Testbericht TEST: Spiele-Notebooks gegen Gaming-PC - wer gewinnt?
Die großen PC-Hersteller wie Acer verkaufen deutlich mehr Notebooks und Netbooks als klassische Desktop-Rechner. Und tatsächlich haben die Mobilrechner auch unbestreitbare Vorteile: Man kann sie nicht nur mit auf Reisen nehmen, sondern sich auch in der Wohnung frei bewegen und mittels WLAN trotzdem die Verbindung zur Außenwelt halten.
Auch Videos, selbst in HD, sind bei Notebooks mit großen Displays und ausreichender Leistung kein Problem. Viele Mobilrechner verfügen sogar über eine HDMI-Buchse, über die sich ein moderner Fernseher schnell anschließen lässt. Und braucht man das Notebook mal nicht, dann verschwindet es einfach im Schrank, anstatt ständig einen eigenen Tisch zu belegen, so wie es bei Desktop-PCs der Fall ist.
Aber für viele Anwender ist der Rechner mehr als nur Schreibmaschine, Surfbrett oder Videoabspieler, sondern er ist auch Spielgerät. Und Gaming, besonders bei anspruchsvollen 3D-Spielen, war bislang immer noch eine Domäne der Desktop-PCs.
Drei Duelle
Um zu überprüfen, ob die Notebooks nun auch in diesem Bereich den traditionellen Desktop-PCs das Wasser abgraben können, haben wir uns drei Notebooks und drei Desktop-PCs verschiedener Preisklassen in die Redaktion geholt, die alle von ihren Herstellern als Gaming-Geräte eingestuft werden. Die Preise der PCs haben wir niedriger angesetzt, da hier noch der Kaufpreis für einen Monitor dazukommt. Nur das Alienware-Notebook ist durch eine Preissenkung während des Tests günstiger als der konkurrierende Desktop-PC geworden.
Beim ersten Duell sind die Kontrahenten das 750-Euro-Notebook MSI GX400 und ein 600-Euro-PC von PC Point Mannheim. Beim zweiten treten das 1500-Euro-Notebook Packard Bell iPower GX-Q-030GE und der Worp Gamer X4 955 von Snogard an, der 1200 Euro kostet. In der High-End-Kategorie stehen sich das Alienware M17 für 2254 Euro und der wassergekühlte Core-i7-PC von Combat Ready gegenüber, der mit 2400 Euro in der Preisliste steht.
Ein Fazit der Tests sei schon vorweggenommen: In der Leistung kann keiner der Mobilrechner den Desktop-Konkurrenten das Wasser reichen. Der Grund liegt vor allem in den deutlich langsameren Grafikchips der Notebooks, die nicht so viel Energie verbrauchen dürfen, wie ihre Desktop-Vettern. Wer gerne spielt und ein Notebook primär als Desktop-Replacement nutzen würde, der tut also besser daran, sich einen Platz für einen PC nebst Monitor freizuräumen.
Wer mit einem Gaming-Notebook liebäugelt, dem muss sich auch klar sein, dass ein Aufrüsten mit leistungsfähigeren Komponenten im Gegensatz zum PC kaum möglich ist.
Wie sich beim ersten Duell das 750-Euro-Notebook MSI GX400 und der 600-Euro-PC von PC Point Mannheim schlagen, lesen Sie auf den nächsten beiden Seiten...
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