Testbericht

TEST: Fuji Finepix J25

Die Fuji J25 wirkt mit ihrem schlichten Design zunächst einmal recht unscheinbar, klein und leicht. Auf den zweiten Blick fällt das große 3-Zoll-Display auf, das selbst bei dunklen Lichtverhältnissen eine rauscharme, stimmige Vorschau liefert und dessen Helligkeit sich per Tastendruck variieren lässt.

Fuji Finepix J25

© Archiv

Fuji Finepix J25

Die übrige Ausstattung macht klar, dass sich die J25 an Einsteiger richtet, die sich beim Fotografieren ausschließlich um die Motivwahl und das Auslösen kümmern und nicht mit manuellen Einstellungen belasten wollen. So bietet die J25 neben dem Automatikmodus eine Programmautomatik, die nur grundlegende Einstellungen zulässt - obwohl von Fuji irreführend als "Manuell" bezeichnet. Belichtungszeit und Blende sucht sich die Kamera grundsätzlich selbst. Im Gegensatz zur Schwester, der Finepix J210, verzichtet die J25 auf die Spot- und mittenbetonte Belichtungsmessung und arbeitet ausschließlich mit Matrixfeldern. Zudem setzt ihr Objektiv erst bei 35 mm, nicht bei weitwinkligen 28 mm Anfangsbrennweite ein (äquivalent Kleinbild).

Der Bedienkomfort geht in Ordnung. Allerdings könnte die Lupenansicht im Wiedergabemodus schneller reagieren, die Vierrichtungswippe etwas größer und die Auslöseverzögerung insbesondere im Tele kürzer sein. Der Autofokus funktioniert recht zuverlässig.

Bildqualität: Der Weißabgleich ist mit 0 DeltaRGB sehr präzise, die Farben wirken kräftig, aber natürlich. Mit einem Bildrauschen von 1,1 VN bei ISO 100 spielt die Fuji J25 zumindest in der Kompaktkameraklasse an vorderster Front mit. Allerdings verstärken sich die Störungen bei ISO 400 auf sichtbare 2,5 VN, was allenfalls noch im Durchschnitt liegt. Die Textur leidet wie bei den meisten Kompaktkameras deutlich unter der kamerainternen Nachbearbeitung. In Sachen Auflösung bleibt die J25 hinter der J210 zurück.

Testergebnisse

Fuji Finepix J25
Fuji
150 Euro

www.fujifilm.de

Weitere Details

59 Punkte

Fazit:Solide Einsteigerkamera für 150 Euro. Die Bildqualität ist bei ISO 100 sehr ordentlich, lässt aber bei höheren Empfindlichkeiten merklich nach.

4/5
gut
Preis-/Leistung
gut

Fazit: Mittlerweile kosten die beiden neuen J-Modelle von Fuji, die J25 und die J210, gleich viel (rund 150 Euro). Wer eine besonders leichte, kompakte Einsteigerkamera sucht, wird mit der J25 gut bedient. Wer auf Weitwinkel Wert legt, nimmt besser die J210.

Bildergalerie

Fuji Finepix J25
Galerie
Foto:Kameras

Fuji Finepix J25

Mehr zum Thema

NavGear MDV-2280.GPS
Testbericht

Das NavGear MDV-2280.GPS ist eine kleine Film- und Foto-Kombination samt Auto- und Fahrradhalterung. Wie hat die Kamera mit GPS im Test abgeschnitten?
7Links WLAN-IP-Kamera PX-3671
Testbericht

Trotz ein paar Einschränkungen dennoch eine gute Überwachungs-Kamera: Die 7Links WLAN-IP-Kamera PX-3671. Der Test zeigt, was sie kann.
Viewsonic Pro 9000
Testbericht

Der Viewsonic Pro 9000 ist einer der ersten Beamer für das Wohnzimmer, der mit LED-Laser-Hybrid-Technologie konzipiert wurde.
Mio Miuve 258
Im Test

Dem 120°-Weitwinkel-Glasauge des Mio Miuve 258 entgeht im Test so gut wie nichts, was beim Autofahren im Sichtbereich des Fahrers geschieht.
Techmedia UHD+ 43
43-Zoll-TV

85,0%
Der Technisat TechniMedia UHD+ 43 wurde Deutschland entwickelt und gefertigt. Wir haben den TV im Test.