreistellig. Dabei sind sie noch nicht einmal schlecht ausgestattet. Was aber taugen die 46- und 47-Zöller zum Schnäppchenpreis wirklich?

LCD Test

© Archiv

LCD Test

Laut Liste kosten sie noch über 1.000 Euro, Preissuchmaschinen etikettieren die flachen Riesen aber bereits dreistellig. Dabei sind sie noch nicht einmal schlecht ausgestattet. Was aber taugen die vier 46- und 47-Zöller zum Schnäppchenpreis, die wir für das Testfeld ausgesucht haben, wirklich?

Der Einzelgänger

Plasma-Fernseher sind dank Panasonic noch nicht von der Bildfläche verschwunden. Warum auch? Sie habe unschlagbare Vorteile - und sie spielen im Reigen der günstigen 46-Zöller kräftig mit.

Der Plasma-Fernseher im attraktiven Klavierlack-Outfit hat als einziger im Test keinen Drehfuß eingebaut. Den braucht er auch nicht, da Plasmas von der Seite gesehen kaum Einbußen in der Bildhelligkeit oder Farbgebung aufweisen. In puncto Ausstattung bildet der Japaner allerdings das Schlusslicht. Zwar hat er nahezu die gleichen Buchsen wie der Philips an Bord, als Empfänger bringt er jedoch gerade mal einen analogen Tuner und das DVB-TPendant mit.Als weitere Programmquelle kommt jedoch noch der eingebaute SDHCKartenslot zum Zuge. Der "VIERA Image Viewer-spielt MPEG, AVCHD und HD-JPEG ab. Großflächenflimmern rückt der Panasonic mit 100-Hertz-Technik zu Leibe und seine "400 Hz Intelligent Frame Creation Pro-sorgt überdies für flüssige Bewegungen - was allerdings nicht immer gelingt.

Panasonic TX-P 46 S 10 E

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Panasonic TX-P 46 S 10 E

Schwarzmaler

Gewohnt einfach ist der Panasonic zu befehligen. Die logisch gestaltete Fernbedienung liegt sicher in der Hand und korrespondiert gut mit dem schlichten Bildmenü. Damit kommen selbst Anfänger schnell klar. Seine Zehn-Watt-Endstufen liefern zwar genug Leistung, um das Wohnzimmer zu beschallen - richtig satt klingen sie dabei jedoch noch nicht. Man kann den Sound zwar via Menü etwas aufpeppen, insgesamt spielt er jedoch gepresst.

Beim Bild liegt er dagegen auf dem ersten Platz. Obwohl sein Analog-Bild fast weichgezeichnet wirkt, kann er immerhin mit einer kräftigen Farbwiedergabe punkten. Und bereits mit digitaler Kost vom DVB-TTuner ist auch die Schärfe auf hohem Niveau. Noch besser wird's, wenn man die Bilder per Sat-Receiver einspielt.

Testprofil

PanasonicTX-P 46 S 10 E
www.panasonic.de
1.300 Euro

46-Zoll Plasma Fernseher

Weitere Details

75 Prozent

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
gut

Der hohe Schwarzwert und der überlegene Kontrast erzeugen Bilder mit Tiefenwirkung und Plastizität. Hinzu kommt die beste Bewegungsdarstellung im Test. Obwohl auch er Schwenks nicht perfekt rekonstruieren kann, ruckelt es doch am wenigsten bei ihm. Besonders auffällig war dies beim Trailer des Pixar-Streifens "oben-zu sehen. Das an Luftballons hängende Haus wandert fast ruckelfrei von unten nach oben durchs Bild.

Den Test des Philips 47 PFL 5604 lesen Sie auf der nächsten Seite...

Bildergalerie

Panasonic TX-P 46 S 10 E
Galerie
Großes Kino für kleines Geld

Panasonic TX-P 46 S 10 E

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