Testbericht

TEST: Panasonic Lumix DMC-FX40

Die Lumix DMC-FX40 zählt zu den erlesenen Kompaktkameras mit 25 mm Weitwinkelbrennweite. Außerdem reicht das Objektiv bis 125 mm Tele und ist mit einer beweglichen Linseneinheit ausgestattet, die das Zittern der Fotografenhand ausgleicht und so verwackelten Aufnahmen entgegenwirkt.

Panasonic Lumix DMC-FX40

© Archiv

Panasonic Lumix DMC-FX40

Die Lumix DMC-FX40 zählt zu den erlesenen Kompaktkameras mit 25 mm Weitwinkelbrennweite (äquivalent Kleinbild). Außerdem reicht das Objektiv bis 125 mm Tele und ist mit einer beweglichen Linseneinheit ausgestattet, die das Zittern der Fotografenhand ausgleicht und so verwackelten Aufnahmen entgegenwirkt.

Wie die 10 Euro teurere Sony DSC-W270 arbeitet die FX40 mit 12-Megapixel-Sensor und ermöglicht HD-Videoaufnahmen mit 1280 x 720 Pixeln. Ihr Display ist zwar etwas kleiner, macht dieses Defizit aber mit einer rauscharmen, stimmigen Vorschau wieder wett. Auf Wunsch zeigt die FX40 jedes Foto unmittelbar nach der Aufnahme in Lupenansicht an - damit der Fotograf beurteilen kann, ob er das Bild löschen oder behalten will. Im Gegensatz zur Sony W270 ermöglicht die FX40 Langzeitbelichtungen bis 60 s und Nahaufnahmen aus 3 cm Entfernung. Andererseits fehlt ihr eine Blitzlichtkorrektur, die Spot- und die mittenbetonte Belichtungsmessung. Auf manuelle Modi muss der Fotograf ebenfalls verzichten. Panasonic bringt die Funktionen in zwei Menüs unter, die beide schnell reagieren.

Die häufig benötigten Aufnahmeparameter lassen sich komfortabel über das Quick-Menü am oberen Bildschirmrand einstellen. Einige Tasten sind zwar ebenso klein wie die der W270, aber höher, wodurch sie einen angenehmeren Druckpunkt bieten. Das tief im Gehäuse versenkte Moduswahlrad geht etwas schwer. Der Autofokus funktionierte im Test tadellos, verlängerte den Auslöseprozess allerdings auf 0,71 (Weitwinkel) bzw. 1,0 s (Tele), was Aufnahmen schnell bewegter Motive erheblich erschwert.

Testergebnisse

Panasonic Lumix DMC-FX40
Panasonic
250 Euro

www.panasonic.de

Weitere Details

60 Punkte

Fazit:Eine Kompakte mit 25 mm Weitwinkel, gutem Bedienkonzept, passabler Bildqualität und einem relativ kleinen, aber guten Display - der Preis (250 Euro) geht in Ordnung. Manko: der langsame Autofokus.

4/5
gut
Preis-/Leistung
gut

Bildqualität: In Sachen Auflösung kann die FX40 nicht ganz mit der Sony W270 mithalten; im Tele und an den Bildecken stellt sie unter 1000 LP/BH dar. Trotzdem ist das Resultat okay: Die ISO-100-Testbilder wirken bei Standardansicht scharf, detailreich und natürlich. Das Bildrauschen ist kaum wahrnehmbar, der Objektkontrast mit 9 Blenden gut. Ab einer Empfindlichkeit von ISO 400 treten die Bildstörungen aber mit 2,7 VN merklich hervor, und der Dynamikumfang sinkt auf nur mehr 7 Blenden.

Fazit: Eine Kompakte mit 25 mm Weitwinkel, einem relativ kleinen, aber guten Display, einem komfortablen Bedienkonzept und einer passablen Bildqualität - der Preis (250 Euro) geht in Ordnung. Wegen des langsamen Autofokus eignet sich die FX40 nicht für Action-Fotografie.

Bildergalerie

Panasonic Lumix DMC-FX40
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