Testbericht

Adobe Premiere Elements 11 im Test

Adobe bietet im Paket mit Photoshop Elements das Schnittprogramm Premiere Elements an. Was die Software leistet, zeigt unser Test.

Adobe Premiere Elements 11

© Adobe

Adobe Premiere Elements 11

Pro

  • Einfache Bedienung

Contra

  • Keine Grafikkartenunterstützung

Photoshop Elements und Premiere Elements greifen beide auf die Medienverwaltung Organizer zu - eine Software für den Datenimport und mit Bewertungs-Optionen. Die Vorschau für Videos im Organizer läuft jetzt etwas flüssiger.

Der Import der wichtigsten Videoformate stellt das Programm vor keinerlei Probleme. Wer im Organizer eine Auswahl an Clips getroffen hat, kann diese mit einem Klick in Premiere Elements auf der Timeline ablegen. Dabei übernimmt das Schnittprogramm die Parameter des ersten Clips für die Projekteinstellungen. Statt des Storyboards offeriert Premiere Elements nun einen Schnelleditor, eine Art Mini-Timeline, die bereits Cliplängen erkennen lässt.

Adobe Premiere Elememts11

© Medienbureau Biebel&Sauer

Photoshop Elements 11 präsentiert eine klar verständliche Oberfläche. Die Clips lassen sich mit einem Klick auf die Timeline platzieren.

Vorlagen für Neulinge

Kompletten Schnittneuligen kommen die 42 Instant-Movie-Vorlagen zugute. Effekte, Blenden und Titel wählt der Cutter nun intuitiv über eine neue Menüleiste unter der Timeline. Adobe liefert auch für Einsteiger verständliche Korrekturwerkzeuge für Farbe, Farbton und Belichtung.

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Bei der neuen 3-Wege-Farbkorrektur wird das mit dem Verständnis schon schwerer - dafür klappt die Korrektur gut. Ebenfalls klasse ist die neue Überlagerungsfunktion: Liegen Clips in zwei Spuren übereinander, kann Premiere Elements via "Multiplizieren", "Auflösen" oder "Subtrahieren" die Clips überlagern.

Upload auf Vimeo

Bei der Audiobearbeitung lässt Adobe nichts anbrennen: 19 Effekte sind ordentlich. AVCHD-Material spielt Premiere Elements auf fünf Spuren flüssig ab. Liegt dieses mit 50 Vollbildern vor, sind es allerdings nur noch zwei.

Beim Export als Videodatei vermissen die Tester eine 50p-Ausgabevorlage. Dafür hat Adobe neben dem Upload zu Facebook und YouTube nun auch das Videoportal Vimeo eingebunden.

Fazit

Keine Frage, die Bedienoberfläche ist einfach verständlich - unverständlich dagegen, dass Adobe noch immer auf die Grafikkartenunterstützung verzichtet und stattdessen mit einer Vorschauberechnung hinter der Konkurrenz her dümpelt.

Download: Tabelle

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