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Testbericht Test: 7Links WLAN-IP-Kamera PX-3671 in der Praxis

Trotz ein paar Einschränkungen dennoch eine gute Überwachungs-Kamera: Die 7Links WLAN-IP-Kamera PX-3671. Der Test zeigt, was sie kann.

7Links WLAN-IP-Kamera PX-3671
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© Josef Bleier

Die Indoor WLAN-IP-Kamera von 7Links ist eine WLAN-fähige Netzwerk- und Internet-Kamera mit IR-Nachtsicht und Bewegungserkennung.

Besondere Funktionen:

  • Video- und Tonaufnahme
  • ein 2-Wege-Audiosystem
  • Einrichtung verschiedener Benutzerkonten
  • ein integrierter Bewegungsmelder.

7Links WLAN-IP-Kamera PX-3671
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© Josef Bleier
7Links WLAN-IP-Kamera PX-3671

Nach dem Auspacken der Kamera findet man die Kamera selbst, Montageschrauben, ein Handbuch, eine Installations-CD und ein Netzwerkkabel vor. Optisch macht sie keinen schlechten Eindruck, jedoch wirkt sie recht groß. Oben am Standfuß der Kamera befindet sich ein Kugelkopf zur optimalen Einstellung der Kamerarichtung. Der Kamerablickwinkel beträgt 60°.

Installation und Bedienung

Die PX-3671 ist auf jedem Betriebssystem verwendbar. Mit der beigelegten Software lässt sich schnell und einfach die IP der Kamera herausfinden.

Gesteuert wird die WLAN-IP-Kamera über eine moderne Weboberfläche. Und hier befindet sich schon der erste Haken: Nur im Internet Explorer ist die Kamera voll funktionsfähig. Features wie Aufnahme von Ton und Video und das Aufbauen einer Sprechverbindung gibt es in Browsern wie Firefox oder Safari nicht.

Die wichtigsten Features

Dennoch reicht Firefox aus, um andere wichtige Funktionen auszuführen. Um möglichst schnell eine Sprechverbindung zur Person vor der Eingangstüre aufzunehmen, gibt es das 2-Wege-Audiosystem. Es ermöglicht zweierlei: Zum einem den Ton von der Kamera zum PC zu übertragen und zum anderen den Ton vom Mikrofon des Überwachungs-PCs  an die Lautsprecher zu übertragen, welche mit der Kamera verbunden sind.

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7Links WLAN-IP-Kamera PX-3671

Der integrierte Bewegungsmelder schickt bei Bewegung Schnappschüsse per Mail an bis zu 5 verschiedene Empfänger. Allerdings ist es nicht möglich, an der Oberfläche eine verschlüsselte Verbindung zu dem Email Server aufzubauen. Der Bewegungsmelder kann entweder manuell aktiviert oder durch einen konfigurierbaren Zeitplan gesteuert werden.

An der Rückseite des Geräts befinden sich ein Netzwerk-Anschluss und ein I/O-Alarm-Eingang. Mit dem Eingang kann noch zusätzlich ein externer Bewegungsmelder angeschlossen werden.

Praktisch für Überwachungen sind auch die 10 eingebauten Infrarot-LEDs, welche in der Nacht für ein Sicht bis zu 10 Metern sorgen. Dabei stört aber die ständig blau blinkende LED an der Vorderseite. Trotz der niedrigen Auflösung von 640x480 Pixel ist es dennoch kein Problem, Gesichter zu erkennen.

Sicherheit ist kein Problem

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7Links WLAN-IP-Kamera PX-3671

Damit nicht jeder im Netzwerk Zugriff auf die Kamera hat, lassen sich Benutzerkonten mit unterschiedlichen Rechten anlegen. Es existieren die Rechtegruppen Administratoren, Betrachter und Benutzer. Betrachtet werden kann der Stream entweder nur im lokalen Netzwerk oder weltweit, wobei dies die Einrichtung eines Dynamic-DNS Servers erfordert, welcher unter www.dyndns.org eingerichtet werden kann.

An der Web-Oberfläche lässt sich außerdem ein Backup der Einstellungen vornehmen, welches bei Bedarf zurückgespielt werden kann.

Überwachung auch für mobile Geräte

Mit der "Somikon IP Control" App, die im AppStore für das iPhone/iPad/iPod Touch 3,99 Euro kostet, kann man die Kamera bequem steuern und Einstellungen vornehmen. Es existieren auch kostenlose App-Alternativen wie zum Beispiel "Netcam Viewer Mobile", mit welchem nur der Live-Stream abgerufen werden kann. Wer mit dem Smartphone direkt die Weboberfläche der Kamera ansurft, erhält eine spezielle mobile Seite mit Live-Video-Bild.

Leider sucht die Kamera nicht automatisch nach Firmware-Updates. Sobald ein Update vorhanden ist, muss es manuell von pearl.de heruntergeladen und installiert werden.

Fazit

Die WLAN-IP-Kamera von 7Links ist für 60 Euro eine gute Kamera mit unnötigen Einschränkungen. Für private Einsätze zu Haus ist die Kamera dennoch zu empfehlen.

Von Maxi Krause

 
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