Testbericht

TEST: Edler Flat-TV Fine Arts LED 40 von Grundig im Testlabor

Der Name "Fine Arts" dieses neuen LED-TVs steht in langer Tradition des Hauses Grundig für hochwertige Verarbeitung, durchdachtes Design und Innovationen.

  1. TEST: Edler Flat-TV Fine Arts LED 40 von Grundig im Testlabor
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Test TV & Beamer: Fernseher 03/10

© Archiv

Test TV & Beamer: Fernseher 03/10

Der Name "Fine Arts" dieses neuen LED-TVs steht in langer Tradition des Hauses Grundig für hochwertige Verarbeitung, durchdachtes Design und Innovationen.

Bereits ohne den Fine Arts LED 40 eingeschaltet zu haben, wird auf den ersten Blick deutlich, dass die Nürnberger ihr Versprechen ernst gemeint haben. Ein Gehäuse aus edlem gebürsteten Vollmetall mit Firmenlogo in echtem Silber auf einem Glasfuß: Das ist nicht mehr nur Design, sondern fast schon Luxus.Ein Luxus, der Langlebigkeit vermittelt und doch deutlich weniger kostet als erwartet. Mitbewerber pressen vergleichbare TV-Technik in billige Plastikschalen und verlangen denselben unverbindlichen Verkaufspreis dafür.

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Form und Funktion

Die eigentliche technische Innovation lässt sich bereits beim Auspacken erahnen, sie wird aber auch durch den Namen "Fine Arts LED 40" verraten. Denn bei den nur 3,7 Zentimetern Bautiefe des in Alu-Silber oder Alu- Schwarz erhältlichen Fernsehers können nur am Rand sitzende LEDs als Lichtspender für die LCD-Pixel infrage kommen. Das ist zwar keine echte Revolution, für Grundig jedoch ein wichtiger Schritt, um bildtechnisch und ökologisch vorn mitzuspielen.

Was die weitere Ausstattung angeht, hebt sich das Gerät kaum von Grundigs klassisch beleuchteten Top-Serien ab. Die Zahl an Eingängen ist überschaubar, neben dreimal (plus Front-) HDMI ist alles wichtige Analoge einmal vorhanden. Empfangstechnisch wird die Antennenbuchse für Analogkabel, DVB-C (HD) oder DVB-T genutzt.

Genial ist Grundigs USB-Recording. An die USB-Buchse angeschlossene Massenspeicher - ob Stick oder Festplatte - können vom TV so formatiert werden, dass sie digitales Fernsehen zwischenspeichern. Mit jedem USBStick ist mittlerweile um zehn Minuten zeitversetztes Fernsehen möglich. USB-Festplatten, mit denen man gar komfortabel über den eingebauten Programmführer ein Archiv aufgenommener Sendungen anlegen kann, sind ebenfalls preiswert erhältlich.

Ein Vorteil der externen Lösung liegt gerade darin, dass diese Festplatten über PC-Vertriebe fast ohne Händlermarge durchgeschoben werden, während integrierte Massenspeicher ein TV-Gerät erheblich stärker verteuern. Zudem kann das anfällige mechanische Bauteil Festplatte schnell getauscht werden. Wer auf eine Strom sparende, langsame 2,5-Zoll-Festplatte setzt, bei dem reicht sogar die Stromversorgung über den USB-Port des Grundig.

Test TV & Beamer: Fernseher 03/10

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Die Anschlüsse des Fine Arts konzentrieren sich auf eine kleine Grundfl äche, bieten jedoch alles lebenswichtige für einen Fernseher. Der USB-Anschluss für die wichtige Aufnahmefunktion ist an die Seite verbannt worden.

Der Anschluss klappt auch über einen USB-Hub, so dass neben der exklusiv für Aufnahmen formatierten Platte USB-Geräte angeschlossen werden können, die Multimedia-Dateien zum Abspielen bereithalten. Hier unterstützt Grundig MP3-Musik sowie JPG-Bilder und Videos bis hin zu MP4-Filmen in Full-HD-Auflösung. Sogar Textdateien werden angezeigt. Fotos dreht der Viewer jedoch nicht automatisch, und sie wirken sehr unscharf.

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