Testbericht

Teufel Cinebar 51 THX Streaming im Test

Der Direktversender Teufel aus Berlin hat zwei unterschiedliche Basisbalken im Programm, die es in verschiedenen Ausführungen gibt.

Teufel Cinebar 51 THX Streaming

© Teufel

Teufel Cinebar 51 THX Streaming

Pro

  • Soundbar mit THX-Norm und großem Subwoofer 
  • Raumfeld Connector sorgt für unübertroffene Konnektivität 

Contra

  • keine HDMI-Eingänge
  • Streaming nur über externe Blackbox möglich

Beim neuen Cinebar 51 THX Streaming bedienten sich die Entwickler in ihrem Raumfeld-Programm, um das drahtlose Audio-Streaming via WLAN zu ermöglichen. Der beiliegende Raumfeld Connector ist ein kleiner Kasten für den Anschluss an den Cinebar, in dem die gesamte Netzwerk-Technologie steckt. 

Mit anderen Komponenten aus dem Raumfeld-Programm kann man sein ganzes Haus vernetzen. Die Möglichkeiten des Systems sind beachtlich, es spielt mit Android-Geräten genauso problemlos zusammen wie mit Computern, auf denen iTunes installiert ist. Dafür ist die Berliner Lösung nicht unbedingt die eleganteste. Nicht nur, dass die Netzwerk-Fähigkeit nicht direkt in den aus Aluminium bestehenden Klangbalken integriert wurde, zum Anschluss des Subwoofers ist ein Kabel erforderlich. 

Auch exotische Lautsprecher-Anordnungen sind dem grundsoliden, aber bodenständigen System fremd. Die Berliner packten einfach zwei 2,5-Wege-HiFi-Boxen in ein gemeinsames Gehäuse, das auch gleichzeitig die gesamte Elektronik beherbergt.

Klanglich wenden sich die Teufel-Soundbars vor allem an Heimkino-Liebhaber, allen voran dieses THX-lizenzierte Set mit seinem mächtigen Aktiv-Subwoofer CB 51 SW, der auf einen seitlich abstrahlenden 25-cm-Tieftöner und ein Bassreflexsystem vertraut. Es kann sehr laut spielen, produziert einen sauberen, tiefreichenden Bass und bietet eine gute Auflösung. Dank Dolby Virtual Speaker überzeugt auch der Raumeindruck. Lediglich die mehr auf Effekte als Neutralität ausgelegte Abstimmung dürfte ausgesprochene Musik-Enthusiasten nicht restlos überzeugen.

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