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Testbericht TEST: 24-Zoll-TFTs im Labor - Mini-Preis für Monitor-Giganten

Ein großer Bildschirm ist kein Luxus mehr: schon für unter 200 Euro sind die günstigsten 24-Zoll-TFTs zu haben. Die Monitor-Giganten können Schriften und Symbole besser lesbar darstellen als kleinere TFTs – doch einige der getesteten Geräte wiesen lästige Marotten auf.

Preise um 500 Euro waren vor gut einem Jahr üblich, wollte man sich einen 24-Zoll-Flachbildschirm zulegen. Inzwischen gibt es die Monitorgiganten mit einer Bildschirmdiagonalen von etwa 60 Zentimetern aber teilweise schon unter 200 Euro. Ob der Preisverfall zulasten der Qualität geht, haben wir in unserem Testlabor überprüft.

Sechs aktuelle und günstige 24-Zöller mussten beweisen, ob sie ein scharfes und kontrastreiches Bild liefern. Auch wenn die Preise zurzeit sehr günstig sind, sollte man vor dem Kauf einige Punkte wie die richtigen Anschlüsse beachten. Schließlich ist ein PC-Monitor meist viele Jahre im Einsatz. TFTs mit Breitbild (englisch "Widescreen") sind solchen mit konventionellem Seitenverhältnis vorzuziehen, auf der größeren Bildfläche lassen sich mehr Fenster gleichzeitig darstellen.

24-Zoll – eine vernünftige Wahl

Auch hierzulande hat sich die Unterteilung der Monitore in Zoll-Größen eingebürgert. Die Maßeinheit Zoll ist im englischen Sprachraum gebräuchlich, ein Zoll misst dabei 2,54 Zentimeter. Bis vor einigen Monaten waren Auflösungen und Zollgrößen der TFT-Bildschirme relativ überschaubar: Neben den klassischen 19-Zoll-Geräten mit einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten, hatten sich 22-Zöller mit 1680 x 1050 und 24-Zöller mit 1920 x 1200 Bildpunkten etabliert.

Inzwischen gibt es viele Zwischengrößen, etwa 21,5-Zoll oder 23-Zoll. Dabei hat sich größtenteils die sogenannte "FullHD"-Auflösungen 1920 x 1080 durchgesetzt. Diese hohe Auflösung verspricht zunächst mehr Platz auf dem Desktop, doch nicht immer passen Auflösung und Bildschirmgröße gut zusammen. FullHD kann man etwa bei einem 21,5-Zoll oder bei einem 24-Zoll-Gerät finden.

Quick-Info

Samsung SyncMaster 2494HM
Internet
www.samsung.de
Preis
309,00 €
Preis/Leistung
befriedigend
Weitere Details

85

Fazit:
Bildqualität und Ergonomie stimmen beim SyncMaster 2494HM. Der höhenver­stellbare Fuß erlaubt ein ergonomisches Aufstellen des Flachbildschirms.

Beide Geräte unterscheiden sich in der Größe der quadratischen Pixel. Beim 21,5-Zoll-TFT sind 102 Punkte pro Zoll (dpi = dots per inch) untergebracht, beim 24-Zöller sind es dagegen nur 93 Bildpunkte. Dies hat zur Folge, dass die Schriften und Symbole auf dem 21,5-Zöller wesentlich kleiner und damit schlechter lesbar sind.

Wenn Sie besonderen Wert auf eine gut erkennbare Schrift- und Symboldarstellung legen, ist deshalb ein 24-Zoll-Monitor immer die bessere Wahl. Nachteilig an TFT-Bildschirmen ist bekanntlich, dass die Geräte auf eine bestimmte Auflösung festgelegt sind. Nur in dieser "nativen" Auflösung ist die Bildschärfe optimal.

Quick-Info

ViewSonic VX2433WM
Internet
www.viewsoniceurope.com
Preis
229,00 €
Preis/Leistung
sehr gut
Weitere Details

81

Fazit:
Abgesehen von der fehlenden Höhenverstellung besitzt der VX2433WM eine runde Ausstattung. Vielerorts ist das TFT sogar schon für unter 200 Euro erhältlich.

Für Computerspieler kann der Umstieg auf ein 24-Zoll-TFT jedoch problematisch sein. Ein FullHD-Gerät fordert von seinem Rechner etwa 30 Prozent mehr Leistung ab, als ein 22-Zöller mit 1680 x 1050 Bildpunkten – sofern man in der nativen Auflösung spielen will.

Natürlich lässt sich die Auflösung immer reduzieren, doch dann muss man eine unschärfere skalierte Darstellung akzeptieren oder alternativ mit schwarzen "Trauerrändern" spielen. Meist kommt man deshalb um ein Aufrüsten des Spiele-Computers nicht herum.

Um eine scharfe Darstellung des Bildes zu garantieren empfehlen wir, die DVI-Verbindung zu benutzen. DVI ("Digital Visual Interface") ist bei aktuellen Grafikkarten Standard. Besitzt ihr PC nur einen analogen D-Sub- Ausgang (auch VGA genannt), sollten Sie ihn – falls möglich – mit einer neuen Grafikkarte aufrüsten. Adapter helfen hier nicht, das Bild bleibt verlustbehaftet, worunter Qualität und Schärfe leiden. Auch auf Monitorseite muss man aufpassen:

Quick-Info

AOC 2434Pw
Internet
www.aoc-europe.com
Preis
209,00 €
Preis/Leistung
sehr gut
Weitere Details

80

Fazit:
Der AOC 2434Pw macht nicht nur äußerlich eine gute Figur, auch die gute Bildqualität und sein geringer Preis machen ihn für Schnäppchenjäger interessant.

Einige Billiggeräte besitzen nur einen analogen D-Sub-Eingang – bei der Auswahl des Testfeldes haben wir solche Monitore bewusst nicht berücksichtigt. Bessere TFTs bieten dagegen zusätzlich eine HDMI-Buchse. Je mehr Schnittstellen ein TFT besitzt, umso mehr Geräte können Sie parallel verwenden. Vielleicht wollen Sie neben Ihrem per DVI verkabelten Arbeitsrechner gelegentlich auch ein Notebook anschließen? Dann ist die D-Sub-Schnittstelle ausreichend. Ist zusätzlich HDMI vorhanden, wird das TFT zum vielseitigen Multimedia-Gerät: Es lässt sich etwa als Anzeigegerät für Spielekonsolen wie die PlayStation 3 oder die Xbox 360 nutzen. Auch Filme von externen Multimedia-Playern oder Videos vom HDCamcorder lassen sich betrachten.

Test: 24-Zoll-TFTs

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Inhaltsverzeichnis 1/3
  • 1. TEST: 24-Zoll-TFTs im Labor - Mini-Preis für Monitor-Giganten
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