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Testbericht

TEST: Drei All-In-One-Rechner mit 19"-Touchscreen

PC Magazin


Klaus Länger

21. Juli 2009

Inhaltsverzeichnis 1/4

Früher waren All-in-One-Rechner, also Monitore mit integriertem PC, eine absolute Randgruppe. Nun kommen immer mehr der schicken Flachmänner auf den Markt. Und sogar mit Touchscreen und für wenig Geld.

Der traditionelle PC steht immer mehr unter Druck. Nun knabbern nicht nur die Notebooks an seinem Marktanteil, auch die aufstrebende Gattung der All-in-One-Rechner buhlt um die PC-Käufer. Sie besteht im Prinzip aus zwei Zweigen: relativ kostspieligen Intel-Core-2-Rechnern mit mindestens 22- Zoll-Displays, TV-Empfänger sowie teilweise Multitouch und aus günstigen Geräten mit Intel Atom und maximal 19-Zoll-Displays. Wir haben drei Geräte der zweiten Art im Vergleichstest, alle mit Touchscreen ausgestattet: den Asus EeeTop PC ET1602, den Wind Top AE1900 und den brandneuen Shuttle X 5000TA.

Mit ihren Atom-Prozessoren und der im Intel-Chipsatz integrierten Grafik sind die kompakten Rechner primär für einfache Home-Office-Aufgaben, als Surfbrett für das Internet, als VoIP-Station mit Webcam oder als Streaming-Client geeignet. Für die Wiedergabe von HD-Videos via Netzwerk sind die drei Testkandidaten aber nicht stark genug. Dafür oder für Spiele, die über simple Browsergames herausgehen, bräuchte man schon eine diskrete Grafik, wie sie zum Beispiel der EeeTop PC ET1603 von Asus bietet, der mit einem ATI Mobility Radeon HD3450 bestückt ist.

Mobil in der Wohnung

Der große Vorteil der All-in-Ones gegenüber einem herkömmlichen Low-Cost-PC mit separatem Monitor liegt in ihrer kompakten Bauform. So können die teilweise sogar mit einem Tragegriff versehenen Rechner schnell in einem Schrank oder neben dem Scheibtisch verschwinden wenn sie nicht benötigt werden. Interessant sind sie so zum Beispiel als PC für die Küche oder für kleinere Kinder, die nicht ständig Zugriff auf den Rechner haben sollen.

All-In-Ones mit Touchscreen
Bild vergrößern 689 635 http://img2.magnus.de/All-In-Ones-mit-Touchscreen-r689x635-C-a1d39df4-25074239.jpg Unpraktisch: Beim Shuttle ist der Stift für den Touchscreen direkt hinter dem Netzschalter untergebracht.

Unpraktisch: Beim Shuttle ist der Stift für den Touchscreen direkt hinter dem Netzschalter untergebracht.

Mit dem Touchscreen können Kinder Spiele oder Lernprogramme auch ohne Maus und Taststur bedienen. Auch beim Surfen oder für die Medienwiedergabe kann man teilweise auf Maus und Tastatur verzichten. Allerdings müssen die Hersteller bei der Software für den Touchscreen noch gründlich nachbessern. Bei Shuttle fehlt Zusatz-Software komplett, bei Asus und MSI lassen sich die Programmstarter für die Fingerbedienung nicht oder nur eingeschränkt konfigurieren.


Was der Asus EeeTop ET1602 kann, steht auf Seite 1...





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