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TEST: Drei mittelgroße Grafiktabletts im Vergleich
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Unter Grafikern gehören sie zum guten Ton, zunehmend beliebter sind sie auch bei Hobby- Bildbearbeitern, Zeichnern oder Architekten: Grafiktabletts mit digitalen Eingabestiften sind weit mehr als Statussymbole.
Unter Grafikern gehören sie zum guten Ton, zunehmend beliebter sind sie auch bei Hobby-Bildbearbeitern, Zeichnern oder Architekten: Grafiktabletts mit digitalen Eingabestiften sind weit mehr als Statussymbole.
Ohne Grafiktablett ist Painter absoluter Nonsens, für DTP oder technische Zeichnungen ist ein Tablett nice to have, aber kein Muss", sagt der Grafiker Ralf Fischer. "Ich könnte vielleicht 60 bis 70 Prozent meiner Arbeit auch ohne Tablett erledigen – verzichten möchte ich nicht darauf."
Fischer verwendet Grafiktabletts und entsprechende Eingabestifte seit rund 15 Jahren vor allem – aber nicht nur – für kreative Malereien und Freihandzeichnungen. Andere Anwender setzen Tabletts für Video-Nachbearbeitung, CAD-Zeichnungen, Bildretusche und -montage, 3D-Konstruktionen oder Musik- Produktionen ein.
Die grundsätzliche Arbeitsweise eines Tabletts: Auf einem Tablett gibt es einen Bereich, der den Druck eines dazu passenden Digitalstifts in Bildinformationen umsetzt. Diese Kombination ähnelt der Arbeit mit dem analogen Zeichenstift, dem Malpinsel oder der Tuschefeder deutlich mehr als die Arbeit mit der Maus. Stärkerer Stiftdruck führt zu dickeren Strichen, teilweise führt auch eine unterschiedliche Stifthaltung zu entsprechenden Ergebnissen.
Worauf es ankommt
Grafiktabletts gibt es in unterschiedlichen Größen – gängig sind A6 bis A3. Kleine Tabletts benötigen weniger Platz auf dem Schreibtisch, erfordern zudem kürzere Wege beim Malen oder Zeichnen. Große Tabletts gestatten müheloser das Nachzeichnen etwa von Bauplänen, Fotos oder Skizzen direkt auf dem Tablett. Zudem lassen sich auf großen Tabletts leichter mehr Funktionstasten unterbringen.
Tabletts und Digitalstifte unterscheiden sich erheblich hinsichtlich der Druckempfindlichkeit. Grundsätzlich gilt: je druckempfindlicher, desto besser. Durch feine Abstufungen lässt sich beispielsweise über den Stiftdruck genauer malen. In der Praxis lässt sich auch mit beispielsweise 1024 Druckstufen sehr präzise arbeiten. Für die Genauigkeit ist auch die mitgelieferte Treiber- Software verantwortlich – stets muss die vom Tablett-Hersteller gelieferte Software auch "mitspielen".
Die digitalen Stifte sollten gut in der Hand liegen. Dazu dürfen sie weder zu schwer noch zu leicht sein und auch bei einer leicht schwitzenden Hand nicht abrutschen. Um ein besseres Malgefühl zu erzeugen, sind austauschbare Minen – etwa ein Kugelschreiber-oder ein Filzstift-Kopf – praktisch, aber nicht selbstverständlich. Ein weiteres Kriterium ist die Rutschfestigkeit des Tabletts: Es ist ziemlich lästig, wenn es beim Malen auf dem Schreibtisch wegrutscht.
Viele Anwender schätzen die Möglichkeit, ein Foto oder eine Zeichnung als Vorlage zu verwenden – dafür ist eine durchsichtige Kunststoff-Folie sehr praktisch.
Test Grafiktabletts: Mittelgrosse Grafiktabletts
1 von 9Test Grafiktabletts: Mittelgrosse Grafiktabletts
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