Testbericht

Test: Fujitsu Siemens Amilo Sa 3650

Mit dem Amilo Sa 3650 verkauft Fujitsu Siemens ein kompaktes 13,3-Zoll-Notebook, das bei Bedarf zum Hochleistungs-Spielenotebook mutiert.

Fujitsu Siemens Amilo Sa 3650

© Archiv

Fujitsu Siemens Amilo Sa 3650

Erreicht wird dies mit einer externen Box, die mit einer ATI Mobilty Radeon HD 3870 mit 512 MByte GDDR3 bestückt ist. Für die Verbindung zum Notebook ist nur eine Leitung erforderlich. Für den Betrieb muss sie jedoch mit einem eigenen Netzteil versorgt werden. Sind beide Komponenten im Betrieb, also Notebook mit angeschlossener Grafikbox, lassen sich insgesamt vier Bildschirme betreiben. Zwei Monitore sind per HDMI und DVI an die Box anschließbar. Am Notebook ist ebenfalls noch ein DVI-Ausgang vorhanden, an dem sich ein weiterer Monitor zum eingebauten Display betreiben lässt. Das macht also insgesamt bis zu vier Schirme.

Mit den aktuellen Treibern lässt sich der Graphic Booster in zwei Betriebsarten verwenden. Entweder beschleunigt er die an der Box angeschlossenen Monitore. Sind keine externen Bildschirme angeschlossen, lässt sich das System im CrossDisplay-Betrieb betreiben. In dieser Einstellung werden Spiele auf dem Display im Notebook beschleunigt.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Im 3DMark05 steigt das Ergebnis von 2987 Punkte, die das Notebook mit der integrierten Grafiklösung erreicht, auf 11 841 Punkte mit angeschlossenem Graphic Booster. Doch auch in allen anderen Anwendungsbereichen erweist sich das Amilo als zuverlässiges Arbeitsgerät. Mit 2,4 Kilogramm ist das Notebook zwar nicht besonders leicht, wenn man damit mobil arbeiten will. Doch die Akkulaufzeiten von bis zu 4:45 Stunden sind ordentlich. Im stationären Betrieb erweisen sich die beiden USB-Anschlüsse im Graphic Booster als besonders praktisch. Daran lassen sich Maus, Tastatur oder USB-Hubs mit weiteren Anschlüssen betreiben. Kommt man dann an seinen Arbeitsplatz, genügt es, die Verbindungsleitung an das Notebook anzuschließen und die gesamte Installation lässt sich schnell in Betrieb nehmen. Die Verbindung lässt sich auch dann herstellen, wenn das Notebook im Betrieb ist. Im Test funktionierte der Verbindungsaufbau reibungslos. Beim Trennen stürzte das Notebook mehrfach ab.

Testergebnisse

Fujitsu Siemens Amilo Sa 3650
Fujitsu Siemens
1.199,- Euro

www.fujitsu-siemens.de

Weitere Details

Fazit:Die Kombination aus Graphic Booster und Notebook erweist sich sehr flexibel im Einsatz und erreicht gute Leistungswerte. Doch will man die Grafikleistung unterwegs abrufen, muss man das Notebook, die Box und zwei Netzteile mit sich schleppen.

Wertung
gut

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