Testbericht

TEST: 42"-Plasmafernseher Panasonic TX-P 42 GW 20

Panasonic hat die GW-Serie mächtig aufpoliert. Mit grandiosen Verbesserungen in der Bedienung und der Ausstattung schicken sich die Japaner an, mit dem TX-P 42 GW 20 das mittlere TV-Preissegment ordentlich aufzumischen.

  1. TEST: 42"-Plasmafernseher Panasonic TX-P 42 GW 20
  2. Fernsehsignale mitschneiden
  3. Fazit
Panasonic TX-P 42 GW 20  TEST

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Panasonic TX-P 42 GW 20 TEST

Plasma-TVs waren in Tests stets für eine Überraschung gut: Selbst günstige Geräte erreichten aus dem Stand oft die Bildqualität erstklassiger LCD-Fernseher. Der Abstand zwischen den Techniken LCD und Plasma ist zwar inzwischen nicht mehr so groß, aber fein.Panasonic schwört nach wie vor auf Plasma ab Bilddiagonalen jenseits der 42 Zoll und hat bewiesen, dass der schmale Marktanteil damit zu halten ist. Der neue TX-P 42 GW 20 soll den Marktanteil zumindest stabilisieren.

Der Mittelklasse-TV für gerade mal 1.100 Euro bringt deshalb viele Features mit. Unter anderem hat die neue Serie im Klavierlack-Design einen Drehfuß erhalten. Das braucht ein Plasma-TV wegen seines weiten Blickwinkels zwar nicht so nötig wie ein LCD-Modell, aber gerade in breiten Wohnzimmerkulissen möchte man auch abseits sitzend ein großes Bild genießen können.

Gut zugänglich

Ein Blick auf das Anschlussfeld verrät seine Flexibilität gegenüber TV-Signalen. Mit dem eingebauten Multi-Tuner nimmt er sämtliche Broadcast-Optionen wahr: Satellit, Kabel und Hausantenne - sowohl analog als auch digital. Sein Common Interface entspricht dem CI-Plus-Format und ist somit auch geeignet - das entsprechende Modul samt Karte vorausgesetzt - verschlüsselte Free-TV-Privatsender in HD zu empfangen. Der Panasonic beherrscht dann auch HDPlus für ASTRA-Kunden.

Ein besonderes Augenmerk haben die Entwickler offenbar auf die Ausformung der Datenfunktionen gelegt. Gleich zwei USB-Buchsen haben sie in die GW-20-Serie implantiert. Dazu kommt der obligatorische SDHC-Kartenslot. Über diese drei Eingänge empfängt er Musik, Bilder und Videomaterial von der Konserve. Er spielt also Dateien ab, die vorher auf einem Stick, einer Festplatte oder Speicherkarte abgelegt wurden.

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Media Player Foto: Neben Videos und Musik zeigt der Plasma auch JPG-Fotos an. Das beherrscht er wahlweise über SD-Karte oder USB. Mit der Funktion "Media Server" liest er Bilder auch übers Netzwerk. Das Lesen und das Drehen der Fotos geht recht schnell vonstatten. Zudem lässt sich eine mit Musik untermalte Diashow starten.

Noch pfiffiger lassen sich die Daten über das Netzwerk einspielen: entweder drahtgebunden über die eingebaute Ethernet-Buchse oder per Nachrüstoption mit einem WLAN-USB-Dongle für rund 100 Euro. Dann kann der Benutzer die gleichen Datenformate komfortabel direkt vom Rechner lesen. Dazu muss er nur mit einem DLNA-fähigen Programm wie dem Mediaplayer 11 am PC die Verzeichnisse mit Medien-Dateien freigeben.

Mit einer Breitband-Internetverbindung ist übers Netz auch der Zugriff auf die Internet-Portale der Tagesschau, von YouTube, Bild.de, Picasa, Eurosport, Bloomberg, Q-Tom, Dailymotion und Acetrax möglich. Im Juni soll auch noch Skype dazu kommen. Eine optional erhältliche Webcam macht den Fernseher dann zum Bildtelefon.

Selbst eine USB-Tastatur lässt sich an den Fernseher andocken. So lassen sich bei Webrecherchen Suchbegriffe einfacher eingeben. Das geht zwar auch mit der Fernbedienung, ist aber wegen der Zehnertastatur weniger elegant.

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