Testbericht

TEST: 20.000 Euro-Anlage von Burmester mit Boxen, Receiver, CD

Musiksysteme von Burmester genießen weltweit einen exzellenten Ruf und sind wahre Botschafter für High-End made in Germany. Sie machen einfach Lust auf Musik - auch wenn sich nicht jeder HiFi-Freund den Luxus einer Burmester-Komponente leisten mag. Die hier vorgestellten Boxen, der Receiver und der CD-Spieler haben insgesamt einen Wert von 20.000 Euro.

  1. TEST: 20.000 Euro-Anlage von Burmester mit Boxen, Receiver, CD
  2. Teil 2: TEST: 20.000 Euro-Anlage von Burmester mit Boxen, Receiver, CD
Test Stereo High-End

© Archiv

Test Stereo High-End

Musiksysteme von Burmester genießen weltweit einen exzellenten Ruf und sind wahre Botschafter für High-End made in Germany. Sie machen einfach Lust auf Musik - auch wenn sich nicht jeder HiFi-Freund den Luxus einer Burmester-Komponente leisten mag. Die hier vorgestellten Boxen, der Receiver und der CD-Spieler haben insgesamt einen Wert von 20.000 Euro.

Chrom, Stahl, Aluminium und hohe Ingenieurskunst - das sind nicht nur die omnipräsenten Insignien einer Burmester Komponente, es sind die Stoffe, die unserem Land weltweit zu hohem Ansehen verholfen haben. In der überschaubaren Welt der hohen High-Fidelity trug Burmester mehr als nur ein Schärflein bei, dass High-End made in Germany etwas zählt rund um den Globus.

Test Stereo High-End

© Archiv

Style und Stil

Die Komponenten der Berliner Manufaktur bestechen in Verarbeitung, Styling, Technik und Klang - und stechen mit dieser stilvollen Kombination regelmäßig renommierte Mitbewerber diesseits und jenseits des großen Teiches aus.Man ist zu Recht stolz, nicht zu den mannigfaltigen wie kostspieligen Anbietern von Design-Anlagen zu zählen. Was zählt, sind Technik und Klang, zusammengeführt in einem eigenständigen Styling, das jede Burmester Komponente prägt. Und zwar sowohl als Solitaire wie in einem Gesamtensemble.

Test Stereo High-End

© Archiv

Burmester B 20

Hier residieren die amtierende CD-Player-Referenz von Video-HomeVision (Test in HomeVision-Printausgabe 10/06) und der Vollverstärker 082 in einem wahrhaft angemessenen Domizil, dem Rack V1. Burmester hatte bei der Konstruktion dieses Modelles weniger eine Klangwaffe im Sinn als eher eine optische Vision: schlicht, elegant und absolut solide. Wer seine Handfläche über die Oberflächen gleiten lässt, sich dann bemüht, das Rack mit einer Hand anzuheben, dürfte in jeder Beziehung lustvoll jauchzen.Allerdings wechseln stattliche 2.450 Euro in der Standardversion den Besitzer; in der aufwändigen Lackvariante in Hochglanz Weiß gar 3.190 Euro. Doch bedeutet "Standard" eben den Burmesterschen Standard. Luxus ist kein Klischee, sondern Programm: edle Hölzer, massive Stahlstreben - ein Bauwerk für die musikalische Ewigkeit. Das gilt für Player, Amp und Boxen nicht minder.

Testprofil

BurmesterB 20 Lautsprecher
www.burmester.de
5.000 Euro

Stereo-Lautsprecher

Weitere Details

84 Prozent

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
gut

Verschwenderisch im Material, luxuriös in der Ausstattung und erhaben in der Verarbeitung. Nicht wenige, die sich diesen Luxus leisten - wenn eben alles passt. Burmester trifft einen Nerv.Ob die Komponenten im Zusammenspiel und der Verstärker wie die brandneuen Lautsprecher B 20 den Nerv der Testjury treffen, sollte sich erst zeigen. Technisch zeugen beide Produkte von hoher deutscher Ingenieurskunst. Der Amp in klassischer ABSchaltung mit gewaltigem Netzteil schüttelt souverän bis zu 300 Watt an zwei Ohm aus den für die Ewigkeit gebauten Schraubklemmen, die gleich in doppelter Ausführung den Rücken der schlanken Standboxen zieren. Phasendrehungen und ähnlicher Unbill fichen den 082 dabei nicht an.

Test Stereo High-End

© Archiv

Unter einer massiven Metallplatte rotiert die CD ungestört von etwaigen Störungen durch die Umwelt.

Mit einem im Labor ermittelten Wirkungsgrad von 82,5 Dezibel sind die Lautsprecher keine Kostverächter. Ihre Konzeption ist ungewöhnlich. Sowohl im Hochton, den ein moderner Air-Motion-Transformer mit gefalteter Membran verantwortet, wie in den Mitten setzt Entwickler Berndt Stark auf einen Hornvorsatz. Vor dem Hochtöner gar in einer ausgeklügelten Doppelform.Zwar erzielt er auf diesem Weg in den benannten Bereichen einen höheren Wirkungsgrad, denn die Töner müssen für eine bestimmte Lautstärke weniger Hub ausführen als ohne Horn und das reduziert klangschädlichen Klirr.

Testprofil

Burmester061 CD-Player
www.burmester.de
7.700 Euro

CD-Player

Weitere Details

91 Prozent

Testurteil
überragend
Preis/Leistung
befriedigend

Bildergalerie

Test Stereo High-End
Galerie

Mehr zum Thema

Teufel Cinebase
Sounddeck

Die Teufel Cinebase kommt mit Bluetooth und NFC und verspricht besten Heimkino-Surround-Sound. Ob das Sounddeck diesen auch liefert, zeigt unser Test.
Panasonic SC-HTB485
Soundbar

Der Soundbar Panasonic SC-HTB485 verspricht Heimkino-Sound für wenig Geld. Im Test prüfen wir, ob der Klangbalken auch abseits des Preises…
UE Roll im Test
Ultimate Ears

Der UE Roll ist platt wie eine Flunder und einsatzbereit für nahezu jede Outdoor-Action. Wir haben das kleine Klang-Ufo von Ultimate Ears im Test.
Sony SRS-X99 Test
Bluetooth-Lautsprecher

Der Sony SRS-X99 kombiniert edles Gehäuse mit aktuellen Technologien. Wir haben die kabellose Lautsprecher-Neuheit mit WLAN im Test.
Philips SoundStage HTL5130B
Sounddeck

Unter dem Dach der Gibson Brand wurde das neue Philips SoundStage HTL5130B vorgestellt. video testet, was das Sounddeck klanglich kann.