Testbericht

Test: jQuery 1.3

jQuery bringt erstmals die neue Selektoren-Bibliothek Sizzle mit und verzichtet auf Browser Sniffing.

Einzeltest: jQuery 1.3

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Einzeltest: jQuery 1.3

Die bedeutendste Neuerung von jQuery 1.3 ist die neu entwickelte CSS-Selector-Engine Sizzle. Sie ist gerade mal drei Kilobyte groß und arbeitet je nach Browser angeblich bis zu 49 Prozent schneller als ihr Pendant in Version 1.2.6.

Außerdem handelt es sich bei Sizzle um einen komplett eigenständigen, per API erweiterbaren Code, der so gut gelungen ist, dass mit Dojo, Tiny MCE, Pure und Prototype gleich mehrere prominente Projekte über seinen Einsatz nachdenken.

Von Sizzle profitieren auch die neuen Live Events, ein vom Konkurrenz-Projekt Reglib übernommener Begriff der die Fähigkeit bezeichnet, Events automatisch an dynamisch erzeugte Elemente zu knüpfen.

In jQuery 1.3 erreichen Sie das jetzt etwa mit einem $("#id > div").live("click", MyFunktion); Diverse andere Änderungen sorgen für zusätzliche Geschwindigkeit. Insbesondere Rewrites mit append, prepend, before und after wurden um den Faktor 10 bis 15 beschleunigt. Per jQuery.support überprüfen Entwickler, ob die Javascript-Engine des Browsers bestimmte Funktionen bereitstellt.

jQuery 1.3

jQuery 1.3 Javascript-Bibliothek

Open Source

www.jquery.com

Weitere Details

Fazit:jQuery bringt erstmals die neue Selektoren-Bibliothek Sizzle mit und verzichtet auf Browser Sniffing.

4/5
gut

Das soll das bisher übliche Browser Sniffing überflüssig machen, das immer wieder zu Problemen führt. In der Praxis kommt jQuery jetzt zwar als erstes Framework ohne Sniffing aus. Gleichwohl wird jQuery.browser aus Gründen der Abwärtskompatibilität aber vorerst weiterhin bereitgestellt.

Mit achtzehn Kilobyte zählt jQuery auch weiterhin zu den kompakten Frameworks. Es funktioniert mit Internet Explorer ab Version 6, Firefox ab Version 2, Safari ab Ver-sion 3, Opera 9.x und Chrome.

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