Testbericht

TEST: Sony Cybershot DSC-W270

Mit ihrem 12-Megapixel-Sensor, dem 5-fach-Zoomobjektiv von Zeiss, der weitwinkligen Anfangsbrennweite, dem optischen Bildstabilisator und der HD-Videofunktion stellt die Sony DSC-W270 vor allem eines klar: Sie will zu den gehobenen Kompakten gehören, was auch der Preis unterstreicht: Die W270 kostet 260 Euro und liegt damit in einem Preissegment, in dem sie einigen sehr starken Konkurrentinnen entgegentreten muss.

Sony Cybershot DSC-W270

© Archiv

Sony Cybershot DSC-W270

Mit ihrem 12-Megapixel-Sensor, dem 5-fach-Zoomobjektiv von Zeiss, der weitwinkligen Anfangsbrennweite (28 mm äquivalent Kleinbild), dem optischen Bildstabilisator und der HD-Videofunktion stellt die Sony DSC-W270 vor allem eines klar: Sie will zu den gehobenen Kompakten gehören, was auch der Preis unterstreicht.

Die W270 kostet 260 Euro und liegt damit in einem Preissegment, in dem sie einigen sehr starken Konkurrentinnen entgegentreten muss. Trotzdem verzichtet die W270 auf manuelle Modi und konzentriert sich auf die Kameraautomatik, die Sony mit weit reichenden Fähigkeiten ausstattet. So unterscheidet die Gesichtserkennung zwischen Erwachsenen und Kindern, außerdem lässt sich bei der Lächelautomatik die "Lächelstärke" variieren. Der 2,7-Zoll-Monitor liefert eine Vorschau, die bei schwachem Licht die richtige Helligkeit anzeigt, aber deutlich rauscht.

Nahaufnahmen bedürfen eines Mindestabstands von 8 cm. Und der Autofokus griff in zwei von zehn Versuchen im abgedunkelten Raum daneben. Andererseits arbeitet er vergleichsweise schnell, wodurch die W270 sowohl im Weitwinkel als auch im Tele bereits nach weniger als 0,4 s auslöst. Die Bedienelemente fallen teils etwas klein aus, insbesondere die Taste, die das Menü am linken Bildrand einblendet.

Bildqualität: Die Tageslichtaufnahmen bei ISO 100 machen einen guten Eindruck. Sie gewinnen vor allem durch die hohe Auflösung, den sehr ordentlichen Objektkontrast, und das akzeptable Bildrauschen (1,7 VN). Bei ISO 400 macht sich allerdings die geringe Pixelgröße (1,5 μm pro Pixel) bemerkbar: Das Bildrauschen verstärkt sich auf sichtbare 2,7 VN. Gleichzeitig muss die kamerainterne Bildbearbeitung nun scheinbar besonders hart durchgreifen, worunter die Detaildarstellung leidet.

Testergebnisse

Sony Cybershot DSC-W270
Sony
260 Euro

www.sony.de

Weitere Details

67,5 Punkte

Fazit:Die Sony Cybershot DSC-W270 punktet mit einer hohen Auflösung, einem vergleichsweise schnellen Autofokus und einem weitwinkligen 5-fach-Zoomobjektiv.

Fazit: Die Sony Cybershot DSC-W270 punktet mit einer hohen Auflösung, einem vergleichsweise schnellen Autofokus und einem weitwinkligen 5-fach-Zoomobjektiv. Sie richtet sich insbesondere an Fotografen, die bevorzugt mit der Kameraautomatik arbeiten.

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Sony Cybershot DSC-W270
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