Testbericht

TEST: Subnotebooks im Vergleich - Acer contra HP und Aspire

Subnotebooks sind kleine, leichte und leistungsstarke Notebooks. Ideal für die Arbeit unterwegs. Doch die kleinen Technikwunder waren auf Grund der hohen Preise meist nur wenigen Top-Managern vorbehalten - bis jetzt. Mit den neuen Prozessoren wildert AMD und Intel sogar im Segment der Netbooks.

Die neuen Konkurrenten der Netbooks

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Trotz der schlanken Bauweise bringt Acer im 3810T zwei USB-Anschlüsse, einen HDMI-Ausgang und einen GBit-Netzwerkanschluss unter. Auf der rechten Gehäuseseite findet sich ein weiterer USB-Port, Kopfhörer und Mikrofon-Anschluss und eine VGA Buchse.

Seit mehr als einem Jahr finden die preiswerten Netbooks zahlreiche Käufer und der Trend hält ungebrochen an. Die Versprechen vom unbeschwerten mobilen Arbeiten scheint viele Anwender zu locken. Die kleinen Begleiter wiegen kaum mehr als ein Liter Wasser und stellen dennoch alle Funktionen eines mobilen Rechners bereit - so zumindest das Werbeversprechen der Hersteller. Doch der kleine Bildschirm und die häufig engen Tastenabstände sowie die geringe Display-Auflösung beschränken die Einsatzmöglichkeiten.Abhilfe sollen neue, preiswerte Subnotebooks bringen. Dazu stellen AMD und Intel jetzt spezielle Lowcost-Lösungen bereit. Damit sollen sich Notebooks mit einer Display-Größe zwischen 11 und 15 Zoll zu einem Preis ab 500 Euro realisieren lassen. Für 15 und 17 Zoll ist die 500-Euro-Marke keine Besonderheit mehr. Doch betrachtet man die Geräte mit 14, 13 oder 12 Zoll, die ein Gewicht von weniger als 2 Kilogramm auf die Wage bringen und auch noch vernünftige Akkulaufzeiten aufweisen, dann sieht es anders aus. Hier bewegen sich die Preise weit jenseits der 1000 Euro. Die ersten Modelle der neuen Generation von Subnotebooks bieten die Hersteller Acer, HP und MSI an. HP setzt auf AMD, die beiden anderen auf Intel. Mit einem Preis von 600 Euro ist Acer das günstigste Subnotebook, das es je gab und MSI mit 900 Euro ein teurer Vertreter der neuen Generation.

Innere Werte

Das Herzstück bei AMD ist der Athlon Neo-MV-40-Prozessor mit einer Thermal Design Power (TDP) von 15 Watt. Als Chipsatz kommt der ATI Radeon Xpress X1250 zum Einsatz. Optional lässt sich diese Plattform noch mit einer eigenständigen Grafiklösung bestücken. AMD empfiehlt den ATI Mobility Radeon HD 3410. Die Wahl mit dem eigenständigen Grafikchip kommt im Pavilion dv2 von HP zum Einsatz.

Die beiden anderen Subnotebooks basieren auf der Intel-Plattform. Hier wird der ULV Prozessor Intel Core 2 Solo SU3500 (TDP 5,5 Watt) in Verbindung mit dem Mobil-Chipsatz GS40 (TDP 12 Watt) verbaut. Alternativ zum SU3500, der mit einem Takt von 1,4 GHz arbeitet, gibt es die preiswerten ULV- Prozessoren noch als SU2700, ein Prozessor mit 2 Kernen und einem Takt von 1,3 GHz, sowie die beiden Core-2-Duo-Prozessoren SU9400 und SU9600 mit 1,4 und 1,6 GHz Taktfrequenz.

Zum Vergleich haben wir die neuen Subnotebooks gegen ein aktuelles Netbook antreten lassen, das mit einem Intel Atom-N280-Prozessor (TDP 2,5 Watt), dem Chipsatz 945GSE (TDP 4 Watt) und dem ICH7-M (TDP 1,5 Watt) arbeitet. Zusammen benötigen die Netbook-Komponenten weniger Energie als der Core 2 Duo SU2700.

Wie sich die Kandidaten im Test so schlagen, lesen Sie auf Seite 2...

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Die neuen Konkurrenten der Netbooks
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Preiswerte Leichtgewichte

Trotz der schlanken Bauweise bringt Acer im 3810T zwei USB-Anschlüsse, einen HDMI-Ausgang und einen GBit-Netzwerkanschluss unter. Auf der rechten…

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