Testbericht

Test: Microsoft Silverlight 3 Beta

Langsam kommt Silverlight ins Rollen. Version 3 ermöglicht unter anderem die Wiedergabe von Web-Videos.

Einzeltest: Silverlight 3 Beta

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Einzeltest: Silverlight 3 Beta

Silverlight 3 kommt zwar ebenfalls mit grundsätzlichen Neuerungen, etwa vom Browser unabhängig laufenden Anwendungen, zeigt sich ansonsten aber vor allem im Detail gereift. So bringt die neue Version Videos jetzt in HD-Qualität auf den Bildschirm.Im Zusammenspiel mit dem Smooth-Streaming-Dienst, Teil der Media Services von Microsofts Webserver IIS, handelt Silverlight die Bandbreite dynamisch aus, was für ruckelfreie Wiedergabe sorgen soll. Codiert wird HD-Video in H.264 und AAC. Andere Videos kann Silverlight auch mithilfe im System installierter Codecs decodieren.

Mithilfe des neuen Perspective 3D können Sie Silverlight-Objekte in allen Dimensionen rotieren und drehen, wie eine von Microsoft veröffentlichte Demo () zeigt.

Dynamisch erzeugte Schlagschatten per Pixel-Shader-Effekt und pixelgenaues Manipulieren von Bildern sind mit Silverlight 3 ebenfalls kein Problem mehr. Dank rund sechzig neuer GUI-Elemente, darunter Diagramme, Grids und Trees, ist der Rückgriff auf Elemente von Drittanbietern immer seltener notwendig, was Kosten und Zeit spart.

Einzeltest: Silverlight 3 Beta

Silverlight 3 Beta RIA-Development

Microsoft

www.microsoft.com/silverlight

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Fazit:Langsam kommt Silverlight ins Rollen. Version 3 ermöglicht unter anderem die Wiedergabe von Web-Videos.

BETA

Zugelegt hat Silverlight auch bei der Geschwindigkeit. Text bringt Version 3 merklich schneller auf den Bildschirm als die Vorgängerin und Bitmaps profitieren von einer neuen Caching-Technik. Auch das Zoomen klappt flotter.

Entwickler können einzelnen Zuständen ihrer Silverlight-Anwendungen jetzt URLs zuweisen und so die Voraussetzung für die Navigation per Bookmark schaffen. Was Silverlight hingegen auch in Version 3 fehlt, ist eine direkte Druckfunktion.

Außerdem unterstützt auch die neue Version noch keine Maus-Events, sodass sich zum Beispiel der Zoom-Effekt nicht per Mausrad steuern lässt. Wegen der immer noch relativ geringen Verbreitung eignet sich Silverlight weiterhin nur zur Entwicklung von Anwendungen für einen geschlossenen Benutzerkreis, dem man die Installation des Plugins notfalls verordnen kann.

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