Testbericht

Test: Sonos Multi-Room Music System in der Praxis

Eine einzige Musikquelle, die man auf der ganzen Wohnung verteilt, und trotzdem kann sich Mama im Bad mit Eros Ramazotti laben, während im Bastelzimmer Papa der Bundesliga-Übertragung lauscht und der Sohnemann bei AC/DC abrockt. Wie das funktioniert? Mit dem Sonos Multi-Room Music System. Ob das Sonos-System auch wirklich EINFACH funktioniert und was der Spaß letztendlich kostet, hat magnus.de für Sie getestet.

Test: Sonos Multi-Room Music System in der Praxis

© Josef Bleier

Die Sonos-Großfamilie im Überblick: die beiden ZonePlayer ZP90 (links) und ZP120 (mitte unten), die ZoneBridge (rechts), die Boxen SP100 (links und rechts hinten) sowie der Controller CR100 (mitte oben).

Die Idee ist ja eigentlich ganz einfach. Wenn man dank seines MP3-Players mittlerweile eh schon jegliche Musik als Daten auf der Festplatte liegen hat und das Radio-Programm über Internet ohnehin rauschfreier ankommt, wäre es doch schön, wenn man über das heimische Netzwerk gleich noch seine Musik verteilen kann. Dass dies prinzipiell funktioniert, bewies der Zubehör-Hersteller Logitech bereits mit seiner Squeezebox Duet, allerdings zeigte das System beim magnus.de-Praxistest Logitech Squeezebox Duet: Musikus zwischen PC und HiFi-Anlage noch etliche Ecken, Kanten und Ungereimtheiten. Der Netzwerk-Spezialist Sonos will nun mit seiner Produkt-Palette zeigen, wie Musik übers Heimnetzwerk für jedermann leicht einzurichten und anschließend zu verteilen ist. Eins vorne weg: Sonos beweist tatsächlich, dass ausgeklügelter Komfort, Flexibilität und innovative Bedienung keinen Widerspruch bilden. Der Anwender braucht praktisch keinerlei Netzwerkkenntnisse, solange er einen Ethernet-Stecker richtig herum in eine Anschluss-Buchse bringt. Unter Umständen muss der Kunde aber auch bereit sein, entsprechend viel Geld für diese Technik auf das Konto von Sonos zu überweisen - deutlich mehr jedenfalls als bei Logitech.

Vor der Vorstellung der einzelnen Sonos-Komponenten noch ein kurzer Hinweis zu den Systemvoraussetzungen: Natürlich kann man an einen Sonos-Netzwerkplayer über Cinch jedes beliebige Audio-Gerät bis hin zum CD- oder MP3-Player anschließen und darüber Musik hören. Dies ist jedoch eher als Zusatz-Funktion zu verstehen, denn für die alleinige Anwendung über Cinch tun es auch ein paar Aktiv-Boxen. Idealerweise haben Sie zuhause bereits ein Netzwerk im Einsatz, in dem sich ein WLAN- oder Kabel-Router mit einem freien Ethernet-Port befindet. Hängt dieser Router auch über DSL am Internet, dürfen Sie sich schon mal auf Internet-Radio mit über 25.000 Sendern oder der Musik aus einem Internet-Musik-Dienst wie zum Beispiel Napster freuen. Als Quelle Ihrer eigenen Musik-Schätzchen kann entweder eine NAS-Netzwerkfestplatte oder - falls Ihr Router dies unterstützt - eine externe USB-Festplatte mit dem Router verbunden sein - das Sonos-System greift dann über den Router die Musik-Dateien ab. Alternativ zu den genannten Festplatten kann natürlich auch ein im Netzwerk eingebundener PC die Musikdaten auf der Festplatte beherbergen, allerdings muss der dann zum Musik hören stets extra mit eingeschalten werden.

Sonos Produktpalette: Die Vorstellungsrunde aller Komponenten

Zu kaufen gibt es viele Komponenten im Sonos-Onlineshop, doch unterscheiden sich die Komponenten in Basics, die man also auf jeden Fall braucht sowie in Erweiterungen, die vom individuellen Einsatzzweck und vor allem Geldbeutel abhängen. magnus.de stellt Ihnen auf der nächsten Seite erst mal alle Komponenten des Sonos-Portfolios vor.

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Test: Sonos Multi-Room Music System in der Praxis
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Volle Kontrolle und satter Musik-Genuss im ganzen…

Die Sonos-Großfamilie im Überblick: die beiden ZonePlayer ZP90 (links) und ZP120 (mitte unten), die ZoneBridge (rechts), die Boxen SP100 (links und…

Lesen Sie auf den nächsten Seiten alles zum Sonos ZonePlayer ZP90 und ZP120, zur Sonos ZoneBridge, zum Sonos Controller CR100 und seinen Alternativen, zu den Sonos-Lautsprecher-Boxen SP100 sowie dem Testfazit von magnus.de.

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